Monatsarchiv: November 2016

zu: Metamorphose

 

Weil Marinsche mir unterschwellig nahegelegt hat (War das schon die berühmte Pistole auf der Brust? 😉 ), dass man, wenn man A sagt, auch B sagen müsse:

Zwei Gedankenansätze zu: Metamorphose.

Kann man sich durchlesen, muss man aber nicht. Bei allen Interessierten bedanke ich mich vorab für die aufgewandte Lebenszeit.

 

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Metamorphose (18.11.2016)

 

 

Nach all dem süßen Leben war mir mal wieder nach etwas Ernsthaftem.

 

 

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Gefülltes Lebkuchenherz (13.11.2016)

Alles fing ganz harmlos an: Wie ich mich auf der Suche nach einem neuen Fahrrad in den Weiten des weltweiten Netzes verlaufen habe und glücklich, jedoch noch ohne eindeutige Erleuchtung, wieder ans Tageslicht zurückfand findet ihr HIER (Drücken musste! sagte einst schon Heinrich Zille).
Über einen kleinen eBike-Abstecher gelangten das Marinsche und ich schließlich geschwind zu des Pudels Kern:
GEFÜLLTE LEBKUCHENHERZEN.
So in etwa trug es sich zu:

[…]

    • Es Marinsche kocht

      Dann doch lieber die Variante mit der Elektrik-Option 😉

      Nein, ich wollte Dir keine schicken….ich dachte nur wenn detaillierte Beschreibung dann auch bittschön richtig :-p

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    • senftopfherausgeber

      Das e-bike hebe ich mir für späääääter auf. Man sollte nicht gleich alle seine Trümpfe heraushauen.😉

      Lebkuchen:
      Ich kann dir auch ein Exemplar zeichnen und ausmalen. Mit Querschnitt und allem drum und dran.
      Wenn es sein muss auch den Weg vom stable-to-table (auf den Urknall und die Schöpfungs-/Evolutionsgeschichte würde ich aber aus Zeitgründen verzichten wollen.)🙂

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    • Es Marinsche kocht

      Au fein! Bin gespannt auf Deinen nächsten Beitrag 🙂

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[…]

 

 

Den ausführlichen Dialog dürft ihr euch gern ebenfalls HIER (einfach nach unten scrollen) anschauen und mit mir ernsthaft mitfiebern, ob ich doch noch dieser Aufgabe entkommen konnte. (Spoiler vorab: Konnte ich NICHT. Siehe nächster Satz.)

Doch ach weh, das Marinsche kannte keine Gnade. Also sah ich mich gezwungen, doch zu meinem Wort zu stehen. Ich tue es ungern. Wer lässt schon gern den Picasso in sich heraushängen. Aber hey….das ist schließlich mein zweiter Vorname. *räusper*

Also schwang ich seit Ewigkeiten mal wieder den Bleistift, füllte die Umrisse dezent mit Farbe….

….UND….TROMMELWIRBEL….TATAAAAAAAA! (Auf eigene Gefahr!)

 

Mehl     Zucker    Honig 

Eier     Butter     Erdbeermarmelade

zimt-kardamom-muskat-nelken

 

fertig

 

DAS kam dabei heraus. Auf Wunsch einer einzelnen Dame.

Nun habt ihr den Lebkuchen-Salat. Bedankt euch beim Marinsche. 😉

Es war mir eine Freude.

 

Habe die Ehre!

Picasso/S.

 

 

 

 


Interessante Mischung (13.11.2016)

 

Wo bitteschön bekommt man künstlerisch in Szene gesetzte, geföhnte Schokoküsse und Sport motivational speeches unter einen Hut?

Hier.

Ich muss zugeben, ich hatte schon etwas mehr zu den Schokoküssen herübergeschielt. Doch dann las ich etwas von mental toughness und no more excuses und sah schon die knechtende Peitsche auf mich herniedersausen. Da bekam ich es mit der Angst zu tun und wollte schon sämtliche Lebkuchenherzen bzw. Spekulatius für die Weihnachtszeit meistbietend versteigern.

Doch dann besann ich mich, legte die Süßwaren vor meinem geistigen Auge wieder zurück in den Küchenschrank und dachte still bei mir:

Erfordert es nicht mehr mentale Stärke, etwas in Maßen zu genießen, obwohl man über die vor einem offen stehende und schutzlos ausgelieferte Lebkuchenpackung herfallen könnte wie eine Meute hungriger Berserker, anstatt dieses Teufelszeug fern der eigenen Zugriffsmöglichkeit zu wissen?

Ja, daran glaube ich. Ganz fest. Ich trainiere auch schon fleißig. Was meint ihr: Wie viele Trainingseinheiten sind täglich empfehlenswert, um den Geist zu stählen? Klar, spätestens, wenn die letzte Packung im Vorrat leer ist*, muss leider Schluss sein. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Man muss aufhören können, wenn es am schönsten ist.

 

Für diese Erkenntnis bedanke ich mich bei den herzallerliebsten Bullis Ella und Lilou samt Schokoküsse schmelzendem Frauchen (Ella&Lilou) und Joscha (ErfolgreichesLebenBlog). Herzlich willkommen auf meinem Blog!

