Monatsarchiv: November 2014

Je oller…. (27.11.2014)

Vorweg: Ich habe immernoch keine Zeit und werde die nächsten Tage auch keinen Zugang zur weltweiten Vernetztheit haben. Ich bin ja gespannt wie ein Flitzebogen, ab wann ich tatsächlich wieder in der ganz großen Weite agieren darf…meinen Anteil habe ich geleistet, nun sind die anderen dran. Habe ich schon einmal gesagt, dass ich derlei Abhängigkeit von Fähigkeiten anderer eher als semi empfinde?!

Ich bin aber vorerst guter Hoffnung…auch wenn mittlerweile beim Umzug schon etwas ins Höschen gegangen ist: Die in der Renovierung befindliche Wohnung stellte sich bei Schlüsselübergabe doch noch als Baustelle heraus. Fein, dass ich zudem auch „gleich“ um die Ecke wohne und mich ergo auf andere verlassen muss (vgl. oben). Optimal, nicht wahr?

 

 

Apropos Höschen (mit Spitze)…und irgendwie auch apropos „guter Hoffnung sein“ (was bei erotischen Angelegenheiten meistens eher zu vermeiden gilt):

Ich sollte nicht den Lesesaal dieser digitalen Hallen erweitern, sondern offenbar stattdessen ein Nachtgemach errichten. Wir haben nämlich gerade ganz prickelnden Besuch hereinbekommen. Wenn man sich des Autors tag-Liste so betrachtet…nun…ja…also…zum frühen Morgen…war mal was anderes…definitiv!

Tiefergehend konnte ich in die Materie seines Schaffens (es beinhaltet wohl auf den ersten Blick eine Anlehnung an die Säftelehre, Un-Blumen und ein bisschen Hildegard von Bingen [ihr wisst ja nicht, was die Nonnen dazumal so alles im stillen Kämmerlein für Fantasien und Gedanken hatten…Gott spielte nicht in jedem Falle die Hauptrolle] jedoch noch nicht eindringen (*hust*)…keeene Zeit.

Noch nicht.

Herzlich willkommen, alter Mann mit altem Sex….guter Mann mit gutem Sex….gut mit alt….alt mit gut……ach was: Einmal mit allem, bitte, und zum Hieressen! Mach es Dir bequem!

 

 

 

 

 

 


Naschwerk (24.11.2014)

 

Verzeiht meine längerfristige Abwesenheit in den letzten und wohl auch in den kommenden Tagen….ich sage nur: Umzug. Ich mache drei Kreuze, wenn irgendwann alles steht wie es soll….dauert insgesamt aber noch eine kleine Ewigkeit.

Wusstet ihr, dass es 10 (in Worten: ZEHN) Wochen dauern kann, dass eine schnöde, zusätzlich georderte Kleiderstange für einen Schrank auslieferbar ist?! Der Schrank hingegen wäre dann aber theoretisch schon längst an Ort und Stelle. Seltsam, nicht wahr? Müssen die das Stück Metall mit Plastik erst noch mundblasen und fußmalerisch lackieren?! Ein Hoch daher auf die Option „Teillieferung“.

(Über Irrungen und Wirrungen eines Umzuges vom Startpunkt 0 werde ich wohl noch berichten. Mir juckt es in den Fingern, aber ich habe gerade leider keine Zeit dafür.)

 

 

So, nun zum eigentlichen Anlass meines Beitrags.

Langsam müssen wir etwas zusammenrücken oder ich baue doch langsam mal am großen runden Lesetisch etwas an. Es gibt einen Neuankömmling….bzw. eine Neuankömmline, welche verpackt in bittersüßer Kuvertüre anscheinend ganz treffend auf meinen Geschmacksnerv zu zielen vermag….was ich so beim kurzen Überfliegen ihres Blogs „verkosten“ konnte, war zumindest exzellente Kost, welche man- wie bei mir auch- nicht auf eine Goldwaage drappieren sollte. Das Teil wäre hoffnungslos überfordert.

Herzlich willkommen, geistige Kalorien lieferndes Naschwerk! Fühl Dich wie zu Hause!


Jubiläum (17.11.2014)

 

Nebenbei:

Der hoffentlich aufrüttelnde Beitrag gerade eben (Herzkasperle lässt grüßen.) war mein hundertster Eintrag in diesem Blog. Das gebührt eigentlich auch irgendwie der Wichtigkeit des Inhalts, auch wenn es letztlich nur Zufall war.

Wahnsinn wie die Zeit vergangen ist.

Danke für Eure Aufmerksamkeit und auf zum nächsten Hunderter!


Herzkasperle lässt grüßen. (17.11.2014)

 

Habe ich schon einmal erwähnt, dass wir auf Kinder (eigene oder fremde) mehr aufpassen sollten?! Jetzt nicht im Stile einer 24h-Beschattung der Kleinen, aber mit einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit, Vorsicht und Umsicht…vor allem bei den noch ganz kleinen Sprösslingen!

