Schlagwort-Archive: Familie

Lebkuchenherz und God jul! (24.12.2016)

 

 

Ein kleines Déjà-Vu fürs Marinsche…sozusagen von der colorierten, cartoonoiden Zeichnung zur Wirklichkeit. Die Kostprobe dürfte sich zwar aufgrund digitaler Umwege und der damit verbundenen Geschmacksneutralisation (Nullen und Einsen schmecken einfach nach nichts) zwar eindeutig schwieriger gestalten, jedoch würde ich mit Fug und Recht behaupten wollen: Für das erste Mal ziemlich essbar. 😉

 

 

Lebkuchenherz

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern und allen anderen Menschen, die es interessiert, eine frohe Weihnacht, wenig Zank am Gabentisch (wie immer voller geschenktem „Nichts“), sowie ein paar angenehme Stunden, am besten im Kreise der Familie! Nicht zu vergessen: Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Für alle einsamen Seelen: Euch ist das Herz gewidmet!

 

Der geschätzten Modepraline und ihrer Familie wünsche ich im besonderen Maße alles Gute in dieser schwierigen Zeit. Auch wenn man sich nicht persönlich kennt, übersende ich hoffnungsvolle Grüße, dass sich alles zum Positiven wenden möge. Prognosen und Statistiken sind das eine. Was zählt, ist das Ergebnis. Und dieses steht hoffentlich ganz auf eurer Seite!

 

Herzlichst!

S[Punkt]

 

 

P.S.: Noch eine kleine Herzensangelegenheit meinerseits:

 

Elch

God jul och gott nytt år!

Hälsningar!

S[Punkt]

 

 

 

 

 

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Plätzchenimpressionen zum Nikolaustag (06.12.2016)

 

 

Wer vor lauter Malocherei und Sorgen noch nicht richtig in der vorweihnachtlichen Stimmung angelangt sein sollte, dem möchte ich hiermit unterstützend die Hand reichen.

Plätzchen sind für mich einer der Inbegriffe dieser besonderen Zeit. Es gehört bei uns zur Familientradition, dass gemeinsam gebacken wird…sofern nicht kurzfristig eine hinderliche Apocalypse (Kometeneinschlag; ein Entzweibrechen der Welt; Deutsche Bahn; …) auf dem Weg gen Heimat dazwischenkommt.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier nun eine Studie köstlicher Backkunst (zum Vergrößern einfach Rechtsklick aufs Bild und Link in neuem Tab öffnen):

 

1) vorher:

[Plätzchen, roh]

Plätzchen

(Was da so glänzt ist keine Butter! Überhaupt nicht.)

 

 

2) Intermedium:

[Plätzchen gebacken]

Plätzchen, gebacken

(Da ist immernoch überhaupt keine Butter drin…)

 

 

3) nachher:

[Aus Rücksicht auf die zartbesaiteten Seelen unter euch, habe ich an dieser Stelle bewusst auf eine fotografische Darstellung des Nachher-Zustandes verzichtet. Der Titel hätte wahrscheinlich folgendermaßen gelautet: „Einsames Krümel auf blankem Untergrund- (Aus)Radierung in D-Moll“]

 

 

In diesem Sinne: Weiterhin eine schöne Adventszeit euch allen!

S[Punkt]; knuspernd und vor sich hin krümelnd

 

 

 


Papa²- A tale of real love II (28.04.2016)

 

Jepp, ich bin es mal wieder. Oder schon wieder. Wie auch immer.

 

Unser klassisches Bild einer Familie umfasst die Rollen von Mutter, Vater und Kind(ern).

Aufgeklärte Menschen wissen, dass dies nicht zwingend in Stein gemeiselt sein muss, sondern durchaus bunt changieren kann und darf.

 

Zu diesen tolerant eingestellten Exemplaren zählen sich seit einiger Zeit auch zwei Gänsegeierherren, denen selbst die reizendste Frauenwelt reichlich überflüssig zu sein scheint. Sie genügen sich schlichtweg selbst.

Für das perfekte Glück dieser inniglich praktizierten Beziehung fehlte bisher nur noch der passende Nachwuchs, den es am liebsten selbst aufzupäppeln gilt.

Daran scheiterte es aber leider aufgrund gewisser biologischer Schranken, die einem jeden Lebewesen nun einmal gesetzt werden. Da agiert Mutter Natur leider etwas eingeschränkt und auf absehbare Zeit wird sich das so schnell auch nicht ändern.

Wie „gut“, dass es Rabenmütter gibt, die den eigenen Nachwuchs samt Verpackung im wahrsten Sinne einfach fallen lassen. Dann freut sich eben ein Dritter. Oder besser zwei.

