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Weihnachtsgrüße (24.12.2015)

 

Hochverehrtes Publikum, treue Leserschaft, liebe Mitmenschen,

 

ich wünsche allen eine Frohe Weihnacht, besinnliche Stunden am besten im Kreise der Lieben, eine erfolgreiche Abnabelung vom gewöhnlichen Alltag und keinen Streit am Gabentisch!

Nehmt euch ausreichend Zeit, nicht nur um den fetten Gänsebraten in irgendeiner entlegenen Ecke des Sofas zu verdauen, sondern auch und vor allem füreinander. Schenkt euch die Zeit, lasst euch nicht von negativen Gedanken oder schwelenden Zwistigkeiten herabziehen, denn alles ist endlich. Zwar wird unter Christen Jesu Geburt gefeiert, doch täuscht dies nicht darüber hinweg, dass die Welt eben nicht in Eitelsonnenschein getaucht ist.

An sich ist Weihnachten wie der Muttertag- man hat sich schließlich auch an allen anderen Tagen des Jahres hoffentlich lieb- aber gerade jetzt hat man doch an zwei bis drei Tagen die Möglichkeit, sich vom Rummel da draußen ein wenig abkapseln zu können und das pflegen zu können, was einem besonders wichtig ist:

Die Pflänzchen Liebe, Geborgenheit und menschliche Wärme.

An alle, die über die Feiertage arbeiten müssen: Schön, dass es euch gibt und ihr die Infrastruktur aufrecht erhaltet! Euch gebührt eine besondere Ehre.

 

So, nun möchte ich euch, liebe Leser/innen, nicht weiter mit meinen Worten aufhalten. Sicherlich ist das der abertausendste Blogeintrag mit Weihnachtsgrüßen, der in die Weltgeschichte posaunt worden ist.

Doch meine Worte kommen wirklich von Herzen. Sie können die Welt nicht aus ihrem immer hässlicher werdenden Gewand zerren oder sie gar aus ihren unsäglich knarzenden Angeln heben, aber ich möchte sie zumindest gesagt/geschrieben haben, auf dass sie auf offene Herzen treffen mögen.

Gleichwohl gilt zu sagen: Lasst euch nicht verbiegen, habt eure Meinung, lauft nicht unreflektiert mit der Masse mit, sondern bleibt oder werdet selbstständig denkende und mitfühlende Wesen!

 

In diesem Sinne.

S.