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Lyrik zum Aufessen- Willkommensgrüße (22.04.2017)

 

 

HEUTE IM ANGEBOT: DEFTIGES ZUR BEGRÜSSUNG.

Ein herzliches Willkommen an Herzkoma, seines Zeichens Poet auf Sterneniveau (und Sternensuche), vom Nebenberuf: freiberuflicher Mondlotse.

Ich hoffe, dass meine Hausmanns-/frauenkost dennoch mundet, selbst wenn sie nachher etwas verquer im Magen liegen sollte. Bei mir wird auch nur mit Liebe gekocht (und Wasser). Nur eben anders. Und ausgelernt hat man ja schließlich nie. 🙂

[Ich gehe davon aus, dass du das Augenzwinkern hinter den Zeilen funkeln siehst, werter Gast.]

 

 

Lyrik zum Aufessen (2017)

 

Kochen ist Leidenschaft,

Kochen ist Liebe,

die verführt, die

dich umgarnt mit ihren Düften,

den frohlockenden Gelüsten!

Manchmal fehlt jedoch die Muse…

Heut‘ daher im Angebot: Profaner Speck mit Erbse!

 

 

P.S.: Wer die Hintergründe zu „Speck mit Erbsen“ erfahren möchte, kann sich durch die Kommentarleiste des Beitrages „Apfelbaum“ vom 17.04.2017 pflügen. Keine Bange vor den ganzen Buchstaben! Verlaufen hat sich dort bislang noch niemand. Zumindest weiß ich nichts davon….

Vertrauensvoll: S[Punkt]

 

 

 


Hei, hei!- Norwegen im Schnelldurchlauf (02.08.2016)

 

Der Grund, weshalb ich mich jetzt erst wieder melde, ist der, dass ich DOCH NICHT nach Norwegen ausgewandert bin, ergo wieder über eine funktionierende Internetverbindung verfüge.

Es blieb also lediglich bei einem wundervollen Urlaub zwischen Fjorden, Trollen und Kirschbäumen.

 

Hach, was soll ich sagen? Der „norwegische Sommer“ hat schon seine Eigenarten und mehr als einmal hat es mich eingeweicht. Das Wetter war jedoch besser als befürchtet. Wie würden Norweger zu einem wechselhaften Tag um die 16°C mit abwechselnd Sonne, kräftigen Schauern, nur Wolken und/oder leichtem Nieselregen sagen? SOMMER IST DER SCHÖNSTE TAG IM JAHR!

Genial! Die Nordmänner und -frauen feiern eben die Feste, wie sie fallen.

Jedoch ohne Alkohol in der Öffentlichkeit versteht sich (während Dorffesten werden die Ordnungshüter wahrscheinlich in irgendeiner Ecke geknebelt und hochprozentig ruhiggestellt). Aber man kann ja auch ohne harte Spirituosen lustig sein….wenn einem hierfür unter 0,3 Promille genügen sollten. Die gibt es auch noch nach 18Uhr im örtlichen Discounter (z.B. Munkholmen-Bier). Für härteren Stoff müsst ihr vor den ersten Klängen der Sandmännchen-Melodie zum Dealer ums Eck- das Vinmonopolet– traben. Vergesst aber ja nicht euren Ausweis, denn auch im scheinbar ausgereiften Alter könnten Zweifel an eurem tatsächlichen Geburtsjahr bestehen. Ob faltige, wettergegerbte Haut und graues Haar reichen, um eure „Unschuld“ rein optisch zu verifizieren, kann ich an dieser Stelle leider nicht mit Sicherheit bestätigen. UND nehmt bitte zudem ausreichend Geld mit! Für die billigste Rebenplörre könnte ein umgerechneter Zwanziger anfallen. Eine Dame meinte dazu: Wenigstens kommt man dann nicht mehr in Versuchung bei diesen Preisen.

Genug der Alkoholitätengeschichten.

