Archiv der Kategorie: interessante Ansichten

Auferstanden von den Toten ODER: Gibt es noch ein Leben neben der Liebe? (21.09.2017)

 

 

 

Hej, Freunde/innen mehr oder minder absurder bis irrelevanter Textgefüge, sprich: Werte Leser/innen,

 

 

ja mich gibt es noch.

[an dieser Stelle rastet das Publikum normalerweise aus und wirft Schlüpper auf die Bühne]

Man mag es kaum glauben. Echt! Jaaaa!!!

Nein, ich bin (leider) wieder nicht ausgewandert. Tja, Pech gehabt.

Wobei es mir Island dieses Jahr wieder sehr schwer gemacht hat.

Und dann gab es da auch noch ein Wetterchen! Vom Feinsten! Zwar recht windig (gratis Sand-Peeling), aber sonnig. Total unauthentisch, aber mir war es egal. Und den anderen Touris auch. Da bin ich sicher. Dafür würde ich meine Hand in jeden einzelnen der zahlreichen, blubbernden Schlammtöpfe sämtlicher geothermaler Felder Islands stecken…

….also so rein theoretisch betrachtet! Klar?!

Nicht, dass jetzt jemand auf komische Ideen kommt und meint mich jetzt darauf (oder auf anderen geeigneten Unterlagen) festnageln zu wollen!

 

Wenn es die Freizeit erlaubt und ich nicht die eh schon auf wenige Stunden begrenzte Zweisamkeit mit der Liebe dafür opfern muss, möchte ich euch demnächst gern an ein paar schönen Impressionen teilhaben lassen:

Wasserfälle, heiße Quellen, Pflanzen, Tiere, Seen, die Kontinentalspalte, Lavafelder (z.B. Dimmuborgir), schroffe Küstenabbrüche (ebenfalls ehemaliger Magmastrom), tanzende Wikinger, … UND den einzig aktiven Geysir auf Island, der nicht Geysir heißt (der ist nämlich schon längst inaktiv), sondern Strokkur im Haukadalur.

Ach, und in Schottland war ich auch noch. So nebenbei. 😉

Ebenfalls sehr liebenswert.

 

Ich gebe mir wirklich Mühe, hier wieder etwas aktiver zu werden. Ihr wurdet schließlich schon recht lange sträflichst vernachlässigt. Mea Culpa! Aber ich habe immer an euch gedacht! Ehrlich.

 

Nächste Woche genieße ich noch etwas Ostseeluft.

Das ist auch gut so, denn prompt (wieder punktgenau 1 Woche vor dem Urlaub) legte mich itzo schon wieder so ein beknacktes Virus lahm. So eine tiefgehende Erkältung hatte ich ewig nicht. Das muss irgend so ein Mutantenviehch gewesen sein. Quasi ein „Männerschnupfen“ nur in echt.

Bob, habe ich einen Taschentuchverbrauch gehabt! Bzw. habe ich immernoch. Und die Stimme klingt wie Kermit auf Ecstasy. Für Erkältungen lasse ich mich ja nicht vom Arbeiten abhalten. Normalerweise. Dieses Mal musste ich die weiße Fahne schwenken und kapitulieren.

Aber wieder genau vorm Urlaub.

Kurios.

Sollte ich mir jetzt etwa überlegen, überhaupt noch Urlaub machen zu wollen?

DAS wäre….uncool. aber richtig uncool.

 

Na, dann!

Wir sehen und lesen uns!

S [Punkt]

 

 

 

 

 

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Kein Kuchen… (10.06.2017)

 

 

….ist auch keine Lösung!*

 

Heute erst auf einem Schild gelesen.

Beachtet man die doppelte Verneinung im Satz, käme man schlussendlich auf jene Quintessenz, dass Kuchen eine Lösung sei.

Also, entweder liegt hier eine glatte Lüge vor- Kuchen in seiner angestammten Form zählt nun einmal zu den Feststoffen- oder jemand ist nicht des Backens fähig. Oder: Es liegt ein „Lava“-Küchlein mit flüssigem Kern vor. Dann würde ich es mit beidseits (genießerisch) zugedrückten Augen zu Teilen akzeptieren…nachdem ich probieren durfte.

