Monatsarchiv: Januar 2015

Abstand halten! (29.1.2015)

 

Boah, wie ich es liebe! Da fährt man nach getaner Arbeit zügig über die Landstraße heimwärts und hält sich dabei aber strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzung (100km/h + Toleranz) und trotzdem wird man von manchen Fahrern, die von hinten angerauscht kommen, derart bedrängt, dass man glattweg Angst haben muss. Als ob man sein Auto schieben würde…und selbst in solch einem Fall gilt ein Sicherheitsabstand und irgendwann bietet sich schließlich auch eine Möglichkeit zum Überholen.

Aber hey, ich habe gern einen Tranporter 4 Meter (viel mehr war es nicht!) hinter mir im Nacken…bei 103km/h! Darf’s es vielleicht noch ein bisschen näher dran sein?!!

Ich war schon überlegt nach hinten durchzurufen, was er denn in meinem Kofferraum zu suchen habe.

Inständig hoffte ich auch, dass der am Nummerschild klebende Trollo rechtzeitig bemerken würde, dass ich wegen eines 70-Schildes die Geschwindigkeit drosseln musste. Dieser Wunsch wurde mir erfüllt. Es hätte aber auch anders ausgehen können, weshalb ich nicht erst kurz vor dem Schild abbremste (mache ich sowieso nie, weil das unnötiger Spritverbauch und Bremsenverschleiß wäre…ich sage nur VORAUSSCHAUENDES FAHREN…haben wir Fahrzeugführer alle mal in der Fahrschule gelernt…), sondern reduzierte peu á peu. Ich muss ja nicht bis kurz vor dem Schild hochheizen, nur um dann auf die Klötzer steigen zu müssen….nagut, andere fahren auch gleich durch, ohne die Begrenzung zu beachten…nicht wirklich besser.

Mensch, wie bescheuert sind denn solche unverantwortlichen Schwachköpfe? Kurz vor dem Ortseingang eines Dorfes zog er dann endlich an mir vorbei…und preschte mit weit (!) über 50/55 km/h durch die Ortschaft. Wenigstens war ich ihn los!

 

Da kommt die Debatte um eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h auf (engeren) Landstraßen genau recht, denn solche Beispiele zeigen doch, dass die Umsetzung mehr als fraglich sein wird.

Wer rasen will, dem sind die 80 herzlich egal. Aber sowas von! Im Gegenteil, diejenigen, die sich daran halten, werden womöglich durch Nötigung von Seiten des Hintermannes noch verunsichert und zu Fehlentscheidungen getrieben. Zumal man ja aufgrund von Dränglern automatisch vermehrt bange Blicke in den Rückspiegel werfen muss und vom eigentlichen Geschehen VOR einem abgelenkt wird. Geht mir zumindest so. Ich möchte schon gern wissen, ob ich demnächst (z.B. vor einer engen Kurve) selbst mal bremsen darf, oder ob ich nicht doch besser der Haftreibung zwischen meinen Reifen und dem Asphalt vertrauen sollte. Solch eine Frage dürfte ich mir eigentlich gar nicht stellen müssen! Aber solange derartige Vollpfosten auf unseren Straßen herumgurken dürfen, muss ich wohl immer damit zurechtkommen.

Blitzer und Abstandsmessungen sind zwar unangenehm und an manchen Orten auch nur reine Abzocke, aber diesem Honk hätte ich ein Passbild gegönnt…und Fahrverbot, damit er bei einem Spaziergang zu Fuß und bei frischer Luft wieder zur Besinnung kommen kann. Aber solchen Kandidaten, die mit offensichtlichem VORSATZ (!!) handeln, passiert ja meistens eh nichts. Leider.

 

 

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Rechts-Links-Schwäche (vom 28.1.2015)

 

Griechenland hat gewählt und gewonnen hat….(?)…..ja wer nun? Das linke, das gemäßigte, das rechte Lager?

Weil das so eine schwere Entscheidung ist, haben sich nun also Links und Rechts zusammengefunden. Klingt komisch, ist aber so!

Links-Rechts-Regierung…hmm, ich finde, dass dies irgendwie militaristisch anmutet…links, rechts, links, rechts,…egal. Jedenfalls muss sich nun keiner mehr Gedanken um seine Orientierung machen. Wo geht’s lang? Links-Rechts und immer geradeaus um die Ecke, dann noch vorwärts zurück und schon sind sie da, wo sie nicht sein wollten.

Und was soll da nun herauskommen? Ist die Schnittmenge eigentlich konträrer Dinge nicht irgendwie „die Mitte“?

