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Mit Anlauf und bitte recht freundlich…ein Blitzermarathon. (22.9.2014)

Vergangene Woche fand bundesweit der sogenannte Blitzermarathon statt. Die dafür abgestellten Polizisten mussten dafür nicht zwingend 42,195km laufen, durften sich aber kräftig als Hobbyfotografen austoben.

Meine beiläufig dabei gelernte und aufs äußerste in Staunen versetzende Erkenntnis des Tages dazu:
Je weniger offensichtlich die Kontrolle, desto öfter blitzt es. [in Anlehnung an eine Zeitungsartikelüberschrift]

 

NEEEEIIIIN! Wie das?!

 

  Offensichtlichkeit       =  __     1,00                
.              1,00                             Blitzertreffer

Das ist ja eine reziprok proportionale Gleichung. Wahnsinn.

 

Wenn ich meine fast tägliche Zeitungslektüre nicht hätte, dann wäre ich wohl irgendwann dumm gestorben. Glück gehabt, würde ich sagen!

 

Schön blöd, wenn man wie eine gesengte Sau rasen sollte, aber richtig dämlich ist man, wenn man dies auch dann noch tun würde, wenn man schon aus 10km Entfernung die in Neonfarben leuchtenden Ordnungshüter sehen kann. Es gibt zwar ein paar dieser Blindschleichen/-raser und unverbesserlichen notorischen Bleifüßler im Straßenverkehr, bilden aber (hoffentlich) eigentlich nicht die Regel.

 

Es gab wohl auch, laut unter der Hand verbreiteten und unglaublich feinsinnig recherchierten Berichten, signifikant steigende Raten an unfreiwillig ergatterten Passbildern, nachdem die klar als Kontrollstellen erkenntlichen Beamten abgerückt waren und Kollegen inkognito weiterblitzten.

Was soll man dem noch entgegensetzen? Wenn sich eine Fallgrube vor mir abzeichnet, dann renne ich doch nicht extra hinein…oder nehme ich doch noch mal Anlauf? Hmmm…

 

Aber hey:
ZUCKER IST KEIN SALZ….das werfe ich jetzt mal so tollkühn in den Raum. Vielleicht lernt hier dadurch ja auch noch jemand was dazu. Von wegen Bildungsauftrag und so…
Wer weiß.

 

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