Kommen wir schnurstraks (bei Angaben norwegischer Geh-Zeiten sollte man die Beine in die Hand nehmen….gerade auf Bergpässen empfiehlt es sich, es sei denn, man führt die Übernachtungsmöglichkeit bereits mit sich) zu einem anderen Thema.

Die Sprache bzw. das Essen.

Ich durfte lernen, das man „Kacke“ (sprich: [ˇkɑːkə]) DOCH essen kann. Ja, auf die Gefahr hin, dass sich nun jemand spontan übergeben muss, kann ich aus fester Überzeugung sagen: „Kacke“ schmeckt! Süß, mit oder ohne Schoki, Nüssen, Früchten und was das Herz so begehren möge.

Kake hebt man sich übrigens passenderweise auch mit einem Kakespade auf den Teller.

Glücklicherweise verbirgt sich hinter diesem für uns Deutsche öbszön anmutenden Wörtchen nichts weiter als die süße Sünde Kuchen.

Wem dieses dennoch eine seltsam befremdliche Vorstellung im Kopf heraufbeschwört, der sollte Weihnachten auch besser daheim bei Kartoffelsalat und Würstchen verbringen. In Norwegen reicht man nämlich traditionell gerne Schafskopf….mit Augen, Ohren und allem drum und dran. Lediglich das Hirn dürfte aus fleischhygienischen Gründen beim Schlachter des Vertrauens verbleiben.

Darauf einen Aquavit! Prost!

Ich kehre zurück zu appetitlicheren Angelegenheiten: Fisch.

Dieser weist hier in Norwegen eine gefühlt ganz andere Qualität auf, auch wenn ich mir dessen sehr bewusst bin, dass das Ambiente sehr wohl eine entscheidende Wirkung zum kulinarischen Vergnügen beiträgt. Auf der Alm schmeckt das schlichte Käsebrot schließlich auch gleich doppelt besser. Das schöne ist, dass in den Fjorden selbst jeder seine Angel auswerfen darf, wie er möchte…bis einem buchstäblich der eingelagerte Fisch aus Ohren und heimischer Tiefkühltruhe quillt (oder irgendwann „verduftet“). Lediglich in den Flüssen bedarf es einer Lizenz, die für ein ganz bestimmtes Fleckchen an einem ganz bestimmten Fluss gültig ist und die je nach (Lachs)Lage sehr unterschiedlich teuer ausfallen kann.

Doch was ist hier schon billig. Krabbeltisch-Schnäppchenjäger würden in diesem Land wahrscheinlich nach wenigen Minuten erschöpft das weiße Fähnlein schwenken oder resigniert ihren Frust in einem kleinen Glas Bier zu umgerechnet 8 bis 12Euro „ersaufen“ lassen.

 

Ach, wisst ihr, ich könnte noch so viel mehr aus dem Nähkästchen plaudern…

 

So weit jedoch erst einmal dazu.

Ha det bra!

 

 
* (Im Zweifel gilt, dass das Wetter hier niemals schlecht ist, lediglich das persönliche Unvermögen über die Art der gewählten Kleidung.)

 

 


Wort trifft Bild (06.05.2016)

 

Unsere Sprache ist eine sehr bildliche. Oftmals braucht es nicht viel, um sich in wildesten Kopfkinoszenarien wiederzufinden oder gar darin zu verlieren. Ich spreche da aus Erfahrung.

Man kann diese an sich schon starke Verbindung von Wort und Imago jedoch auch noch ein gutes Stück weitertreiben und die eigenen Geschichten oder Gedichte unterstützend illustrieren, oder sich in entgegengesetzter Richtung durch eigene Malereien und Zeichnungen zu Geschichten oder Gedichte inspirieren lassen.