Gestern Abend, Dunkelheit, ein enger Kreuzungsbereich, eine Mutti mit Tochter, und 3 Meter entfernt ein aufgrund der Umstände nicht gleich erkennbarer Junge…so viel zum Rahmen der Geschehnisse.

Ich fuhr also langsam an die Kreuzung heran, um rechts abzubiegen, und vergewisserte mich ordnungsgemäß, dass Mutti und Kind nicht über die Straße laufen wollten. Sie machten diesbezüglich keinerlei Anstalten und ergo fuhr ich (immer noch langsam…bei Kindern und auch Erwachsenen weiß man ja nie…) um die 90°-Kurve. Drei Meter entfernt vom Rest der Belegschaft raste dann nicht doch noch etwa ein kleiner Junge (Kindergartenalter!) eine steile Böschung hinab…geradewegs Richtung Straße zu.

Der dortige Fußweg ist ca. 1,5m breit…da kann man noch zum Stehen kommen, wenn man einen kleinen Berg hinab rennt. Wer sagt mir aber, dass der kleine Knopp nicht doch ins Straucheln gerät und direkt vor meinen Kühlergrill zum Landen kommt?!
Ich hätte keine Chance gehabt, wenn es ganz dumm gekommen wäre…da kann ich noch so langsam fahren, wie ich möchte. Abgesehen davon ist eine Straße zum Fahren da und nicht zum Dauerparken, nur weil überall eine Gefahr lauern könnte.

Ich konnte letztlich nur noch ruckartig einen kleinen Sicherheitsschlenker fahren…in der Hoffnung niemanden anderes dabei zu gefährden. Zum Glück gab es auch keinen Gegenverkehr.

Leute!!!

Kleine Kinder hat man am Straßenrand zu beaufsichtigen, egal ob bei Dunkelheit oder am Tage (mir wurde schon manches Mal angst und bange, wenn ein Kleinkind mit seinem Laufrad nahe am Bürgersteig neben einer stark frequentierten Straße herum eierte).
Und irgendwann passiert was…und wer ist dann Schuld? Der Autofahrer. Er hat dann nicht nur rein rechtliche Probleme, sondern muss damit leben, ein Kind auf dem Gewissen zu haben.

Wie abartig ist das denn?! Und nur, weil manche Eltern in ihrer Nachlässigkeit und vor allem Unbekümmertheit nicht richtig auf den Spross aufpassen können.

Kinder können sich zwar auch unerwartet von der elterlichen Hand lösen, keine Frage. Deshalb ist man ja als Autofahrer dazu angehalten, bei entsprechenden schutzbedürftigen Personen (Kinder, alte Menschen, Betrunkene…) besonders Vorsicht walten zu lassen. Aber es steckt trotzdem mehr Kontrolle in einer solchen Situation drin, wenn man das Kind als Aufsichtsperson nah bei sich hält und vor allem instruiert, dass sie immer schön bei Mama und Papa bleiben sollen.

Das erspart einiges Leid…für alle Seiten!

In Zeiten der Handyortung und anderem Schnickschnack, um die Kleinen zu überwachen, fehlt es an mancher Stelle an den einfachsten Dingen…nämlich am Blick für das, was direkt vor uns passiert!

Jedenfalls müsste man solchen Eltern eine aufrüttelnde Ohrfeige spendieren (obwohl ich prinzipiell gegen Gewalt bin), damit sie wieder zur Besinnung kommen und sich ihrer Aufgabe als Beschützer ihres Nachwuchses bewusst werden.

 

Kinder brauchen Freiräume, aber bestimmt nicht am Rande einer Straße!

 

 


Hellseherische Fähigkeiten…? (16.11.2014)

Heute rollte ich als potentieller Linksabbieger mit dem Auto auf eine rote Ampel zu. Vor der Haltelinie befand sich bereits ein weiteres Auto…und….nein, es blieb nicht, wie es einschlägige Regelwerke vorsehen, stehen.

Hah, wohl wieder einer, der diese Farbvariation einer Wechsellichtanlage rein als Empfehlung zu verstehen schien?! Die StVO lässt grüßen! (Wer mit diesem Kürzel nichts anfangen kann…Fahrschule besuchen oder eine nette Suchmaschine befragen.)

Seelenruhig zog er dann seinen Bogen, als wäre es das Normalste der Welt, auf einer Schnellstraße eine Signalanlage zu missachten. [Zur Entschuldigung für den ein oder anderen, hoffentlich folgenlosen Fehler: Es gibt Ampeln, die aufgrund von Hintergrundbeleuchtungen schlecht abzugrenzen sind….hier herrschte jedoch finstere Nacht.]

