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So, oder so ähnlich (10.05.2016)

 

Wie fühlt es sich an, sich eine Woche bei Traumwetter erholen zu dürfen?

Seeehr gut, kann ich euch versichern!

Wie lange hält dieser Effekt an?

Im Allgemeinen sicher eine Weile.

Wie lange im Speziellen?

1 Minute!

Gestern stürzte ich mich mal wieder in die Höhle des Löwen. Kopfüber und ohne Sturzhelm.

Es war wieder exemplarisch. Stellt euch beispielhaft vor, ihr erarbeitet einen Plan, freut euch über das halbwegs gelungen ausschauende Ergebnis und dürft dann jedoch ständig Änderungen vornehmen, weil immer wieder kurzfristig neue Meldungen eintreffen. Natürlich fein säuberlich voneinander getrennt eintrudelnd, eine nach der anderen, niemals im Pulk. WEIL es so viel Spaß macht und ihr ja auch überhaupt nichts mit euch anzufangen wisst. Irgendwann stellte ich in meinem konkreten Fall jedenfalls fest, dass ich bei einer neuerlichen Änderung wohl an der Decke wiederzufinden sei und stellte mir dabei eine widerborstige, sich an eben jener Decke festkrallende Mietzekatze vor.

Heute dann wollte ich mal pünktlich Feierabend machen. Alles war für diesen Tag abgearbeitet. Keiner wollte mehr akut etwas von mir, was nicht bis morgen auch noch Zeit gehabt hätte. BIS das Telefon klingelte. Ja, ok, ich warte auf Sie. Kein Problem.

Irgendwann daheim angekommen, machte ich mich daran, die Steuererklärung (Ihr erinnert euch sicher…) reisefertig zu machen und stiefelte mit ihr zur nächsten Postfiliale.

Diesen Gang verbuchte ich letztlich auch nur unter „Spaziergang im Sonnenschein“, denn die Filiale hatte kurzfristig neue Öffnungszeiten veranschlagt, obwohl letzte Woche noch nichts davon zu ahnen gewesen war. Aber natürlich haben Sie mein Verständnis, wenn Sie mich schon so freundlich darum bitten, …. NICHT!

 

Also manchmal geht mir dieser Murphy echt auf den Zeiger.

Naja, Hauptsache, der große Rest geht seinen sozialistischen Gang*! Hierfür suche ich jetzt gleich mal mein „Ommmm“ und bastel mir aus meinem schlechten Karma lustig-bunte Origami-Pelikane….

 

 

 

* geprägt durch völlige Unaufgeregtheit

 

 

 

 

 

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Hier ist der fröhliche Wecker! (14.11.2015)

 

Endlich Wochenende!

Da schreit das schwache Fleisch schonmal berechtigterweise lauthals nach „Ausschlafen!„.

Dumm ist dabei nur, wenn das der Geist völlig anders sieht und meint, zu nachtschlafener Stunde munter sein zu wollen. Völlig undemokratisch wurde das meiner Meinung nach entschieden. Ein Einspruch wäre an dieser Stelle jedoch zwecklos.

Und was macht man also mit dieser unfreiwillig hinzugewonnenen Zeit für Aktivitäten?

Zwanzigmal im Bett herumdrehen und fast drei Stunden später darauf warten, bis des Nachbars Handywecker zu summen anfängt und dieser irgendwann- im Dunkeln lautstark die Einrichtung dabei mit sich reißend- den Störenfried deaktiviert, …

Man kann aber auch Unterlagen sortieren, die seit ein paar Tagen darauf warten, dass man ihnen Beachtung in Form des kontrollblickigen Abheftungsaktes schenkt.

Welch zielgerichtete Produktivität einen da erfasst! Nicht schlecht.

Schade nur, dass der eigentlich vorgesehen gewesene Schlaf der Erholung dienen sollte. Wenigstens scheint heute am Morgen die Sonne, was die Sache zumindestens in einem angenehmen Licht dastehen lässt. Der Mensch ist eben ein Gewohnheits(arbeits)tier, und wenn er schonmal nicht zum BIP beitragen kann (freies „Wochenende“…bis auf Sonntag…), dann wenigstens zur eigenen häuslichen Ordnung….den nächtlichen Wochenendhausputz habe ich mir aber im Hinblick auf ein ungestörtes nachbarschaftliches Verhältnis verkniffen.

In diesem Sinne:

Guten Morgen! Hier ist der fröhliche Wecker!*

 

 

 

* Wo nur ist der dazu passende Vorschlaghammer…?!