Der Phantasie können, wenn man sie überhaupt erst einmal zulässt, keine Grenzen gesetzt werden, weder im eigenen Kopf noch auf dem Papier. Nicht selten spukt dieser unberechenbare Wildfang durch die Räume unseres Oberstübchens und ehe wir sie am Arm packend aufhalten können, schlägt sie uns die Tür vor der Nase zu, wenn sie für diesen Moment partout nicht greifbar sein möchte. Doch gelegentlich- bei dem einen öfters, bei dem anderen seltener- lässt sie es zu, dass wir uns ihrer sprunghaften Art annehmen und sie aus unseren Köpfen auf Papier bannnen können.

In Worten. Als Bildnis. Oder in Wort und Bild.

 

KunsttrifftPoesie praktiziert dieses Prinzip und hat darin offenbar seine Erfüllung gefunden.

Herzlich willkommen! Ich wünsche stets gutes Gelingen beim Einfangen dieses wilden Frauenzimmers namens Phantasie!

 

Wenn ich kurz zitieren darf: „Malerei ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.“ (KunsttrifftPoesie)

Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Rein gar nichts.


Da bin ich nur mal kurz weg…. (14.02.2016)

 

….und schon haben sich gleich zwei neue Leserinnen hier eingefunden!

Wahnsinn. Ich überlege schon ganz, ganz leise (Pssst!), öfters fort zu bleiben. Man beachte das dezente* Augenzwinkern, geschätzte Leserschaft, schließlich geht es hier einzig und allein um den Spaß an der Freude und nicht um nackte Zahlen. Dennoch nehme ich die anwachsende Runde wohlwollend zur Kenntnis. Mehr noch: Ich freue mich ernsthaft. Nicht alles, was ich hier vom Stapel lasse, scheint derartig grottenschlecht und allein zum Zwecke der strafenden Missachtung seitens meiner Umwelt geeignet zu sein.

Zunächst entsende ich, der Chronologie folgend, ein herzliches Willkommen an den innerlich wärmenden Lichtstrahl des heutigen, in vollendet monotones Grau getauchten Tages: Sei gegrüßt, Sonnenschein!

Nicht minder herzlich willkommen heißen möchte ich Mitzi Irsaj. Von ihrer grundehrlich bodenständigen und unkompliziert humoristischen Art des Schreibens bin ich sehr angetan. Hoffnungsfroh stimmt mich zudem, dass ich mit meiner Meinung bezüglich Karneval/Fasching nicht allein bin auf der Welt. Dann wären wir schon zwei „Schlechtgelaunte“. Da lässt es sich doch gleich viel geselliger am Abgrund der verständnislosen Jecken-Welt entlangstolpern und dabei lauthals lachend HELAU!ALAAF!undAHOI! intonieren…

 

 

 

* Jepp, das grenzdebil zappelnd-winkende Etwas da hinten…

 

 


Klappe die zweite (06.02.2016)

 

Aus dem Hause „postmondän“ darf ich nun einen zweiten Autoren recht herzlich begrüßen!

 

Wenn ich mir Stil und Inhalt der „Postmondän“schen Runde betrachte, hoffe ich doch sehr, dass es hier nicht zur subakut auftretenden geistigen Unterforderung kommt.

Eindeutige Symptomatik, die durch reflektorisch induziertes, überweites Öffnen des Mundes mit gleichzeitig forcierter Inspiration (Einstrom von Luft) gekennzeichnet ist, sollte nicht in Form von heldhaftem Durchstehen ignoriert werden. Diese überaus gefährliche Form der für den ersten Moment als idiopathisch ausgemachten Somnolenz könnte für heftige Kopfschmerzen (unfreiwillige Bekanntschaft mit der Tischplatte vor sich) sorgen. Die Autorenschaft haftet in solchen Fällen für Folgeschäden ausdrücklich nicht, wäre darüber aber überaus unglücklich!

Warnung genug?

Fühl dich hier trotzdem gut aufgehoben, Gregor van Dülmen! Herzlich willkommen!

 


Lebenszeichen… (01.02.2016)

 

*hust* *raschel* *Test! Test!*

 

Huhu….nicht erschrecken!

Ich möchte mich aufrichtig und in aller Form für diese unerträgliche* Stille/Wortarmut auf meinem Blog entschuldigen!

