Gehusteter Nackenschlag (2.10.2014)

Bääähääähääääää! Schon wieder ist es passiert.

Da sitzt man nichts ahnend in der Straßenbahn und bekommt vom Hintermann dessen Innerstes geäußert an den Hinterkopf gefeuert. Volle Kanne!
I mog ni mehr!

Bei solchen Dingen bin ich ja richtig ekelig. Ich stell‘ mir immer vor, was da so mit 200km/h herüber geschubst wird.

Wozu gibt es eigentlich Ellbeugen?!
Die sind nicht nur zum Rempeln in unserer Ellbogengesellschaft da, sondern dienen laut aktuellem Kniggekatalog auch wunderbar als ein ausgezeichneter Hort für Gehustetes und Genießtes (ja, die Hand ist mittlerweile und zu recht out bei solchen Sachen!).
Kleinlich möchte ich da auch nicht sein, Hauptsache ist doch, dass man sich wenigstens irgendetwas vor die entsprechenden Gesichtsöffnungen hält, wenn sich etwas anbahnen sollte. Wenn es doch mal schneller kommen sollte, als man manuelle Barrieren errichten könnte, dann darf man den Kopf auch reflexartig nach unten links oder rechts drehen (das geht!), wo sich gerade kein anderer befindet…hierbei bitte auch auf Kinder mit dem Stockmaß von unter Einszwanzig achten…
Nett finde ich ja auch, wenn Freunde im angrenzenden Einzugsgebiet geschont werden und stattdessen ein Fremder nebendran Anteil an produziertem Etwas erhält…das nenne ich Prioritäten setzen. Die Kumpel und Kumpelinen danken ‘s, den Fremden freut es aber nicht unbedingt.

Ein bisschen erleichtert bin ich, wenn sich das eruptive und um Luft ringende Gebaren des Husters dann als Raucherhusten darstellt.
Nein, nicht was man jetzt denken könnte…ich gönne niemand das frühzeitige Ableben…auch wenn (egoistische) Raucher doof sind!
Aber dann hat man zumindest noch die Chance, einer geballten Ladung Grippeviren entkommen zu sein. Zwar werden neben dem ganzen Teerschlamm noch genug Bazillen in allen Farben und Formen ausgeworfen, aber eine richtige Portion Bronchitis lässt einen schon wenige Sekunden nach dem unfreiwilligen Aufeinandertreffen irgendwie komisch bis unwohl fühlen. Kennt sicher jeder.

Die Moral der Geschicht‘?
Viren und Bakterien schwirren überall herum und finden sich an jeder erdenklichen Stelle. Zum Großteil sind Bakterien Bestandteil unserer natürlichen Flora und äußerst nützlich, um uns unliebsame und vor allem pathogene Spezies vom Leibe zu halten.
Keine Panik also auf dem sinkenden Schiff! Wir müssen jetzt nicht alle zu wandelnden Sakrotan-Flaschen werden! Umso wichtiger ist aber, dass man seine Mitmenschen nicht noch unnötigerweise geballt belastet, wenn es sich doch irgendwie vermeiden ließe. Manchmal braucht man sich nur ein bisschen Mühe geben, mehr nicht.
Danke!

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