Tagesarchiv: 18. Februar 2015

Wie ein Fähnchen im Wind… (18.2.2015)

 

Griechenlands Regierung macht aktuell den Eindruck auf mich, als wäre sie ein permanent unstet herumeierndes Fähnchen, das sich nicht zwischen den steifen Brisen wilder Wahlparolen (Griechenland lehnt alles ab) und den Sturmböen des Finanzmarktes entscheiden kann….oder besser möchte!

Sie sollten aufpassen, dass sie sich dabei nicht vollkommen verheddern und über die dabei unbemerkt eigens gespannten Fallstricke stolpern.

 

Montag lehnt man das Sparprogramm noch rigoros ab, und am Mittwoch tönt es bereits wieder kleinlaut, dass man sich so kurz vor Ultimo wohl doch nicht ganz abkapseln könne.

Das ist doch alles Käse!

Die griechische Bevölkerung und die europäischen Partner brauchen Konstanz und Verlässlichkeit. Mit solch einem Eiertanz, der auf höchster politischer Ebene vollführt wird, kann das nichts werden. Auf der anderen Seite sind die Leute da unten selbst Schuld…sie waren es schließlich, die Rechts-Links gewählt haben und den vollmundigen Versprechungen auf den Leim gegangen sind. Schlussendlich sitzen wir aber alle in einem Boot.

Dieses Hin und Her tut niemandem gut. Anstatt anzupacken und notfalls auch in den sauren Apfel zu beißen, windet man sich wie eine amorphe Gestalt durch alles hindurch und hofft am Ende, dass man auch ohne Rückgrat durchs Leben/durch die Schuldenmisere kommen kann.

Tolle Einstellung!