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Unverständnis (20.12.2016)

 

Was soll man dazu noch sagen oder schreiben?

Da geht man kaputt vom Tag früher ins Bett und dann erfährt man am nächsten Tag, dass unterdessen einige Kilometer weiter für viele nichts Böses ahnende Menschen auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin das Leben für beendet erklärt worden ist. Von den unzähligen Verletzten und allen Angehörigen oder Freunden ganz zu schweigen, die nun mit diesem Erlebnis weiterleben müssen. Auch der polnische LKW-Fahrer hatte keine Wahl.

Von jetzt auf gleich. Einfach so. Ohne Chance, sich erwehren oder das Unheil abwenden zu können.

Diese Tat besitzt keine menschlichen Züge. Sie trägt die hässliche Fratze von Wahn und purer Abartigkeit. Wahrscheinlich möchte man die niederen Beweggründe des Täters, so man ihn denn dingfest machen kann, überhaupt nicht wissen.

Es ist auch relativ egal, ob es kurz vor Weihnachten, oder an einem beliebigen anderen Tag im Jahr passiert.

Sinnlos bleibt sinnlos und es ist mit nichts zu entschuldigen oder zu erklären. Mit welcher Berechtigung darf ein Mensch so brutal über Leben und Sterben anderer entscheiden?

Das alles macht nur noch sprachlos.

Für einen angemessenen, anteilnehmenden Trost fehlen die richtigen Worte.

 

Sehr nachdenklich. S[Punkt]

 

 


Viel mehr braucht es nicht (30.09.2015)

 

Freunde der Nacht, ich darf euch einen weiteren Gast vorstellen.

 

Ein Berliner Pflänzchen hat sich in die meinige Pampa verirrt.

Mit Großstadtsmog kann ich leider nicht dienen, aber hoffentlich mit regelmäßigem Lesevergnügen…ganz ohne Teerstaub und Stickoxiden. Sterben tun wir trotzdem…irgendwann. Vorerst genießen wir die Gesundheit. Noch mehr geht nicht, gibt’s nicht! Außer als Blognamen. Es gibt immer mehr im Leben! Anderswo ist vielleicht das Gras in bestimmten Situationen grüner, aber halbtot nützt es auch nicht viel…da kann man Netz haben, wie man will. 😉

Herzlich willkommen, Wuschol!