Archiv der Kategorie: Fankult

Klappe, die Zweite. (07.06.2017)

 

 

 

Man könnte meinen, es sei erst gestern gewesen: Das DM-Konzert in meiner ehemaligen Studienstadt.

Die mit dem „Auerbachs Keller“. UND mit diversen diabolischen (diavoloisch scharfen) Gesellen, die es nicht nur schaffen, ehrbare Studiosi mit etwas zu stark ausgeprägtem Wissens- (und Macht-)Hunger blutsbrüderlich fehlzuleiten, sondern auch auf meiner Zunge Tango zu tanzen.

Was uns nicht umbringt, macht uns stark. Das sagten schon die alten Azteken.

Moment.

Da war doch was….

Egal. Wird schon nichts wichtiges gewesen sein. Zumindestens nichts von geschichtsträchtigem Wert…

Da der Mensch gemeinhin dazu neigt, vergesslich zu sein, oder es im Laufe der Zeit zu werden (manche nennen es auch je nach Situation Verdrängungsstrategie)…

[Nein, ich bestelle mir heute keine Diavolo vor dem Konzert*. 🌶]

….höre ich mir das Programm noch ein zweites Mal an. Weil es so schön war und damit es noch ein Weilchen durch meine Gehörgänge nachhallen kann (ohne Tinnitus versteht sich).

Live ist eben doch etwas anderes. Das verhält sich wie mit „frisch gekocht“ und „aus der Konserve“. Dosenfutter ist für Notstandszeiten und zwischendurch ausreichend, aber an das vor den eigenen Augen Selbstgemachte reicht eben nichts heran.

 

In diesem Sinne….speise ich heute mal wieder auswärts.

S [Punkt]

 

 

* Ich mache es mir ohnehin lieber selbst. Das Essen.

 

 

 

 

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Zugabe (28.5.2017)

 

Was soll ich sagen…die Nacht war kurz! Doch die sich daraus erwachsenden Augenringe haben sich definitiv gelohnt. 😉

 

Depeche Mode ist eines der (urgesteinigen) Musikphänomene, die man sich (und ich mir im Besonderen) nicht wegdenken kann, geschweige denn, missen möchte.

Es war ein Fest. Bei herrlichstem Wetter (und die Sonne verkrümelte sich ja auch irgendwann).

Und dann spielte die Kombo auch noch das Lieblingslied meiner DM-Lieblingslieder: „Never let me down again

Wie bestellt!

Unglaublich.

 

Und weil es so schön war, geht es demnächst in die zweite Runde. Kurz entschlossen heute noch bestellt. Das Geld ist mir dann wirklich nicht an den Hintern gebacken. Dafür lohnt sich das Verbraten des einen oder anderen Nervenendes zum Zwecke der eigenen Grundversorgungs- und Wohlstandsabsicherung (alias Arbeiten). Bei den Nullzinsen (bzw. Minuszinsen durch Kontogebühren) investiere ich lieber hin und wieder mal in eine gute Sache….ganz allein für MICH und nicht für irgendwelche Manageretagen oder andere Blutsauger, die sich an meinem Lohn gutstoßen. Wie gut, dass ich in der betreffenden Woche sowieso der holden Freizeit fröhnen wollte.

Wie bestellt.

Zum Zweiten.

 

Zufrieden und erfüllt: S [Punkt]

 

 

P.S.:

Pepperonies auf einer Pizza Diavolo (Hey, der Teufel steckt eben im Detail!) können scharf sein! Ich meine, ich esse gern mal etwas schärfer, aber DIE…?! Holla, the forestfairy! Was soll’s. Nur die Harten kommen in den Garten!!!

P.P.S.:

Ich habe die scharfen Dinger beiseitegeräumt. 🙂 Sollte es irgendwo in Deutschland drei Tropfen geregnet haben….MEA CULPA! 😉

 

 

 


Abendprogramm (27.05.2017)

 

 

Ich bin dann mal unterwegs.

Nach Leipzig.

Depeche Mode hören. 🤘😎

Quasi in gediegener Wohnzimmerathmosphäre. Mit nur 69.999 anderen zusammen. 😉

 

Ick freu mir!

 

 


Heute schon „Weihnachten“ gehabt? (05.12.2016)

 

 

…wenn nicht, dann braucht ihr keinen Grund zur Sorge haben…mindestens eine Chance habt ihr in diesem Jahr noch.

Ich selbst habe mich heute quasi selbst beschenkt. Ganz unverhofft.