Wafff? Dafff war niffff allefff fffür mifff?

 

Und ja: Ich habe den Sinn dahinter verstanden. 😉

Kuchen for president! Oder so ähnlich.

 

 

 

*Ich habe trotzdem keinen gekauft.

 

 


Zugabe (28.5.2017)

 

Was soll ich sagen…die Nacht war kurz! Doch die sich daraus erwachsenden Augenringe haben sich definitiv gelohnt. 😉

 

Depeche Mode ist eines der (urgesteinigen) Musikphänomene, die man sich (und ich mir im Besonderen) nicht wegdenken kann, geschweige denn, missen möchte.

Es war ein Fest. Bei herrlichstem Wetter (und die Sonne verkrümelte sich ja auch irgendwann).

Und dann spielte die Kombo auch noch das Lieblingslied meiner DM-Lieblingslieder: „Never let me down again

Wie bestellt!

Unglaublich.

 

Und weil es so schön war, geht es demnächst in die zweite Runde. Kurz entschlossen heute noch bestellt. Das Geld ist mir dann wirklich nicht an den Hintern gebacken. Dafür lohnt sich das Verbraten des einen oder anderen Nervenendes zum Zwecke der eigenen Grundversorgungs- und Wohlstandsabsicherung (alias Arbeiten). Bei den Nullzinsen (bzw. Minuszinsen durch Kontogebühren) investiere ich lieber hin und wieder mal in eine gute Sache….ganz allein für MICH und nicht für irgendwelche Manageretagen oder andere Blutsauger, die sich an meinem Lohn gutstoßen. Wie gut, dass ich in der betreffenden Woche sowieso der holden Freizeit fröhnen wollte.

Wie bestellt.

Zum Zweiten.

 

Zufrieden und erfüllt: S [Punkt]

 

 

P.S.:

Pepperonies auf einer Pizza Diavolo (Hey, der Teufel steckt eben im Detail!) können scharf sein! Ich meine, ich esse gern mal etwas schärfer, aber DIE…?! Holla, the forestfairy! Was soll’s. Nur die Harten kommen in den Garten!!!

P.P.S.:

Ich habe die scharfen Dinger beiseitegeräumt. 🙂 Sollte es irgendwo in Deutschland drei Tropfen geregnet haben….MEA CULPA! 😉

 

 

 


Knallhart und schonungslos…nachgezählt. (25.05.2017)

 

 

Frühsommerzeit….Obstzeit.

In den Auslagen türmen sich die süßen Leckerbissen. Für jeden ist etwas dabei. Nichts, was es nicht gäbe. Und für die Maulfaulen unter uns: Natürlich auch fertig püriert.

Smoothies. Im Volksmund gern auch als Schmuuuusies oder Schmuuutzies betitelt. Das kommt auf der Hitliste gleich nach Frotzen Joghurt. Da sage ich mir immer: Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Fruchtbrei oder gefrorener Joghurt ginge ja auch. Klingt nur weniger cool…äh…lässig!

Egal.

Bei mir steht ja auch seit unlängst so ein Fruchthäcksler.

Tolles Ding, sag ich euch. Mein persönlicher Fruktosetornado für daheim! Und das Wunderbare daran ist, dass ich weiß, was drin ist, dass der Cocktail frisch und genau nach meinen aktuellen Vorlieben gestaltet worden ist. Da ist im Kiwi-Smoothie sicherlich keine in gemixter Form seltsam schmeckende Gurke* drin und es muss sich keine Himbeere unfreiwilligerweise mit einer Rote Beete verpaaren….es sei denn….ICH will es so. 😉

Lange Rede kurzer Sinn:

Ich kaufte jedenfalls auch Heidel-/Blaubeeren. Schön groß und dick. Und blau natürlich.

Die Dinger waren anscheinend so dermaßen erlesen, dass man sie nur einzeln durchnummeriert in den Handel entließ…

Ja, was für einen Müll erzähle ich denn jetzt schon wieder?

Nummern auf Heidelbeeren?!!