Nein, keine Panik, ich propagiere nicht, dass Frau Merkel (DIE MITTE) nun die Geschäfte in Griechenland übernehmen sollte…auch wenn sie dem ein oder anderen Griechen bereits des Nachts im (Alp-)Traum erscheinen mag. Die griechischen Tagesblätter müssten sich ja sonst förmlich mit Angela-Hitler-Karrikaturen überschlagen, dass die Druckerfarbe nicht einmal mehr für den Wetterbericht und den aktuellen Börsengang ausreichen würde.

So, und nun sollen also die Schulden beschnitten, die Tafeln zum Anschreiben (Herr Wirt…noch ein Milliönchen!) mit lockerer Hand abgewischt werden. Einfach so. Rückzahlungen sind ja auch sowas von doof. Geld zuvor auszugeben oder in schwarzen Löchern zu versenken, macht doch eindeutig viel mehr Spaß!

 

Auch hier interessiert mich sehr, was diese neue Regierung nun anzetteln wird und welche Signale für den Rest Europas daraus erwachsen werden. Ich hoffe, dass es nicht zulasten von ein paar wenigen „Dummen“ gehen wird…was auch immer.

In diesem Sinne: Links ist da, wo der Daumen rechts ist und umgekehrt!

 


Demontage (28.1.2015)

 

Da schwinden sie also dahin, die Mitorganisatoren von PEGIDA.

Grund sei wohl ein Teilrücktritt vom Rücktritt Bachmanns. Herrlich, wie reißerisch offenbart worden ist, dass er doch aufgrund der öffentlich gewordenen expliziten Äußerungen und Handlungen Einsicht üben und sein Amt niederlegen wolle.

Offenbar wurde es ihm montags bzw. sonntags daheim in der Stube (oder wo auch immer) zu langweilig und so mag er nun doch nicht ganz den Hut nehmen.

Das finden nun seine Kumpels und Kumpelinen nicht ganz so dufte und packen lieber selbst das Köfferchen bevor ihnen der Laden um die Ohren fliegt. Denn die Gewalttaten rund um die Demonstrationen nehmen zu…zwar tragen hierzu auch viele Gegendemonstranten bei (ich sag nur Eingriff in den Bahnverkehr….total bescheuert!), und dennoch lassen sich Übergriffe auf ausländische Bewohner nicht leugnen. Und schon stehen wegen ein paar braunen Gestalten wieder alle unter Generalverdacht…so geschehen in Dresden, als schnellfix fremdenfeindliche Übergriffe auf einen Eritreer in den Raum geworfen worden sind und am Ende ein Angehöriger dessen eigenen Volkes das Messer gezückt hatte.

Für die Medien ist das alles ein gefundenes Fressen, das nun ausgeschlachtet und mit groß tönenden Titeln bedacht wird. Und die Buhmänner und -frauen leben in Elbflorenz. Es gibt untragbare Gestalten in der Stadt. ABER: Wo gibt es die nicht?!

So gesehen bin ich patriotisch eingestellt…für meine Heimatstadt, denn solch eine mediale Schlammschlacht hat sie und ihre rechtschaffenden Bürger nicht verdient.

Neuerdings warnen die USA sogar ihre reisefreudigen Einwohner vor Städten mit PEGIDA-Veranstaltungen (bzw. Ablegern).  Als ob es nichts Wichtigeres gäbe. Wenn Terroristen Attentate verüben wollen, dann kann dies überall geschehen. Leider. Ich bin dafür, dass demnächst das Bundesministerium für Ernährung (und Landwirtschaft…BMEL) eine Warnung vor fiesen Kalorientierchen herausgeben sollte, die seit Jahrzehnten durch die von Fastfood-Duft geschwängerten Straßen Amerikas schweben und ahnungslose Urlauber befallen…heimtückisch…und direkt auf die Hüften oder in die Coronargefäße!

Zurück zum Thema: Ich bin gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt und ob sich die Verantwortlichen nicht gerade selbst demontieren…bevor es andere tun.

 

 


Verloren gegangen (26.1.2015)

 

So, ich bin es wieder. Und nein, ich habe bei meiner Möbellieferung keinen einzigen Nerv verloren.

Soweit so gut und erstaunlich obendrein, denn: Etwas anderes ging stattdessen verloren.

Da fehlte doch tatsächlich ein Hängeschrank bei der Lieferung. Wer weiß, auf welchen Umlaufbahnen dieses „leicht“ übersehbare Teil gerade seine Runden im Orbit dreht…ich hoffe, sie finden es baldigst wieder und das dann nicht erst in zehn Jahren, wenn mal wieder das Zentrallager (in der Hoffnung also, dass es überhaupt produziert worden ist) durchgefegt wird. Huch, da steht ja noch was…es gibt ja auch Postkarten, die erst nach vielen Jahrzehnten ihren Empfänger (oder dessen Kinder/ Enkelkinder) erreichen.