Umso besser!

So landete spontan die „In Transit“ von Covenant in meinem „Einkaufswagen“ beim örtlichen Musikdealer. Inklusive einer gratis Beipflichtung des Verkäufers, dass diese seine persönliche Lieblingsmusik-CD/DVD in diesem Genre sei. Genau aus diesem Beweggrund nenne ich sie ja nun auch mein Eigentum. Nach einem kurzem Plausch zum letzten Konzert und zur aktuellsten Scheibe (wir waren uns einig, dass sie wirklich gut, wenn auch für den abgelutschte Einheitsware gewohnten Mainstream-Gaumen offenbar etwas „sperriger“ geraten ist) hatte ich es sehr eilig, nach Hause zu kommen.

Ick freu mir! So ist das letzte Konzerterlebnis wieder ganz nah.

 

Solche Überraschungen sind doch eindeutig die schönsten Geschenke, nicht wahr? 🙂

Es grüßt

S[Punkt], glückselig und zufrieden.

 

 

 


Von Vorvor(…?)gestern (13.07.2016)

 

Gestern:

 

Dürfen es die mit dem Fußballmuster sein?“ Die Verkäuferin hielt demonstrativ ein Brötchen in den von ihr wohl angenommen eher kurzsichtig ausfallenden Sichtbereich des Herren auf der anderen Seite des Thresens.

Der Kunde am Bäckerstand schien sich umgehend zu einem skeptischen Blick genötigt gefühlt zu haben, nachdem sich einige Synapsen zu einem ALARM-Signal verschaltet hatten.

Schnell schob die Verkäuferin nach: „Selber Teig, selber Preis!

Ein paar Meter entfernt stand ich an einer Kasse und wartete darauf, dass meine frischen Erbsenschoten über die Kassenwaage rutschen durften und verfolgte die Begebenheit aufmerksam.

Dem Mann war die Lage wohl nicht ganz geheuer, schließlich lag das EM-Finalspiel zwei Tage und das letzte Spiel mit deutscher Beteiligung noch etwas länger zurück.

 

Klar, weshalb sollten jetzt noch völlig euphorisiert schwarz-rot-goldenen Fähnchen geschwenkt werden? Dieser Logik folgend wäre auch ein auf Semmeln aufgeprägtes Fußballmuster eher (Ei)Schnee von gestern. Oder Vorgestern…

Ich bin der Meinung, dass man aber auch gern kreativ recyceln darf. Wer hat denn in „altbackenen Stein“ gemeißelt, dass dies der Abdruck eines Balles sein soll? Ich denke bei Sechsecken ziemlich genauso spontan an Bienenwaben, was sicher auch dem Umstand geschuldet ist, dass ich Honig sehr gern esse. Am besten direkt vom Imker um die Ecke.

 

Nun aber zurück zum Kunden, der sich nicht wirklich zu einem Kauf entscheiden konnte.

 

Die Verkäuferin las in diesem beinahe verzweifelten Ja-Nein-Schwebezustand jedoch ganz offensichtlich die in dieser Situation drängendste aller zu klärenden Fragen, welche in großen Leuchtreklame-Lettern über die Stirn des unschlüssigen Mannes wanderte.

Die junge Dame zog das Ass aus dem Ärmel: „Die sind auch ganz frisch!!!

Fast schon hätte man meinen können, dass in der nächsten Sekunde beim Gegenüber zentnerweise Felsbrocken von einem von Zweifeln martialisch zernagten Herzen rollten. (Ok, ich übertreibe ein wenig…).

BÄM.

Von nebenan hörte ich ein zutiefst amüsiertes Glucksen und Gackern einer Verkäuferin des Supermarktes, die gerade ein Regal befüllte.

Auch ich musste schmunzeln.

DAS sollte nun also geklärt worden sein!

 

 

 

 


Liebster Award von Kati (21.09.2015)

 

Urlaubszeit…da dachte ich mir, dass ich mich um meine imaginäre to-do-Liste kümmern könnte. Ein paar Punkte sind schon abgearbeitet.

Nun habe ich mich über Katis Fragen hergemacht.

Die geforderte Danksagung in Kommentarform hatte es schon gegeben.

Hier noch das Liebster-Award-Logo:

https://biswiedereinerweint.files.wordpress.com/2015/08/download.png

 

Erledigt.