Tut mir leid, ich habe ja genauso dumm aus der Wäsche geschaut, aber es ist wahr! Ich glaubte ja auch erst an einen Sehfehler oder eine Fata Morgana. Doch die Nummer verschwand nicht. Sie war wie aufgestempelt oder eintätowiert. Und das auf 3 Exemplaren.

Beweise?

Bitteschön (2 von 3)!

 

 

Herzlichen Glückwunsch….Sie haben die Beere mit der Nummer 1903 erworben!

Juhuuuu, meine Freude kennt keine Grenzen…ich Glückspilz.

 

Na hoffentlich ist das nicht die Geheimcodierung irgendeines Drogenkuriers gewesen…. 🙂

 

 

 

* Keine Ahnung warum….aber es schmeckt (mir) einfach nicht. Gurke und Obst….lieber getrennt!


Frohe Ostern! (15.04.2017)

 

 

Ich traue mich ja schon fast gar nicht mehr, hier etwas schreiben zu wollen, so lange ist meine letzte Freischaltung her.

Mittlerweile regieren hier die Wollmäuse.

Oder doch eher schon die Wollelefanten.

Ach, was schreib ich in meiner Einfalt….Dinos! Ganze Dinos sind das bereits…

Da helfen nur der beherzte Griff zum Staub-weg-Wunder-Zauber-Tuch und  der dazu passend theatralisch ins Bild geworfene Körper unter Verwendung energischer Wisch- und Wedelbewegungen des rechten Armes.

So.

Erledigt.

 

Und was nun?

Also.

Frohe Ostern! wollte ich euch nur wünschen. Und im selben Atemzug androhen, dass ich mich doch mal wieder intensiver um die Schreibarbeit kümmern möchte. Ich habe nämlich jetzt eine Woche frei. *Luftsprünge und Konfettiregen*

Bis demnächst!

Und denkt daran: Wer zu Ostern die Eier sucht, hat zu Weihnachten die Bescherung! *

 

 

* Nein, DEN habe ich mir nicht ausgedacht. Der ist unter meinem Niweeeeauuuu!

 

 


Steuererklärung (01.02.2017)

 

 

Naaaaa? Schon angefangen?

Ich möchte natürlich überhaupt nicht für irgendwelche Schweißausbrüche vor fremden PCs sorgen. Das wäre mir unangenehm. Zur Beruhigung: Etwas Zeit haben wir ja noch.

Doch dann….!

Schon in der Schule kam es nicht gut an, unentschuldigt den Turnbeutel zu vergessen. Eine Deadline, noch dazu jene- das Damoklesschwert über unseren Köpfen schwingend- der alljährlichen Steuererklärung, zu übertreten, wird als nicht minder schweres Vergehen beurteilt.

Kennt ihr an Bahnsteigen die weiße Linie? So in etwa funktioniert das. Zwar würde euch bei Missachtung in diesem Falle kein durchfahrender Zug mitreißen, doch montiert man euch beim Finanzamt vielleicht den Kopf ab, lässt empört die Erde stillstehen, bestellt die Apocalyptischen Reiter in euer Wohnzimmer, oder erlegt Nachzahlern 25Euronen pro versäumten Monat auf…lasst euch einfach überraschen.

Umgesetzt werden die neuen Sanktionen aber erst 2018, glaubt man den Berichten und Übergangsfristen.

Nachvollziehbar ist es ja, dass man sich wenigstens vorher bemerkbar macht und entschuldigt, sollte der eigene Zeitstrahl- aus welchen Gründen auch immer- mal nicht kongruent zu dem des zuständigen Finanzamtsmitarbeiters verlaufen. Das hat etwas mit Anstand zu tun, was viele in der heutigen Zeit weit genug entfernt vom eigenen Zugriff verdrängt zu haben scheinen.

Doch jedes Jahr, kostet es erneut Überwindung, sich an das Wälzen der Unterlagen zu machen. Man will einerseits nichts verpassen und sich andererseits nicht aus Versehen des Steuerbetruges schuldig machen.