Nun bebrüten die beiden Herrschaften das Nordhorner Ei und gebannt blickt die (Zoo)Welt auf den anstehenden Schlupftermin. Vielleicht wird am Ende diese unkonventionelle Beziehung doch noch durch ein flauschiges Gänsegeierküken gekrönt.

Für alle Hobbypsychologen vorab: Dem Mini-Piepmatz wird es sehr wahrscheinlich egal sein, wer ihm die anverdauten Futterbröckchen hervorwürgt. Eine Sinnkrise hinter den großen Kulleraugen ist somit nicht zu erwarten- Kajal hin, Dreitagebart her.

Papa?

Papa²! Doppelt hält bekanntlich besser.

 


Tierische Grüße (25.11.2015)

 

Nun darf ich auch Odie mit Frauchen in meiner bescheidenen Hundehütte begrüßen. Ein herzliches Willkommen an euch!

Mir bleibt nur zu sagen/schreiben, dass ich hoffe, dass euch eure Familienzusammenführung rechtzeitig gelingt. Über den Fiffikus Nacho bin ich erst auf euch gestoßen (Odies Leckereien-Päckchen). Es hat mich gerührt, dass eure Bloggergemeinschaft so zu euch hält und selbst wenn es noch etwas andauern mag, denke ich, habt ihr einige Menschen um euch herum, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.  Ich drücke euch alle meine Daumen!

 


Meister Adebar baut an (9.4.2015)

Bei Familie Adebar wird es langsam eng.

Seit einer Weile hat bereits ein Storch das neu restaurierte Nest auf einem alten ausgedienten Schornstein besetzt und Stöckchen zurechtgerückt.

Nun hat sich auch seine Flamme eingefunden. Ab jetzt können sie zu zweit in den Sonnenuntergang blicken (welch kitschige Vorstellung^^) oder Wind und Wetter trotzen.

Erstaunlich finde ich ja, auf was für einem begrenzten Raum sie hausen. Man stelle es sich mal in einer stillen Sekunde an sich selbst vor…ich sage nur: Wohnklo mit Kochnische!

Und bald wird sich, wenn alles gut läuft, das Nest noch weiter füllen. Ich bin gespannt, wie diese Familienentwicklung  voranschreiten wird.

 

Grüße eines Storchenbeobachters.


Schnatterinchen zum Abendbrot (26.12.2014)

 

Zum Fest der Feste gab es gestern Ente.
Was mich an dieser Bratenbraterei immer wieder aufs Neue erstaunt, ist die geduldig ertragene Unverhältnismäßigkeit zwischen Vor- und Nachbereitungszeit und der eigentlichen Zeit, in der man sich dem Genuss hingeben kann.

Zunächst mag Madame Schnatterinchen ausgiebigst epiliert werden, damit man später auch ja keine Feder zwischen den Zähnen hängen hat, dann fordert sie eine Massage aus gewürztem, geöltem und gekräutertem Salz ein, um sich im Anschluss auch noch mit süßsäuerlichen Äpfeln, Zwiebel und Knoblauch füttern zu lassen.

Schönheitschirurgisch durfte ich zudem auch tätig werden, um die (voreinst) watschelnde Lady von überschüssigen Hautfettlappen zu befreien.

Dann möchte sie für eine ganze Weile- gebettet auf feinstem Wurzelwerk- unter dem Solarium verschwinden, während wir uns draußen mit tropfendem Zahn die Nase plattdrücken müssen.

Braun gebrannt, als käme sie gerade eben aus ihrem Karibikurlaub zurück, lässt sie sich noch den Bauch (mit Salzwasser) bepinseln, damit sie auch ja die knackigste an diesem Abend ist.

Eingebildete Gans!

Doch was nutzt ihr diese vergänglich eitle Fassade, wenn wir uns am Ende doch der Fleischeslust hingeben und nichts mehr als ein abgenagtes Gerippe übrig bleibt, durch das ein matschig gewordener Apfel hindurchscheint und kaum den wahren Kern zu verschleiern vermag…weitgehende Inhaltsleere…

…nachdem man diesen philosophisch angehauchten 5 Minuten-Anfall überwunden hat, der wohl einem akuten Blutsturz gen Magen zu verdanken ist, kommt auch schon das große Erwachen mit Pauken und Trompeten….bzw. mit schmutzigen Töpfen und Backblechen bis zum Horizont.

 

Ab diesem Punkt fragt man sich (zu Recht): Warum das alles?

Weil der Mensch masochistisch veranlagt ist?
Nein.
Weil es doch immer wieder schön ist!