Und eine Lampe wartete auch noch ohne Steckerverbindung auf…braucht man ja nicht. Man schließt schließlich das laufende Hamsterrad für die Stromproduktion direkt am nackten Kabel an. Es werde Licht! Stecker sind sowas von überflüssig….dachte sich der Lieferant. Der Meinung bin ich nicht und deshalb werde ich mich dahinter klemmen, damit alles rasch über die Bühne gehen kann. Vorerst muss ich mich damit trösten, dass ich ohne funktionstüchtige Lampe zumindest deren Stromverbrauch einspare….welch bestechender Irrwitz! Man muss es sich halt nur schönreden können.

 

Seltsamerweise haben mich diese Querschläger kaum angehoben. Vielleicht, weil mich alles andere überrascht hätte. Es ist doch immer irgendwas. Der Mensch braucht Beständigkeit…und zack geht wieder etwas andere Wege, als man es von einem reibungslosen Ablauf erwarten würde. Im Endeffekt ist also wieder alles im Lot, wenn etwas schief geht. Klasse Logik, nicht war?

 

Ich warte dann also mal gespannt und aufs Höchste geduldig auf meine verschollenen Stücke…und warte….immernoch.

 

 


Aneinander vorbei… (22.1.2015)

 

Es ist schon interessant, wie Menschen aneinander vorbei reden können.

 

Ich wollte doch lediglich wissen, ob eine genaue Lieferzeit für meine Küchenmöbel feststeht bzw. ab wann ich tatsächlich mit dem Anrücken der Mannschaft rechnen darf.

Von 7 bis 18!„, tönte es mir im Telefonhörer entgegen.

Ich war ein wenig perplex ob des weit gefassten Zeitraumes, der sich vor ein paar Wochen noch auf einen Vormittag zu erstrecken gedachte. So, so.

Auf Rückfrage, ob sie nicht doch den Vormittag meinte, wollte mir die Dame erklären, dass ein Küchenaufbau schließlich lange dauern würde. Konnte ich mir schon denken (!). Geschenkt . Doch ich hörte schon die Nachtigall im Hintergrund trappsen. Meine Gesprächspartnerin war wohl gedanklich in einer anderen Richtung unterwegs, obwohl es an meiner ursprünglichen Fragestellung nix zu deuteln gegeben hätte…wie gesagt: Ab wann darf ich mit den Monteuren rechnen…einen Tag vorher müssten sie ja so langsam aber sicher einen Routenplan erstellt haben.

Also bohrte ich nach und durfte investigativ-journalistisch aus dem Gesagten herausfiltern, dass vor mir nur ein Kunde (ab 7 Uhr) an der Reihe sei, für den ca. 90 Minuten anberaumt worden sind.

Was macht das also nach Adam Ries und ein paar extra Minuten Fahrtzeit zu mir? Genau! Ich darf theoretisch ab 9 Uhr meine Küche (in Einzelteilen) erwarten.

Das, und nur das wollte ich wissen. Ich war zufrieden und teilte der Dame noch schnell meine rechnerischen „Kopfstände“ mit. Und siehe da: „Ja, genau. Ab 9Uhr wären die Leute ungefähr bei Ihnen!

Ein schwere Geburt, aber das Licht der Erkenntnis hat es auf die Welt geschafft. Falls es im Laufe des heutigen Vormittag bei Dir, lieber Leser, ungewohnt hell geworden sein sollte…weißt nun Bescheid, gell. (-:

Zumindest war die Dame auf der „falschen Leitung“ recht freundlich. Das will ja auch was heißen. Am Ende sind alle glücklich und zufrieden…ich hoffe morgen auch noch…ein Küchenaufbau ist ja keine halbe Sache. *stumm hoffend*

 

Ahoi, und bis bald…hoffentlich frisch fröhlich und ohne einen einzigen Nerv verloren zu haben!

 


Ein Schuss ins Knie der Glaubwürdigkeit (21.1.2015)

Wie deppert muss man eigentlich sein, sich angeblich von der hetzerischen Fremdenfeindlichkeit distanzieren zu wollen, und dann doch „heimlich“ im stillen Kämmerlein Selbstportraits als Adolf Hitler von sich anzufertigen?! Ja, sind denn schon die Narren los?!

Wenn ich schon trotz Vorstrafenregisters eine Organisation wie PEGIDA ins Leben rufen muss, dann sollte ich mir doch wenigstens den letzten Rest Glaubwürdigkeit bewahren, der den Unterschied zur tiefbraunen Ecke darstellt. Ein Undercut mit Seitenscheitel, ein Oberlippenbärtchen und markige Begriffe des Fremdenhasses tragen wohl kaum dazu bei.