*ein Steppenläufer rollt an dieser Stelle theatralisch vorbei*

Ich hoffe, dass euch kein asthmatischer Anfall heimsucht, während ihr euch durch den hiesig gelandeten Staub der letzten Tage hindurchwühlt, um auf diese Zeilen zu stoßen.

Ich habe nur gerade recht viel um die Ohren (NEIN, keine Ohrschützer…zu warm) und es bahnt sich noch eine ganze Menge an, deren Ausmaß meine engsten Weggefährten (alias Kollegen) und ich noch nicht abschätzen können.

Dieser Umstand blockiert mich ein wenig. Dennoch ist und bleibt dies hier mein Rückzugsort, den ich gern mit euch teilen möchte und der ergo auch hin und wieder ausgefüllt werden möchte und zwingend sollte. Versprochen: Ich arbeite an neuen Werken…notfalls muss ich der Muse etwas auf die Sprünge helfen…adäquat scheint mir ein dezenter Tritt in den Hintern….stellvertretend in meinen, versteht sich.

Außerdem mache ich gerade etwas Heim-Sport. Nicht, dass ich es ganz dringend nötig hätte, und dennoch möchte ich meinen Leib nicht einfach dem ungehinderten Verfall überlassen. Ich werde auch nicht jünger (Nebenbei: Bereits mit 14 Jahren war ich davon überzeugt gewesen, alt zu sein).

Das Endergebnis dieser überaus glorreichen Eingebung war, dass ich heute auf Arbeit versucht unaufällig die Treppen hoch- und heruntergehumpelt bin, weil es mir mächtig im linken Oberschenkel gezwackt hatte.

Wo Schmerz, da Muskel!

Mit diesem Mantra halte ich mich die nächsten Tage über Wasser und habe auch heute nicht nachgelassen und den Umständen entsprechend angepasst wieder gesportelt, obwohl mich eine hartnäckige Kraft erneut länger auf Arbeit gehalten hatte als geplant. Wichtige Probleme mussten gewälzt werden…lieber jetzt, als wenn das Kind bereits im Brunnen liegt.

 

Schaut an, da sind doch wieder zwei, drei Worte zusammenkommen. Nun hinke ich aber mal unauffällig in Morpheus Arme!

Bis demnächst!

 

 

 

* Das liegt natürlich im Auge des Betrachters…manche sind vielleicht froh… 🙂

 


Gurkensalat (28.12.2015)

 

Wer sich in vollendeter Misanthropie üben möchte, der sollte mal beim Herrn Hilden vorbeischneien, zumindest, wenn es die Außentemperaturen zulassen. (Wir sind auf dem Weg…Russland gibt uns ja bald die „Kältepeitsche“.)

Alternativ könnte Herr Hilden auch mit Tipps à la „flüssiger Stickstoff“ aufwarten, um diesem Vorgang einen kleinen, freundlich-energischen Schubs zu geben.

Wenn ihr euch nicht ganz so heimisch im oben benannten Metier fühlen solltet, dann sei euch derhilden dennoch empfohlen, um zumindest euren Wortschatz um ein paar Lendenfrüchte eines überaus wachen Geistes zu bereichern. Auch ich durfte bereits lernen.

Derhilden zerpflückt euch alles: email-spam, Gurken oder die großen Fragen der Menschheit. Nichts ist vor ihm sicher. Auch nicht der sich vordrängelnde Parkplatzrowdy…wo ist nur die stumpfe Nagelschere, wenn man sie mal ganz akut benötigen könnte?*

Herzlich willkommen, derhilden!

 

 

 

* Zum Glück scheitert soetwas immer an der Perplexität solcher Momente!

 

 


Do you speak Deutsch? (04.09.2015)

 

Die deutsche Sprache ist eine schöne, sehr poetische Sprache, vielleicht etwas hart, aber aufs Höchste vielfältig.

