Schlagwort-Archive: Begrüßung

Aufarbeitung der nahen Vergangenheit (27.09.2016)

 

Nein, ich möchte jetzt keinen Vortrag über den anstehenden Tag der Deutschen Einheit halten, sondern es endlich einmal schaffen, die neuesten Zugänge meiner Leserschaft herzlich zu begrüßen. Angesprochen dürfen sich fühlen:

1-THING-TO-Do, zwei Reisende abseits der ausgetretenen Pfade; katzenproduktetest, vielleicht sollte ich mir doch langsam mal einen eigenen Kratzbaum zum Krallenwetzen anschaffen (dazu später mehr!); Katharina Strätling, deren spirituelle Lebensbotschaften mir wie von Geisterhand als unavailable verborgen blieben (Angst…); Ingwer, wiederbegrüßt; sowie Monika und ihr beautifulhome.

 

Fühlt euch hier wohl, diskutiert, lest einfach nur mit, lacht, weint oder macht, was immer ihr wollt. Ich hoffe, ich kann euch dabei zu Diensten sein!

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40 (11.11.2015)

Erneut haben sich zwei weitere Leserinnen hierher verirrt bzw. wieder hierher verirrt. Unikate fallen einfach auf.

Herzlich Willkommen!

Liebe Jecken: Bitte erwartet heute zur Begrüßung keine wortmalerischen Pfannkuchen/Berliner/Krapfen-Orgien und eingespieltes Funkenmariechen-Gehoppse* mehr, ich habe leider viel um die Ohren. Ich freue mich dennoch sehr, wenn diese Gemeinschaft stetig wächst.

 

 

* Von mir persönlich schon gar nicht! 😉

 

 


Eine kleine Nachtgeschichte. (23.09.2015)

 

Es ist finstere Nacht. Kein Mond scheint, kein Wolf heult einsam vor sich hin.

Zwei Katzenaugen flackern auf, die begierig- so scheint es- den letzten Rest Licht der entfernt stehenden Laterne aufzusaugen scheinen. Dann huschen die beiden kaltblauen Leuchtpunkte davon. Ein letzter Blick zurück. Der nächtliche Streuner ist fort.

Ein alter Mann schlurft über den Gehweg. Zielsicher lenkt er die Schritte, als kenne er den Weg.

In der Hand blitzt ein metallisch glänzender Gegenstand auf. Diesen vor den Bauch gerichtet, als wolle er einen unsichtbaren Gegner abwehren, steuert er auf eine schwarze Limousine zu, aus deren Inneren nur mehr Schwärze hervorzudringen scheint.

Der metallene Widerschein zuckt kurz in seiner Hand….

 

>Möööb-Möööb<<

 

 

Und ich dachte, dass dieses akustische Öffnungs- und Schließorchester in Form von Hupen, Piepsen, Quietschen und was weiß der Geier längst aus der Mode gekommen und allerhöchstens noch in leicht angestaubten Filmen aus den 80ern oder 90ern zu finden sei.

Nee, da wurde ich eines Besseren belehrt.

Die Automarke mit Stern (und andere sicher ebenfalls) bietet dieses akustische Signal auch heute noch an…zur Freude der Nachbarn. Würde ich mir dieses Schmankerl zulegen wollen, dann hätte ich bei meiner regelmäßigen Nachtfahrerei (entweder in der Früh oder abends) aber richtig viele Freunde.

MÖÖB….ich fahre jetzt auf Arbeit! MÖÖB-MÖÖB….bin wieder da!!!

 

Da bleibe ich lieber bei meinem schneidigen, aber im direkten Vergleich eher schnöden Ent- oder Verriegelungsgeräusch. Die sich anschließende Leuchtorgel reicht mir vollkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wenn’s um die Wurst geht… (29.07.2015)

 

Habt ihr euch schon einmal auf eine Reise begeben, bei der der Durchschnittsmitfahrer bereits reichlich das Renteneintrittsalter überschritten hat?

Ich muss sagen….einmal Vollbad im Klischeesumpf würde ich sagen! Herrlich!

Da wird gedrängelt, werden spitze Bemerkungen halblaut dem Adressaten zugeraunt (beiläufig, als sollte er es nicht hören…aber laut genug, damit auch ja jede einzelne Silbe ankommt), oder die Ellbogengelenke in arthrotischer Starre zur Seite ausgestellt…alles im Kampf um die besten Plätze im Bus….und wehe, einer setzt sich mal anders hin, als gewünscht! Da ist das Tor zur Hölle aber ganz weit offen.

Der Obergau kommt aber noch! Nämlich dann, wenn es keine gratis Wienerwürstchen wie auf der Anreise gibt!!!

