Ein paar Gedanken… (29.7.2014)

Es freut mich, dass sich der erste email-Folgende (neudeutsch: follower) eingefunden hat. Willkommen im Alltag!
Gerne dürfen auch Kommentare zu den einzelnen Beiträgen beigesteuert werden:
Was seht Ihr genauso, zu was positioniert Ihr Euch entschieden anders, … ?

Der Großteil der bisherigen Schreibereien birgt noch kein exorbitant diskussionswürdiges Politikum, sondern dient schlichtweg der Darstellung von Dingen, die mich mehr oder weniger täglich tangieren, sowohl auf amüsierende als auch verärgernde Weise. Vielleicht erlebt Ihr ebensolche Situationen, in denen Ihr kopfschüttelnd die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, oder in denen Ihr am liebsten laut loslachen/ weinen/ staunen möchtet?

Aber hin und wieder tauchen wichtige Punkte auf, die in unserer Gesellschaft gehörig in die falsche Richtung marschieren. Möglicherweise war es auch der Artikel „Ein paar fatalistische Gedanken: Wohin steuern wir?“, der meinen ersten Gast zum Drücken des „wordpress-Folgen“-Knopfes und des „BITTE FOLGEN“-Schalters bewegte. In seinem Profil ist er ausgewiesener Gegner von Mobbing und anderer immer mehr ausufernder Unsitten im zwischenmenschlichen Beziehungsfeld, das mehr und mehr zum Schlachtfeld verkommt. Ja, das mag sehr fatalistisch gedacht sein, aber wer die Augen nicht verschließt und auch nicht mit (bewusster) Blindheit geschlagen ist, der kann auch diese Entwicklung sehen. Wohlgemerkt ist dennoch zu bemerken, dass das Sehen und das Erkennen aber weiterhin noch zwei Paar Schuhe sind…

Es lebt sich gewissermaßen leicht, wenn man sich einlullen lässt oder sich sogar selbst in den Schlaf der Glückseligen wiegt. Schade, denn mit gutem Beispiel voranzugehen, wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Am Anfang scheint es ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein, der ungesehen in der Glut verpufft. Aber wie sagt man so schön: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Wenn alle Menschen ein klein wenig mehr die Gesamtheit betrachten würden, anstatt nur die eigenen Vorteile zu erkämpfen, dann kann man vielleicht auch irgendwann den letzten Unbelehrbaren durch das Vorhalten des Spiegels zum Umdenken bewegen.

Diese Zeilen scheinen auf den ersten Blick recht blauäugig daherzukommen. Das mag sein. Aber Ungerechtigkeiten regen mich auf! Falschheit und Ungleichbehandlung habe ich schon zu oft erleben dürfen, egal ob ich darin involviert oder nur Zuschauer war. Ich bin auch keinesfalls auf christlicher Missionierungstour (von wegen Nächstenliebe), sondern möchte einfach nur ausdrücken, was mir am Herzen liegt.

Vielleicht gibt es auch vermeintliche Diskrepanzen zu den Artikeln bezüglich des „Kiezdeutschs“. Ich möchte niemandem Böswilligkeit (Sprachverunglimpfung) unterstellen oder mich über Menschen lustig machen. Aber für mich ist diese Entwicklung (die sich durch sämtliche Gesellschaftsschichten zieht) ein Dorn im Auge, weil oftmals nicht nur die gern zitierte Kreativität/Innovation ihre Tentakel mit im Spiel hat, sondern zugespitzt gesagt auch eine gewisse Ignoranz von Regeln. Meine Texte zu den Sprachwidrigkeiten (meine persönliche Ansicht) versinnbildlichen auch die Ausdehnung der Ignoranz auf andere Lebensbereiche. Die Mir-egal.-Hauptsache-ich-habe-Spaß.-Haltung nimmt eine immer wichtigere Stellung in vielen Köpfen ein.

Man soll den Tag leben können, aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht auf Kosten anderer.

 

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