 

Umso mehr tut es im schreibenden Herzen weh, wenn sie durch Anglizismen unterwandert wird. Für bestimmte, vor allem neuzeitlich geprägte Begriffe gibt es zwar tatsächlich oftmals kein wirklich gut klingendes Gegenstück (Beispiel: Computer), dennoch müssen wir unseren eigenen Wortschatz nicht zwingend hinter einer lässiger dahergesagten Weltsprache verstecken.

An der TU in München hat man wohl vor, die „Master“Studiengänge komplett auf Englisch umzustellen. Schade. Dafür gab es jetzt den „Sprachpanscher“-Titel 2015.

Natürlich werden die Pläne damit begründet, dass man lediglich die Studenten auf ein Leben in der Wissenschaft einstellen wolle, wo bekanntlich das Englische dominiert, wenn nicht gar als Standart festgelegt (worden) ist. Muss man das aber so radikal verfolgen?

Mit einem „Bachelor“abschluss kann man oft nicht viel anfangen, weshalb in der Regel der „Master“ im Anschluss Gang und Gäbe ist. Was nun, wenn ein Student mit dem Englischen nicht viel zu tun hat (nicht jeder ist sprachlich talentiert), aber dennoch den höheren akademischen Grad erlangen möchte? Werden solche Lernenden ausgeschlossen?

Vielleicht denke ich zu negativ oder zu unflexibel? Ich empfände ein Nebeneinander der Sprachen sinnvoller und gerechter allen gegenüber.

Denn was keiner an erster Stelle benennen möchte: Lieber wird sich mit internationalen Zugängen geschmückt, als dass man so einen „deutschen 0/8-15-Wissenschaftler“ vorziehen würde. Die Englische Sprache ist hierfür das Zuckerstückchen. Ich habe verwandtschaftliche Beziehungen in die Forschung und da läuft das HAARGENAU SO! Die eigenen Leute werden- egal wie sie sich aufgerieben haben- gleich einer heißen Kartoffel fallen gelassen, wenn der Ruf aus der weiten Welt lockt.

Argumentiert wird außerdem, dass der Großteil der wissenschaftlichen Arbeiten bereits auf Englisch verfasst werden würde….fragt sich noch einer warum? Natürlich möchte niemand hinten anstehen!

 

Ich bin jedenfalls für Vielfalt und freie Entscheidungswahl. Dafür lasse ich mich gerne „uncool“ schimpfen. Dann sei’s drum.

 

 


Aneinander vorbei… (22.1.2015)

 

Es ist schon interessant, wie Menschen aneinander vorbei reden können.

 

Ich wollte doch lediglich wissen, ob eine genaue Lieferzeit für meine Küchenmöbel feststeht bzw. ab wann ich tatsächlich mit dem Anrücken der Mannschaft rechnen darf.

Von 7 bis 18!„, tönte es mir im Telefonhörer entgegen.

Ich war ein wenig perplex ob des weit gefassten Zeitraumes, der sich vor ein paar Wochen noch auf einen Vormittag zu erstrecken gedachte. So, so.

Auf Rückfrage, ob sie nicht doch den Vormittag meinte, wollte mir die Dame erklären, dass ein Küchenaufbau schließlich lange dauern würde. Konnte ich mir schon denken (!). Geschenkt . Doch ich hörte schon die Nachtigall im Hintergrund trappsen. Meine Gesprächspartnerin war wohl gedanklich in einer anderen Richtung unterwegs, obwohl es an meiner ursprünglichen Fragestellung nix zu deuteln gegeben hätte…wie gesagt: Ab wann darf ich mit den Monteuren rechnen…einen Tag vorher müssten sie ja so langsam aber sicher einen Routenplan erstellt haben.

Also bohrte ich nach und durfte investigativ-journalistisch aus dem Gesagten herausfiltern, dass vor mir nur ein Kunde (ab 7 Uhr) an der Reihe sei, für den ca. 90 Minuten anberaumt worden sind.