Oooh, mein Bob! Dann ist mit den Herrschaften entgültig nicht mehr gut Kirschen essen.

Der Reihe nach:

Auf der Hinreise zum Kreuzfahrtdampfer (Ostseerunde) gab es zur Begrüßung Käffchen und je nach gusto Wienerle oder Bockwurst. Gratis. Soweit, so gut.

Auf der Rückreise jedoch zuckte sich nichts. Sollte eigentlich auch logisch sein, schließlich handelte es sich hier sinngemäß nicht mehr um eine Begrüßungsgeste. Wie auch immer.

Auf einem Rastplatz fuhr uns jedenfalls ein Wohnwagen den linken Seitenspiegel um. Natürlich hatten die beiden Busfahrer in der Situation bessseres vor, als Würstchen aufzusetzen.

Da watschelte doch tatsächlich so ein oller Griesgram (ältere Dame) an unserem Quatschgrüppchen vorbei und stieß eine spitze Bemerkung in einem sagenhaft ietzigen Tonfall aus, wo denn bitteschön die Würstchen blieben. Anscheinend erhoffte sie sich rege Zustimmungslaute der Bejahung.

Wir waren ersteinmal etwas baff. Wir klärten die erboste Dame mit vereinten Kräften auf, dass die Fahrer wohl gerade andere Sorgen hätten.

Daraufhin gab sie zurück, dass schließlich nur einer am Herumschrauben wäre. Dass der andere Werkzeug zureichte, galt wohl in ihren Augen als nicht adäquate Beschäftigung. Natürlich kann man da noch nebenbei Würsteln warm machen, Sack Zement!!!

Das Spannende an solchen kleingeistigen Konflikten ist ja, das solche handlungsbestimmenden Protagonisten (alte Dame) niemals die eigentlichen Rezipienten (aka Delinquenten…..also die Busfahrer) persönlich auf ihr Problemchen (fehlende Gratiswurst) hinweisen würden, sondern lieber ihren Unmut zustimmungsheischend im breiten Volk (also unser Grüppchen) verstreuen.

 

Am Ende gab es doch Würstchen…gegen Bezahlung.^^ Ich hätte zu gern das Gesicht gesehen, als der zweite Busfahrer im Anschluss zur verdrückten Bockwurst mit dem Portemonaie herumging. Ich schätze, es war ein Bild für die Götter!

Naja, sobald irgendwo der kleine Finger gereicht wird (alias Begrüßungswienerle), wird die ganze Hand genommen (gratis Wiener for ever!!!).

 

Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert. Mal sehen, ob ich noch ein Anekdötchen dieser Reise preisgebe. Die Unternehmung war schließlich eine Fundgrube für mich (Nörgler sind ja auch immer sehr unterhaltsam!).


In Teufels Küche (30.10.2014)

 

Puuh, warum ist das hier auf einmal so warm. *Pulli auszieh*

Und irgendwie riecht es hier auch reichlich angeschmurgelt. *Ist-der-Herd-aus?*

 

Was ’ne Höllenhitze hier! Da kommt mir auch gleich eine Frage in den Sinn: Gibt es in der Hölle eigentlich auch eine Frauenquote?! Tragen die Höllenhunde/-hündinnen auch ihre Emanzipierung zu Tage (wobei der Begriff Tag dort unten auch relativ ist…) und wählen sich einen weiblichen Vorstand?

Bezüglich dieser quääähääälenden Frage musste ich jedenfalls mit Mephistopheles erst umständlich einen Pakt schließen (ich wische gerade noch die damit verbundene blutige Sauerei auf), um zu Allwissen und Erkenntnis zu gelangen! Der Blödmann hätte es mir nämlich sonst nicht verraten…

Nur für euch!! Das wollte ich nur mal so erwähnt haben…

 

JA!

In den glutrot leuchtenden Tiefen herrscht neuerdings eine Frau und kocht dort ihr heißes Süppchen für die verlorenen Seelen! Genau genommen bäckt die Teufelin anscheinend lieber zuckersüße Torten, wenn sie nicht schon bereits im Vorfeld den Teig im rohen Zustand vernascht hat…im Übrigen enthält er nach meinem Wissen kein Menschenfleisch. Wie beruhigend.

Mal ehrlich, welcher Mann hätte aber auch auf Dauer (=Ewigkeit) die Heizung dort unten bis Anschlag aufgedreht und alles in feminin rotem Licht erstrahlen lassen? Eine Teufelin ist also die logische Konsequenz, dass diese historisch geprägte Männerdomäne in Frauenhand übergeht.

Herzlich willkommen….in des Teufels Küche!