Das Faszinierende an der Geschichte war aber, dass die Ampel in dem Moment auf Grün schaltete, als der Rotlichtkandidat seinen Hintern schon 2-3m über die Linie geschoben hatte.

Hellseherische Fähigkeiten….?

 

 

 

….oder doch nur mangelnde Geduld (wahlweise träumerische Qualitäten) gepaart mit einer gekoppelten Induktionsschleife im Asphalt!

 


Wie man es dreht und wendet… (14.11.2014)

 

Puhh, endlich komme ich mal wieder zum Schreiben, obwohl sich im Augenblick um mich herum die Kisten türmen und ich gerade zwischen drei verschiedenen Städten hin und her springen muss, um alles organisiert zu bekommen. Aber: Es wird! Und hoffentlich alles gut!

 

Dieses Städte-Hüpfen hat es mit sich gebracht, dass ich mal wieder Bahn fahren musste. Jepp, ich habe es gewagt nach all dem Rummel und wurde nicht enttäuscht….der Zug hatte erstmal knackige 20 Minuten Verspätung.

Kann passieren…nur der Grund mutete etwas kurios an: Es lag wohl an einer verspäteten Bereitstellung.

Jooouuu, was sagt man dazu. Der Zug fährt ja auch nur *Ironie anknipps* einmal im Jahr….* Ironie aus*. Da kann man schon mal vergessen, ihn rechtzeitig auf Reisen zu schicken. Wie auch immer. Also warteten wir.

 

Dann im Zug. Arbeitsam wuselte die Schaffnerin umher und wurde in ihrem Fluss jäh unterbrochen.

QUERFORMAT!

Eine Reisende hatte ihr Ticket in Querformat ausgedruckt. Das geht ja mal gar nicht! Wie soll da der arme Stempel-Locher noch  an die zum Lochen vorgesehene Stelle im Zentrum des verqueren Papieres reichen?!

Die Bahnbedienstete machte ihren Unmut direkt Luft. „Das ist aber falsch!“, blökte es ohne Vorankündigung. Die Reisende blickte verstört auf und wurde sogleich ob des weltumstürzenden Formatproblems aufgeklärt. „Aber das hat es automatisch so ausgedruckt,“ versuchte die Angeklagte ihre Missetat zu erklären. „Dann ist Ihr Drucker falsch eingestellt,“ beharrte die Knipserin.

Nach einigem Hin und Her ließ die Schaffnerin dann doch noch huldvoll Gnade walten und wartete sicher vergeblich auf Dankesworte für ihre Nachsichtigkeit. Wohin sie schließlich ihr Stempelchen hindrückte, blieb mir aber verborgen.

Steht irgendwo, dass es Hochformat sein muss? Bitte melden bei fundiert recherchierter Auskunft! Und wenn nicht, dann muss das eben irgendwo stehen! Die Menschen werden doch sonst auch überall an die Hand genommen….Haustiere nicht im Trockner trocknen, den Föhn nicht in der gefüllten Badewanne anwenden, …..

 

Als ich danach so ganz zufällig über Kleinkariertheit und Sonderformatregelungen für Bahn-Locher grübelte, geschah es…mit einem Zischen blieb der Zug zu guter Letzt auch noch stehen….mitten in der Pampa Sachsen-Anhalts.

Hocherfreut registrierten dies meine Synapsen und klatschten Beifall…erst zu spät und dann bleiben wir ganz stehen? Perfekt! Ich sah vor meinem inneren Auge bereits die Felle fortschwimmen…äh den Fernbus abfahren…mitsamt der Konsequenzen, die dieser Ausfall für meine stabsmäßig geplante Organisation bedeutet hätte.

Eine Stimme riss mich aus meinen „Mordgedanken“….„Aufgrund eines Rechnerabsturzes verzögert sich diese Fahrt um wenige Minuten.“ Ich musste mir ein bitterböses Lachen verkneifen….wir wissen ja alle, was „wenige Minuten“ bei der Bahn bedeutet.

Sack Zement! Was habe ich verbrochen, dass ich heute wieder solch einen goldenen Glückgriff in die Zugtoilette tätigen durfte?!

 

Kurzum: Am Ende des Tages kann ich erleichtert sagen, dass ich doch geschafft habe, was ich wollte (und musste).


Angst vor der Leere (10.11.2014)

 

Aufgrund eines akut einsetzenden Zeitmangels erster Güte und mangelnder Vernetzung muss der nächste Beitrag in diesem Blog wohl auf sich warten lassen. Ein paar Tage auf jeden Fall.

Ich bleibe aber dran und sobald sich etwas auftut in der Weltgeschichte und ich etwas Luft habe, werde ich es wohlwollend zur Kenntnis nehmen und natürlich meinen Senf dazu beisteuern. Ich freu mich jetzt schon auf ein Wiedersehen/-lesen.

 

Ahoi und bis demnächst! Keine Frage…ich komm‘ wieder.