Philosophische 5 Minuten im Fahrtwind. (14.4.2015)

 

Mit einem leisen „Plepp“ trafen wir aufeinander. Mit weit aufgerissenen Augen starrte es mich an, so wollte mir scheinen. Und doch konnte ich an diesem schlagartig seine Gestalt wandelnden Wesen nichts wirklich genauer differenzieren.

So ragte es vor den meinigen Augen als Symbol der Vergänglichkeit, Zeichen plötzlich eintretender Veränderungen. Nichts im Leben ist konstant, wurde mir wieder einmal klar. Und nichts ist für immer.

Stumm harrten wir vor unserem jeweiligen Gegenüber aus. Es schwieg, weil es nicht anders konnte. Ich schwieg, weil es nichts zu sagen gab.

 

Entschlossen schaltete ich meinen Scheibenwischer an und wischte die Überreste immer währender Vergänglichkeit von meiner Frontscheibe.

 

 

 

P.S.: Der arme geflügelte Kumpel klebt immer noch mitsamt Kumpanen am Glas…sehr hartnäckig. (-:

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