Nun hat sich Herr Bachmann also mit Volltempo selbst ins Aus mannövriert. Auch nicht schlecht. Es kann nicht schlechter werden ohne ihn. Leute wie er sind doch eh nur Bremsblöcke für aufrüttelnde Bewegungen, an denen sich das Volk beteiligt. Seltsamerweise stehen aber sehr oft Hampelmänner an der Spitze. Wie auch immer.

Jedenfalls haben die Organisatoren nun einen weiteren Punkt im Hausaufgabenheft abzuarbeiten…einen neuen, unverfänglicheren Namen sollten sie sich auf Anraten einen Experten schon suchen, damit der Begriff „Islamisierung“ möglichst wegfällt, denn vielen Anhängern geht es mittlerweile um ganz andere Dinge…Politikverdruss, mangelhafte Selbstbestimmung, Unsicherheit, das Überhören der eigenen Stimme, Zukunftsängste, ….

Bachmann hat mit seinem Auftreten und Gerede seiner Bewegung keinen Gefallen getan. Mir kann es jedoch egal sein, schließlich bin ich nur ein neutraler Beobachter, und doch stachelt es noch mehr (auch radikaler werdende) Gegendemonstranten an, die wiederum anderen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung nehmen möchten. Hier ist was faul, im Staate Deutschland! Aber mächtig faul!

 


Wer ist das Volk?! (20.1.2015)

 

Die Diskussion darum, wer denn nun das Volk sei, geht mir gehörig gegen den Strich.

WIR ALLE sind das Volk. Menschen für PEGIDA, Menschen GEGEN PEGIDA. Natürlich ist der Ausspruch anmaßend, wenn man ihn vor dem sensiblen, historischen Hintergrund betrachtet. Das sehe ich auch so. Aber trotzdem kann man niemanden dafür ins Abseits stellen und skandieren: Ihr seid NICHT das Volk!

Das schlägt doch in dieselbe Kerbe und zeugt von ebenso gering ausgeprägter geistiger Fantasie.

Macht nicht ein Volk aus, dass es aus einem Potpourri verschiedener Meinungen besteht? Oder sollen wir uns der Diktatur EINER Meinung (wer auch immer diese bestimmen mag) unterwerfen? Geistige Verarmung lässt grüßen.

Ist es denn nicht so, dass auch kritische Anmerkungen (hier von Seiten der PEGIDA) auch einen guten Nährboden für fortführende Gedanken ist, um differenziertes Diskutieren anzuregen? Man muss es als Chance begreifen, aus diesem Trott der politischen und gesellschaftlichen Gleichförmigkeit zu gelangen. Auf der einen Seite sollen sich die Leute mehr engagieren und für ihre Ansichten einstehen, auf der anderen Seite wird man wie ein Aussätziger abgesondert, wenn man eine andere Meinung hat.

Dieser Kampf sollte nur nicht allein auf den Schultern einer Kulturgruppe (den Moslems) ausgefochten werden. Für politische Missverhältnisse und daraus resultierenden Frust in der Bevölkerung können sie ja wohl bedingt etwas. Die Debatte um die Islamisierung war nur der Stein des Anstoßes, der sich nun anscheinend bei vielen Teilnehmern in ganz andere Bahnen gelenkt zu haben scheint.

Auf der anderen Seite gilt: So wie es in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus. Wenn ich mich nicht zu benehmen weiß, muss ich nicht zwingend auf Verständnis dafür beharren. Das gilt für PEGIDAs, NICHT-PEGIDAs, Moslems, Hindus, Juden, Christen, Atheisten, …

 

So, und was bitteschön ist an den Gegendemonstranten so viel besser?

Sie dulden keine Meinung neben der eigenen. Linksautonome rasten aus und verletzen Polizisten. Und so weiter und so fort.

Ist das wirklich besser? Ist das allein das Volk?! Ich hoffe nicht!

Wirklich gut wäre ein sachlicher Dialog aller Seiten, um das gegenseitige Verständnis zu fördern. Stattdessen haut der eine dem anderen auf den Deckel und schimpft, wie einfältig und dumm doch der andere sei.

Ich sage dazu: Für viele Teilnehmer aus beiden Lagern beruht das wohl auf Gegenseitigkeit. Es gibt viele Vernünftige, aber bestimmt doppelt so viele engstirnige Stierköpfe mit Scheuklappen. Überall.

 

Auch wenn das Wort in der Abendrunde am Sonntag (Günther Jauch) ein bisschen überstrapaziert worden ist: Wir müssen mehr DIFFERENZIEREN!

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele Graustufen dazwischen. Warum sollen wir uns auf eine Monotonie reduzieren, wenn wir der Vielfalt frönen können und damit neue (Gedanken-) Wege beschreiten können. Nichts ist unnützer als der Stillstand, gerade in Zeiten des Fortschrittes.