Über die Durchlässigkeit von Wolken (2.9.2014)

Weil heute so viele von den Dingern das Blau des Himmels verborgen hielten, dachte ich, dass ich diese gleich zum Anlass für einen neuen Beitrag nehmen könnte.
Nur bewegen wir uns dann nicht mehr in einem dispersen Gemisch aus Wasser in Luft, sondern eher auf rein digitaler Ebene.
Scheint dann auch eine weitaus trockenere Angelegenheit zu sein…also so rein meteorologisch betrachtet.

Wer hat von ihr nicht schon gehört und benutzt sie nicht sogar persönlich (letzteres außer meiner Wenigkeit…): Die „cloud“!
Nein, DIE Zwiebellise klaut hier nichts….obwohl….so sicher darf man sich da jetzt nicht mehr sein.

Ha!

Wer hätte das gedacht? Da wurden doch tatsächlich die mit Passwort geschützten, streng geheimen Sammelstätten voller dort feinsäuberlich deponierten persönlichen Daten des einen oder anderen Sternchens aus Film- und Musikwelt geknackt.
Pikant: Es waren wohl auch Nacktbilder unter dieser heißen Ware eingearbeitet.

Datendiebstahl und unerlaubte Veröffentlichungen sind neben vielen anderen Dingen wirklich das Letzte, vor allem dann, wenn es sich um ganz persönliche Angelegenheiten handelt! Das möchte keiner erleben.

Aber seit wann ist dieses Problem im Allgemeinen bekannt?! Nicht erst seit gestern, könnte man kühn behaupten.
Warum sollte dann gerade dieser Datenkrake „cloud“ im besonderen Maße Sicherheit bieten, dass man auch intimste Details seiner Privatsphäre hier bedenkenlos abladen könnte?

Ein bisschen narzisstisch mutet diese Selbstinszenierung auch irgendwie an. Naja.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass das pure Berechnung sein könnte! Schließlich sind die Damen jetzt wieder in aller Munde und vor aller Augen. Steht bei denen vielleicht ein neuer Film oder ein neues Album an?

Vor gewieften Hackern kann man sich leider nicht hundertprozentig schützen und sicher fühlen, aber ein gewisses Augenmaß bei der Nutzung solcher Dienste sollte man doch zum Selbstschutz wahren.
Das gleiche gilt doch auch für das ganze App-Gedöns.

Weint bitte nicht, wenn mal wieder journalistisch-investigativ aufgedeckt wurde, dass da noch jemand mithört/-liest und alles von A bis Z von euch zu wissen scheint, oder eben eure Nacktbilder gemütlich ihre Runden im weltweiten Netz drehen.
Ja, ihr habt dem sogar zugestimmt…lest noch mal das unter dem Kleingedruckten.
Friss oder stirb! Entweder, du machst dich jetzt sofort nackig (im übertragenen Sinne), oder du kannst dir deine neue Was-auch-immer-App abschminken.
So sieht’s aus.
Ich kann mich da zumindest entspannt zurücklehnen. Ich komme mit meinem Handy- alias „Der Knochen“- ja eh nicht in Versuchung.

 

Hinterm Mond gibt’s halt keine Applikationen und Wolken. Da scheint immer die Sonne…wenn es nicht gerade regnet.

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