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Plätzchenimpressionen zum Nikolaustag (06.12.2016)

 

 

Wer vor lauter Malocherei und Sorgen noch nicht richtig in der vorweihnachtlichen Stimmung angelangt sein sollte, dem möchte ich hiermit unterstützend die Hand reichen.

Plätzchen sind für mich einer der Inbegriffe dieser besonderen Zeit. Es gehört bei uns zur Familientradition, dass gemeinsam gebacken wird…sofern nicht kurzfristig eine hinderliche Apocalypse (Kometeneinschlag; ein Entzweibrechen der Welt; Deutsche Bahn; …) auf dem Weg gen Heimat dazwischenkommt.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier nun eine Studie köstlicher Backkunst (zum Vergrößern einfach Rechtsklick aufs Bild und Link in neuem Tab öffnen):

 

1) vorher:

[Plätzchen, roh]

Plätzchen

(Was da so glänzt ist keine Butter! Überhaupt nicht.)

 

 

2) Intermedium:

[Plätzchen gebacken]

Plätzchen, gebacken

(Da ist immernoch überhaupt keine Butter drin…)

 

 

3) nachher:

[Aus Rücksicht auf die zartbesaiteten Seelen unter euch, habe ich an dieser Stelle bewusst auf eine fotografische Darstellung des Nachher-Zustandes verzichtet. Der Titel hätte wahrscheinlich folgendermaßen gelautet: „Einsames Krümel auf blankem Untergrund- (Aus)Radierung in D-Moll“]

 

 

In diesem Sinne: Weiterhin eine schöne Adventszeit euch allen!

S[Punkt]; knuspernd und vor sich hin krümelnd

 

 

 

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Verbissen (07.11.2015)

 

Solltet ihr mit eurer „vielen“ Freizeit und/oder eurem Haufen überschüssigen Geldes nichts anzufangen wissen, dann schafft euch einen Marder an, lasst ihm freie Entfaltungsmöglichkeiten im Motorraum eures Autos und wartet ab, bis einer seiner Konkurrenten auf dessen abgesetzte Duftmarker anspringt und sich an Schläuchen oder (noch schlimmer) Kabelbäumen gütlich tut.

Und schon habt ihr ausreichend Beschäftigung in Form von Werkstattterminen und einen Grund, sinnlos Geld ausgeben zu dürfen.

Klingt das nicht verlockend?

Ich hoffe ihr versteht, wenn ich selbst nicht ganz so begeisterungsfähig für solche Aktionen bin.

Einfach mal den Kopf abzuschalten und sich um nichts (außer den alltäglichen Haushalt) Gedanken machen zu müssen nach einem kopflastigen Arbeitsalltag, ist wohl zu viel verlangt. Offensichtlich. Selbst die längst geplanten Malerarbeiten kommen nicht voran, weil ich entweder keine Zeit habe, oder keine Zeit dafür haben möchte, da es mit einem einfachen Pinselstrich nun mal nicht getan ist, sondern umständliche Abklebearbeiten und Nacharbeiten mit sich zieht. Da gönne ich mir lieber etwas Zeit für meinen Blog und das Durchstöbern von Kreativeinheiten meiner Leserschaft, bis Hypnos mich in sein Reich zitiert.

Fazit dieser Woche:

Zwei kurze Nachmittage/frühe Abendstunden und ein paar Euronen habe ich eingebüßt.

(Keine Sorge…die Butter auf dem Brot kann ich mir noch leisten. Ich bitte daher darum, von Spenden und Almosen abzusehen. Andere haben es nötiger. Eine Dose Mitleid nehme ich gern entgegen. *auf der Tränendrüse herumquetsch* Nee, alles ok. Es geht mir gut.^^ )

Es ist mir jedenfalls ein Rätsel, warum eine Sinnlosbeschäftigung auf die nächste folgt. Es könnte mir ja sonst dermaßen langweilig werden*. Außerdem ist ein abruptes Absetzen von geistiger und körperlicher Aktivität nicht gesund, weshalb man auch in der Freizeit nicht gänzlich davon Abstand nehmen sollte. So meine Theorie.

Mal schauen, ob und wann ich die Wandbemalung in furiosem Weiß noch in diesem Jahr unterkriege. Eigentlich würde es mir ein gutes Gefühl geben, mit der leidigen Reparaturgeschichte zum neuen Jahr abgeschlossen haben zu können. Eigentlich. Ich befrag‘ mal eben mein Motiviertierchen**.

 

 

 

* Ach, wie viele Bücher noch ungelesen im Regal auf meine Inaugenscheinnahme warten…

** Oh, besetzt. Es telefoniert wohl gerade mit dem Schweinehund. Auf meine Kosten! Tsetsetse.

 

 


Süße Sünde (18.09.2015)

 

Schokokuchen macht nicht nur dick, sondern auch >>Aua!<<.

Großes >>AUA!<<.

Bekanntlich bestraft der Herr alle Sünden umgehend. Pech gehabt, du schwaches Fleisch! Nun ziert dich eine Brandblase.

‚Ein richtig feiner, total schokoladiger Schokoladenkuchen (die Dopplung ist Absicht) sollte es werden‘, dachte ich mir im Hinblick auf den angekündigten Besuch.

Natürlich selbstgemacht! Ok…die Butter habe ich nicht selbst hergestellt, und auch kein Getreide gemahlen, keine Zuckerrübe ausgequetscht, keine Eier gelegt, keine….

Und natürlich auch unter vollständigem Verzicht auf jegliche Kalorie…fast…ok, ertappt…aber ich habe extra weniger Zucker genommen, als im Rezept stand! Sonst wäre es wohl ein Bonbon geworden.

Nun schreibe ich also diese Zeilen und leide.

Ihr könnt echt froh sein, dass ich überhaupt noch schreiben kann! Für die analogen Freunde unter euch…es ist übrigens nur die linke Hand (ich schreibe wie ca. 85-90% der Bevölkerung mit Rechts). 🙂

Wäre ich in sozialen Netzwerken umtriebig, hätte ich jetzt sicher einen post zwischen all die vor mir abgeladenen „Sitze gerade auf dem Klo.„, „Ich esse gerade Nudeln.„, „Ich sitze auf dem Klo und esse Nudeln.„, oder „Mir ist langweilig!“ gesetzt.

Folgender Wortlaut hätte mir vorgeschwebt:

OMG! Habe mich beim Backen voll krass verbrannt. Bestimmt 0,0001% meiner Hautoberfläche sind betroffen. Muss ich jetzt sterben? Müssen wir jetzt alle sterben, weil die Welt untergeht?!!

Wie gesagt: Ich leide. *Tränendrüse ausquetsch*

Sinnigerweise habe ich mich auch nicht am Backblech oder dem Ofenrohr verbrannt. Nein! Beim Abschmecken (aka Kosten) des vorsichtig aufgekochten Kakao-Puderzucker-Butter-Milch-Gussgemisches. Finger auf den Probierlöffel und zack…holla, war das noch heiß!

ABER: Sündhaft lecker, sag‘ ich euch.