Was macht das also nach Adam Ries und ein paar extra Minuten Fahrtzeit zu mir? Genau! Ich darf theoretisch ab 9 Uhr meine Küche (in Einzelteilen) erwarten.

Das, und nur das wollte ich wissen. Ich war zufrieden und teilte der Dame noch schnell meine rechnerischen „Kopfstände“ mit. Und siehe da: „Ja, genau. Ab 9Uhr wären die Leute ungefähr bei Ihnen!

Ein schwere Geburt, aber das Licht der Erkenntnis hat es auf die Welt geschafft. Falls es im Laufe des heutigen Vormittag bei Dir, lieber Leser, ungewohnt hell geworden sein sollte…weißt nun Bescheid, gell. (-:

Zumindest war die Dame auf der „falschen Leitung“ recht freundlich. Das will ja auch was heißen. Am Ende sind alle glücklich und zufrieden…ich hoffe morgen auch noch…ein Küchenaufbau ist ja keine halbe Sache. *stumm hoffend*

 

Ahoi, und bis bald…hoffentlich frisch fröhlich und ohne einen einzigen Nerv verloren zu haben!

 


Die drei F. (23.10.2014)

 

Da hatte die Kanzlerin die Lacher ganz auf ihrer Seite und irgendwie hat sie das sprachliche Malheur auf eine liebenswerte Art gerettet, obwohl man prinzipiell schon wissen sollte, was man zu sagen angedacht hatte. Zumal es sich um lediglich 3 plakative Worte handelte, die man sich unter Umständen schon merken könnte…vor allem als Urheber, der aus dem Publikum heraus zu Rate gezogen wurde und keinen befriedigenden Hinweis zum verschollenen Wort geben konnte. Fraglich wäre auch die Funktion des Blätterhaufens auf dem Pult. Es scheint ja offensichtlich das Wichtigste darauf zu fehlen.

 

Aber gerade bei der Wahl von gewollt in den Raum gepfefferten Schlagwörtern tritt, wie auch gerne mal beim Rezitieren von Sinnsprüchen und Zitaten, zum oftmals ausschließlichen Vergnügen der Anderen mit Vorliebe ein black-out auf.
Hauptsache man kann über den eigenen Lapsus am Ende lachen. Das lässt die Angelegenheit etwas sympathischer bei der Meute vor einem ankommen.

 

Frequenzen, Förderung und….

Ja, was und? Jeder beim Nationalen IT-Gipfel schien erwartungsvoll die Luft anzuhalten. Was mag das für ein Baby sein, von dessen schwerer Geburt sie hier Zeugen werden durften. Das muss ja was ganz großes sein!

Was mit F.

Rätselraten begann und in den Köpfen der Verantwortlichen ratterte es auf Hochtouren. Was war das noch gleich gewesen?
Verdammt!
Nein, das kann es nicht gewesen sein…fängt ja mit V an.

Herr Hötges…?! Erwartungsfroh blickte Frau Merkel in seine Richtung. Vergeblich. Hmmm, weiß er selber nicht mehr….
Das Volk tobt.

Was ganz einfaches. Hmmm. Hilflos werden die beiden Mikrofone zurechtgerückt.

Forschung? Nee!

Wie drei versammelte Fragezeichen stand die Regierungschefin am Podium und suchte händeringend nach etwas brauchbaren, das sich in die Riege der 3 Fs einfügen könnte…

 

 

FUCK!

 

 

 

 

 

P.S.:

Das böse, englische Wort hat sie natürlich nicht gesagt. Des Rätsels Lösung war so simpel wie gewöhnlich: F wie Festnetz.

Es sind doch die einfachen Dinge, an denen wir immer wieder grandios scheitern!

Hier eine kleine Reparaturanleitung aus der Ferne für Betroffenen, die gerade auf einer langen Leitung stehen:
…und dann rütteln Se ma am Anschlusskabel und dann funktioniert dit ooch wieder. Ick mache dit jetze ma vor…rütteln und denne…….

…….[Funkstille]…….