Kommen wir nun zu den Fragen. Eine Weile habe ich daran gesessen. Ich hoffe, dass die Antworten nicht allzu enttäuschend ausfallen. Ich bereue aber nichts. 😉

 

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1. Warum bloggst Du? Gab es einen bestimmten Auslöser?
2. Wenn Dir morgen eine Fee begegnet und Dir einen Wunsch erfüllen will, welcher wäre das?
3. Mit welcher Persönlichkeit/ Berühmtheit/ Promi würdest Du gern mal einen Abend verbringen (z.B. zusammen essen) und warum?
4. Was war Dein Berufswunsch als Kind?
5. Welches Zitat hat Dich geprägt oder beschreibt Dich und/ oder Dein Leben am besten?
6. Beschreibe Dich selbst mit maximal zehn Worten
7. Wo/ worin findest Du Ruhe und kannst die Seele baumeln lassen?
8. Dein ultimativer Buchtipp für mich?
9. Was stört Dich am meisten an anderen Menschen?
10. Und welche Deiner Eigenschaften stören Dich an DIR?
11. Was löst der Begriff BESTER Freund/ BESTE Freundin bei Dir aus?

 

1.)
Gab es einen Auslöser fürs Bloggen?
Ausschlaggebend war ein Artikel in einer regionalen Zeitung meiner Heimatstadt, in welchem es um den Blog eines Taxifahrers ging.
Er war (und ist) wohl recht erfolgreich damit, die Erlebnisse und Gedanken seines Berufsalltags einer breiteren Masse zugänglich zu machen, die ansonsten vom Leben eines Taxifahrers nicht mehr als ihre „Es ist auch nur eine ganz kurze*-Fahrt wahrnimmt.

 

Warum blogge ich (immer noch)?
Menschen den Spiegel vorzuhalten war schon immer mein Ding. Til Eulenspiegel lässt grüßen. Natürlich erblicke ich mich hin und wieder auch selbst darin und packe mir an meine eigene Nase. Auch lässt sich vieles mit würzigem Humor besser ver- und ertragen. Wenn ich damit anderen Menschen ebenfalls zu gefallen weiß, dann umso besser. Humor ist schließlich die beste Medizin….auch wenn er tiefschwarz am Galgen baumelt.
Die Schreiberei (auch die ganz private, nicht veröffentlichte) dient zudem als emotionaler Ausgleich zum Arbeitsalltag. Dieser lässt mir zwar zeitweise kaum Spielraum, meine Umwelt auf augenzwinkernde Art zu verwursten, und dennoch ist es ein Refugium für mich ganz allein…mein Rückzugsort, um aus sich einfahrenden Bahnen auszubrechen.

 
2.)
Handelt es sich hierbei um die gute Fee, oder ihr böses Pendant?

 

Wenn mich an dieser Stelle die gute Fee heimsuchen sollte, dann wünschte ich mir, dass es meiner Familie stets an nichts mangeln sollte…Gesundheit, Liebe, Frohsinn.

Für mich selbst als alleinstehende Person brauche ich nicht viel…eine gemütliche Bleibe, den Geist frischhaltende Abwechslung im täglichen Leben, eine Aufgabe (sicheres Arbeitsverhältnis), umgängliche Kollegen, meinen Blog, humoristische Eingebungen und ab und zu Licht am Ende des Tunnels (nur der D-Zug sollte es nicht sein^^).

Ach, und der ein oder andere Musenkuss für meine zeichnerische Ader wäre auch ganz nett.

 

Wenn es die böse Fee wäre…
Nun, dann wünschte ich mir, dass mir die Menschheit auch weiterhin den Grund zu geben vermag, meinen Blog mit der ein oder anderen Abstrusität zu füttern. Natürlich nur unter der Bedingung, dass niemand zu Schaden kommt oder sein Gesicht verliert. Ein allseits positiver „Aha!“- und Lerneffekt im Anschluss wäre von meiner Seite her äußerst gern gesehen.

 

3.)
Ach, Bobchen! Spielst du auf Stars und Sternchen an? Sicher gibt es Künstler, die ich gern im privateren Rahmen kennenlernen wöllte.
Dafür bin ich jedoch entschieden zu schüchtern und mehr als hilfloses Gestammel und verlegenes Besteck Zurechtrücken könnte unter Umständen nicht zustande kommen.

