Schlagwort-Archive: Ab aufs stille Örtchen!

Abonnement (17.6.2015)

 

Ich weiß nicht, was ich falsch mache, aber anscheinend habe ich den Griff ins Klo gepachtet. Quasi als ein unliebsames, im Kleingedruckten aufgezwungenes Abonnement gebucht. Zumindest, was das Streikgeschehen in Deutschland betrifft.

Möchte ich dienstlich mit dem Zug fahren, streikt die Lokführerschaft. Will ich einen zweiten, privaten Versuch wagen…dito. Möchte ich einen ganz wichtigen Brief aufgeben….streikt die Post.

Ich wage mich schon fast nicht mehr zum Bankautomaten. Nicht, dass wie vor Kurzem im Brandenburgischen die Geldlieferanten zum Arbeitskampf aufrufen.

Was bin ich froh, keine kleinen Kinder im Haushalt zu haben. Der Kindergarten hätte unter Garantie geschlossen.

So wichtig, wie Arbeitsniederlegungen für mehr (nicht überzogene) Gerechtigkeit sein mögen, aber irgendwie haftet es an, als wäre man in ein Hundehäufchen getreten. Ehe die Unannehmlichkeit verflogen ist, kann einige Zeit ins Land verstreichen. Mütter und Väter bangen um ihre Jobs, Kleinkinder vermissen ihre Kameraden, Reisende warten länger als üblich, …

Jedes Ding hat eben mindestens zwei Seiten und manchmal ist es eine zweischneidige Klinge, auf der man da gerade tanzt. Man will solidarisch denken und doch wird auch um die eigene Existenz gebangt (gerade viele Eltern aktuell).

 

Drückt mir die Daumen, das mein Brief rechtzeitig ankommt und meine nächste Zugreise nicht wieder im Klo versenkt wird! Andererseits: Sollte wieder gestreikt werden…dann wisst ihr, dass ich mit der Bahn fahren wollte. Transparenter geht’s nicht mehr, gell? Und das ganz ohne Gesichtsbuch-Exhibitionismus und Ich-sitze-gerade-auf-dem-Örtchen-Gezwitschere!

 

 

 

 

 

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Gärtners Bestes (11.10.2014)

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum beim Gärtner des Vertrauens oder von nebenan die Tomaten so groß und rot, die Kürbisse in mutantomanischem Ausmaße gedeihen und die Blumen schier überbordend prächtig sprießen?

Ja?

Wissen Sie um den Umstand des Warums oder Wie das?

Nein?

Tjahahaaaa, ich schon!

Keine Angst, ich teile meinen Stein der Weisen gerne mit Ihnen, verehrtes Publikum.
Aber, bedenket wohl: Die Wahrheit schmeckt nicht immer nach Milch und Honig! weiterlesen


Dixi-Parade zu Dresden (verfasst am 14.8.2014)

Freunde des jazzigen Musikgeschmacks, nein ich habe keinesfalls den eminent wichtigen und gewissen Unterschied liefernden Buchstaben versiebt. Das geht schon so klar.

 

Manche vergleichen eure liebsten Klänge zwar vielleicht gerne mit dem, was im anderen Falle ohne „e“ den Inhalt ausmacht, aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen. weiterlesen


Weil es gerade so schön sch**ße ist… (22.7.2014)

Kommen wir nun von Angelegenheiten, die das Klärwerk zu verarbeiten pflegt und ansonsten im bildlichen Sinne gemeinhin unsere (Bildungs-) Fernsehlandschaft verkleistern, zu den Örtlichkeiten, die dazu dienen, diese speziellen Abgänge aufzunehmen: weiterlesen