 

 

 

* Aber allerallerspätestens, wenn der Hosenknopf unter Ächzen in einer steilen Flugparabel davonschnippt.

 

 


Fahrradkauf mit Umwegen (11.11.2016)

 

 

Helau, Alaaf und guten Abend!

 

Ich störe euch nur ungern bei euren womöglich bis zur Exzessivität getriebenen Pfannkuchen/Krapfen/Berliner-Orgien. Es ist ja wieder soweit. Dädääää! Badömm!

Mir fällt dabei auf: Ich habe es doch tatsächlich versäumt, mir wenigstens eine dieser zuckrigen Kalorienbomben zu gönnen.

Warum?

Weil ich mich mal wieder in den Untiefen der weltweiten Vernetzung verlaufen habe.

Hilfe!

Es ist einfach nur schlimm. Man sucht etwas, in meinem Fall ein neues, solides  Trekking-Rad, und schwupps saugt das Web einen gnadenlos ein. Wenn man Glück hat, spuckt es einen nach Stunden völlig durchgelutscht und zerkaut wieder in die reale Welt zurück. (Wer wollte noch gleich den Hausputz machen? Ich?! Oh weh.)

Ich hatte Glück, muss mich itzo jedoch, wie so oft, beim alten Goethe bedienen: [Ich] bin so schlau als wie zuvor!

Nimm dies! NEIN, bloß nicht!!

Nimm das! Auf gar keinen Fall!!

Wie wäre es mit….? Willst du dich umbringen??

Internet-Foren sind ja wirklich eine lustige Erfindung. Man findet darin so manches Geheimnis, ohne dessen Wissen ich womöglich irgendwo auf dem Asphalt kleben oder zumindest aber dumm (jedoch hundertjährig geworden) sterben müsste. Letzteres würde ich in diesem Belang ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf nehmen.

Fazit: Nichts genaues weiß man nicht.

Wünsch-dir-was geht natürlich auch. Doch das kostet. Aber wie sagt man so schön: Was kost‘ die Welt? Ich nehm zwei! Was nützt mir die billige Lenkergabel, wenn sie mir- im Abbrechen begriffen- den ungerichteten Abstieg nach frontal erleichtert? Oder was nützt mir eine Bremse, die bremst, wenn ich schon längst unter dem Lkw unten durch gerutscht bin, auf der anderen Seite ohne eine Schramme wieder aufstehe und dann aber über die nun greifende Bremse stolpere, in den nahen Straßengraben kullere und dort mit dem Gesicht in einer 1cm tiefen Schlammpfütze liegend ertrinken müsste?

Nichts.

Also will der eine oder andere Euro in die Hand genommen werden.

DOCH: Bedeutet teuer auch gleich gut und sicher? Oder will man mich vielleicht mit hinter Blendwerk (superduper Einzelbauteile) versteckten, untergemogelten Billigteilen übers Ohr hauen?

Einige Foren-Ratgeber trumpfen da ja echt mit Schauergeschichten auf. Bestimmte (höherpreisige) Marken sind ja regelrecht verschrien. Am Glanz alter Zeiten scheint vielerorts der Rost zu nagen, wenn man den teils eindeutigen Bemerkungen Glauben schenkt.

Oder übertreiben es die Experten? Fällt es einem halbwegs unbefleckten Laien überhaupt auf, wenn da nicht das highend-Schräubchen verbaut worden ist?

Natürlich war ich auch, dank einer aktuell länger währenden Auszeit, persönlich bei einem örtlichen Zweirad-Händler, bei dem ich mich eigentlich ganz gut beraten gefühlt habe. Aber über dessen Empfehlung haben sich nachher im Internetz die Mäuler zerrissen. Hach, nichts geht über eine Zweitmeinung…erst recht nicht, wenn sie einem aller Hoffnung eines guten, potentiellen Fanges sogleich wieder beraubt.

Bob, Sack Zement!

Was nehme ich denn jetzt nun?

Sicher ist: Es muss zwei Räder haben.

UND Licht.

Sonst meckert die Polizei und macht mir prompt ebensolches höchstpersönlich ans Fahrrad.

 

 

 

 


Introspektionen und andere Herbstgedanken (02.11.2016)

 

Introspektionen, Herbstgedanken und Ungereimtheiten.

 

Kopfstand im Herbst (2016)

 

Regen prasselt auf die Dächer,

macht den Asphalt glänzend schwarz.

Doch derweil der Himmel, blau,

mir zu Füßen liegt.

 

Welke Blätter fallen,

doch sie streben himmelwärts.

Rot bemalt im Überschwang,

Braun und Gelb und Grün vermischt.

 

Im Stachelpanzer gut geschützt:

Die eingeigelte Kastanie.

Ganz rund und warm liegt sie im Innern.

Wer kann der Rüstung sie berauben?

 

Ein Apfel fiel zu weit vom Stamm.

Drum kümmern sich die Raben.

Es wächst daraus ein neuer Baum,

im Regen unter blauem Band.