 

Sollte es aber zu einem unausweichlichen Zusammentreffen kommen, dann würde ich gern mit folgenden Persönlichkeiten beisammensitzen wollen:
Alessandro Graf von Cagliostro (aka Guiseppe Balsamo), dem Grafen von Monte Christo, seinem Ziehvater Alexandre Dumas, Steppenwolf Harry Haller mitsamt Hermine und dem Alter Ego Hermann Hesse, Kapitän Nemo, Malcolm Max, Asp, dem Schwarzen Schmetterling, und und und….das könnte eine illustre Runde werden. Die beste Lokalität wäre hierfür das Varieté Obscur von Ingo Römling. Ich hoffe nur, dass Johann Salamander dann nicht gleich die Krise kriegt.

 

4.)
Hauptsächlichst und langjährig Tiermedizin.

 

5.)
Oha, schwierige Frage. Es gibt viele schöne Zitate und Lebensweisheiten, die zu bestimmten Zeiten im Leben immer wieder in den Fokus gerückt sind.

 

Augenzwinkernd fatalistisch, wie mich die Umstände geprägt haben, denke ich mir oft: Es hätte auch schlimmer kommen können!

Und tatsächlich ist dem so. Die Probleme, die wir manchmal wälzen, sind eindeutig Luxusprobleme.

 

Man muss dankbar sein für das, was man im Leben erreichen darf und durfte. Demut ist eine Einstellung, die manchen Menschen abgeht. Und wenn es mal gefühlt wieder richtig dicke kommt, dann muss auch ich mich gelegentlich darauf besinnen, dass mir zwar selten etwas geschenkt worden ist, ich aber immer den Rückhalt aus der Familie spüren durfte und darf.

 

Das ist das höchste Gut, dass man einem Menschen wünschen kann.

 

6.)
Zehn Worte?
Verkopft, ernsthaft, ironisch, zynisch, verschlossen, offen, mitfühlend, impulsiv, abwartend, kreativ.

 

Aber genauso auch:
Ehrlich, reflexiv, aufmerksam, hilfsbereit, einsiedlerisch, Nähe-suchend, widersprüchlich, geradlinig, ehrgeizig, Freigeist.

 

Oder:
Empfindsam, zurückhaltend, häuslich, humorvoll, gefühlvoll, friedfertig, fantasievoll, zuverlässig, tiefsinnig, begeisterungsfähig….eben Sternzeichen Krebs. Der harte Panzer muss immer mit, um den etwas aus den Zeit gefallenen weichen Kern stets zu schützen!

 

Außerdem lass‘ ich mich ungern einschränken (außer durch mich selbst^^)…daher derer 30 Worte, um mich zu beschreiben. Such‘ Dir etwas aus! 😉

 

7.)
Als innerlich getriebener Mensch findet man selten Ruhe. Auf der einen Seite lockt der Wunsch nach Stillstand, auf der anderen lauert das Arbeitstier, das Unproduktivität ganz schrecklich findet.
Ich lenke mich gern mit einem guten Buch (auch Graphic Novels), guten Filmen, Fahrradfahren, Familientreffen, Zeichnen und vor allem Schreiben ab. Wo ich auch richtig abschalten kann, sind schöne Mittelaltermärkte, um den Gepflogenheiten der Ist-Welt zeitweilig zu entfliehen.

 

8.)
Ein ultimativer Buchtipp?

In Zahlen: 1?

Das schaffe ich nicht….da langt es nur für folgenden Tipp: Ein gutes Buch!

 

Ich lese querbeet…von historischen Schmökern Alexandre Dumas (u.a.), über Fantasy (z.B. Kai Meyer), Krimis/Thriller bis hin zur Graphic Novel (inklusive Bildern^^).
Demnächst möchte ich mich noch intensiver zwischen den alten englischen Schauermären (Gothic Novel) umschauen.

 

9.)
Was mich am meisten ärgert sind Egoismus, fehlendes Verantwortungsbewusstsein und extremes, engstirniges Gutmenschentum. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn einem unbedingt die eigene Meinung oder die ach-so-ultimative Lebenseinstellung aufgezwungen werden müssen.

 

Es ist gut, wenn man sich untereinander austauscht oder neue Ideen initiiert werden, aber am Ende muss es immer darauf hinauslaufen: Leben und (in Frieden und Ruhe) leben lassen!

 

10.)
Eigensinnigkeit, je nach Umstand mangelndes Einlenkungsvermögen, blockierende Skepsis gegenüber vielen Dingen, …
Ich nehme mir vieles zu Herzen, was eigentlich gar nicht gut ist.

