Parkbedürfnisse im absoluten Halteverbot (11.8.2014)

Überkommt es Sie auch manchmal, es sich sehenden Auges im absoluten Halteverbot bequem zu machen? Nein? Dann waren Sie das heute also nicht. Aufgepasst in der Fahrschule, gell?

Anders dachte da wohl ein Kleinwagenfahrer, der sich anschickte, alles damals Gelernte fein säuberlich aus seinem Kopf zu radieren.

Zunächst möchte ich die Umstände beleuchten.
Seit geraumer Zeit wird auf einer weitläufigen (!) Baustelle fröhlich gebuddelt, weshalb das gesamte Viertel eine einzige Umleitung darstellt.
Damit die Leute aber dennoch von A nach B gelangen, wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet. Wie übergewichtige Schlangen müssen sich nun Busse durch enge Straßenzüge und Kurven winden. Um dies ein klein wenig zu vereinfachen, wurden neben einem Netzwerk/Labyrinth aus Einbahnstraßen zudem diverse Halteverbote eingerichtet.
Tolle Sache.

Heute fuhr ich mit dem Bus und wurde Zeuge einer tolldreisten Aktion.
Das betreffende 2m-Stück Straße direkt an einer Nadelöhr-Kreuzung wurde für ruhenden Verkehr zu dem Zwecke hinreichend gekennzeichnet gesperrt, damit der Übergrößenverkehr rollen kann.

Und was macht man da als Autofahrer?
Richtig, man stellt sich genau auf jene verbotenen 2m Asphalt. Unterstützt wird diese eigenständig getroffene Entscheidung noch durch den Umstand, dass auch schon der Bus an der Kreuzung anlangt und dahin abbiegen möchte, wo man sich soeben dezent unauffällig niedergelassen hat. Das ist ja logisch.
Die beiden Schilder direkt neben Heck- und vorderer Stoßstange kann man ja mal übersehen, und so ein Bus schräg hinter einem ist auch schon wieder so groß, dass er dem aufmerksamen Pkw-Fahrer mal entgehen kann…oder das 17 Meter lange Gefährt stand doch irgendwie gaaanz ungünstig im toten Winkel. Manchmal ist aber auch der Wurm drin!

Es kam, wie es kommen musste. Der Bus kam nicht um die Kurve.
Da öffnete sich vorne prompt das Seitenfenster unseres Chauffeurs und eben dieser kommunizierte auf gewissermaßen direkte Art, dass das so nicht geht und war stets bemüht, dabei außerhalb der eigenen Haut stehend die Ruhe selbst zu bleiben ….

Recht hatte unser Lenker, aber so was von!

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