Leider, leider bremst es den überquellenden Eifer auch noch regelmäßig dadurch aus, dass bestimmte Aufstellungen aus dem Vorjahr noch fehlen…

Also räumt man alles schön wieder auf einen Stapel (im Sichtfeld natürlich!) und lässt diesen Stapel einen Stapel sein. Und aus ist es mit dem guten Vorsatz, alles überpünktlich erledigt haben zu wollen.

Da fällt mir ein…einen TÜV-Termin muss ich auch langsam mal vereinbaren….das artet ja bald in Stress aus! 🙂

 

Viel Spaß und frohes Schaffen!

Wünscht in abendlich betriebsamer Eile mit Weile: S[Punkt]

 

 

 

 

 


Käffchen?! (28.01.2017)

 

 

 

Ich trinke nicht viel Kaffee, lediglich morgens, zu Anlässen auch einmal am Nachmittag. Mit an ihre Kaffeemaschine (gern auch als Vollautomatenversion) per Infusionsbesteck verbundenen Koffeinjunkies habe ich also genauso viel gemein, wie…was wähle ich nur für einen Vergleich?…wie eine Zen-Teezeremonie mit einer Dose Energygesöff.

Ja, der Vergleich klingt ganz gut.

Nun trug es sich jedoch zu, dass ich Gefallen an einem Espressokocher gefunden hatte, und zwar einem von der Sorte, welchen man als Alukännchen auf die Herdplatte platziert.

Ich beäugte es nach dem obligatorischen ersten Spülgang- wer will sich schon eventuell noch vorhandene Aluminiumspäne durchfiltrieren lassen- kritisch. In der Schule hatte man schließlich einmal gelernt, dass entstehender Wasserdampf in einem geschlossenen Raum durchaus eine durchschlagende Wirkung erzeugen könnte, wenn man nur lange genug warten würde. Also inspizierte ich das Überdruckventil.

Konnte ich diesem wirklich trauen? Wirklich, so richtig?!

Ja, ihr habt ja recht. Ich denke zu viel nach und traue nichts und niemandem über den Weg. Andere stellen das Ding einfach auf den Herd und ab geht die Luzie…bzw. der Espressofiltratstrahl.

Ich jedoch habe nicht vor, meine Kücheneinrichtung zu zerlegen, nur um in den Genuss eines selbst aufgebrühten Espressos zu gelangen. Der Aufwand wäre es mir dann doch nicht wert….sollte ich denn überhaupt noch nach einem durchaus sicher schmerzhaften Kontakt mit umherfliegenden Espressokochereinzelteilen dazu in der Lage sein.

Was macht man also in einer solchen verzwickten Lage, in welcher ich mich befand?

Auf Gott, Murphey oder sonstwem vertrauen?

Nein!

Ich wählte den Zahnstocher.

Korrekt, ich schrieb soeben von einem Zahnstocher. In der Not…heiligt auch der Zweck die Dinge.

Ein Zahnstocher eignet sich nämlich prima dazu, im Ungewissen zu stochern. In diesem Fall, um auszutesten, ob sich denn das Ventilkügelchen auch wirklich in seiner Fassung bewegen ließ. Nicht auszudenken, ausgerechnet ICH hätte gerade den einzigen Produktionsfehler des Jahrtausends erwischt!

Bevor sich die Spannung bei euch nun ins Unendliche erwächst, ihr vor Neugierde platzen oder euch sämtliche Finger(-und Fuß!)nägel abknabbern müsst:

Alles roger in Kambodscha! *

Einst sollte mal ein Gelehrter gesagt haben: Und sie bewegt sich doch! Das hatte er- Galileo Galilei- laut wissenschaftlichen Erkenntnissen zwar wohl niemals ausgerufen, doch prägte er die Menschheit, oder zumindestens die Astronomiebücher in der Schule.

Und auch ich konnte erleichtert ausrufen: Und sie bewegt sich doch! Kein Montagsstück, keine Splitterbomben am heimischen Herd, kein überraschender, bemannter Raketenflug zum Mond.**

Ready for take off!

 

P.S.:

Alles blieb tatsächlich heile und der erste Espresso mundete bereits.

Nicht schlecht, Herr Specht!*

 

 

* Boah, wie ich solche Sprüche „liebe“…

** Ihr müsst wissen, dass ich es mit der Fliegerei nicht so habe.