 

Auch übernehme ich gern Aufgaben, was eine prima Einladung für Erfolgsschnorrer ist (wobei ich nicht sagen möchte, dass alle meine Taten von Erfolg gekrönt sind^^).

 

Ich bin höchst ehrgeizig und könnte mich manchmal selbstzerfleischen, wenn etwas durch eigene Unachtsamkeit oder gar Dummheit misslingt. Dabei kann man nicht immer alles perfekt machen. Das vergesse ich sehr oft.

 

Aus der Haut fahren könnte ich auch, wenn sich in meinem Kopf wieder eine total tolle Idee formt, und es am Ende an der Ausführung hapert. Ganz schlimm ist das, wenn es ums Zeichnen geht. Lange Zeit hatte ich hierfür keine Möglichkeit und somit fehlte mir die konstante Übung. So langsam versuche ich mich aber wieder daran…

 

11.)
Traurigkeit.

 

 

*Das ist übrigens der K.O.-Satz eines jeden Taxifahrers. 🙂

 

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So, das wären meine Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen.

Wie immer sind alle Angaben ohne Gewehr und Gewähr.

 

 

P.S.: Um die allererste Lieblings-Award-Nominierung kümmere ich mich umgehend! Keine Sorge!

 

 


Freifahrtschein in kunterschwarze Wohlfühlwelten (5.10.2014)

 

Vorab: An alle, die glauben, dass Gruftis (ob mehr oder weniger rein optisch oder tatsächlich im Herzen) alles kinderfressende Satanisten wären, die um Mitternacht bei Nebel, Kerzenschein und Käuzchenschrei ihre armen und wehrlosen Stofftierchen opfern…bitte weitergehen, hier gibt’s nüscht zu gaffen!

An alle anderen aufgeklärteren Mitbürgerinnen und Mitbürger:
Muuaahahahahaaaaa!
*hust*
Äh…moin!

Was ein Fest gestern im Haus Auensee, als ASP dem schwarzen Völkchen mal wieder kräftig einheizten!
Ein wahrer Schmaus war das….nein, wir haben uns da jetzt aber nicht gegenseitig die Kehlen abgekaut. So etwas machen nur die doofen zwielichtigen Edwards oder wie die alle heißen.
Was ich sagen/schreiben möchte: Es war der reinste Augen- und Ohrenschmaus.
ASP sind einfach ein Garant für exzeptionelle Darbietungen ihrer Kunst…egal, ob leibhaftig oder als aufwendig gestalteter Silberling.

Eigentlich hätte ich dieses Mal ausnahmsweise bei keinem der beiden Leipziger Konzerte sein können, doch wie es der Zufall wollte, gewann ich kurzfristig doch zwei Freikarten.
Ich gewinne doch sonst nie etwas!
Und bevor ich mich schlagen lasse…nee, Quatsch…groß war die Freude, sag‘ ich euch!

Und so tauchte ich zufrieden ab in meine kunterschwarze Wohlfühlwelt.

Man mag es glauben, oder nicht…der Abend bot auch genug Erhebendes und Erheiterliches.
Humor belongs to goth music!
So sieht’s aus, Freunde!

Lustig fand ich eine goldige Anekdote zuvor am Einlass.
Da fragte mich ein touristisch motiviert herumradelndes Ehepaar, ob denn die schwarze Menge dort hinten eine Beerdigung sei, oder doch eine Konzertveranstaltung!
Ich lächelte die beiden diabolisch…äh….strahlend an.
Nein, wir sind allesamt Besucher eines Konzertes, das ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen kann.
Ob die Interessensbekundungen (Was ist das denn genau für eine Art von Musik?Gothic Novel Rock!Aha, Gothic. Und was kostet ein Ticket?…) ernster Natur waren, weiß ich nicht.
Ich hoffe aber, dass ich erfolgreich dabei helfen konnte, dass die beiden ohne ständige angstvoll nach hinten gerichtete Blicke weiter durch die anbrechende Nacht nach Hause radeln konnten.
Wir sind doch alle ganz lieb!
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*raschel*
*biieeep*
*So, der Computer wäre jetzt aus.
*Rasputin-Vlad-Lupold, malst du mir noch so einen Drudenfuß auf die Stirn und Luzifera-Demonia-Lilith-Morticia-Wednesday, hast du mein Stoffhäschen gesehen? Das wollte ich doch heute…
*Pssssssst! Schhhhhhh!! ##§/§µ#$%\)=}{!!!!!
*Bob verdammt, der verfluchte Kasten war noch gar nicht aus!
*biieeep*