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Da war doch noch was… (21.10.2015)

 

 

Ein Tipp vorab: Geht nie hungrig einkaufen!

 

Auf Arbeit hatte es mal wieder länger gedauert und so langsam meldete sich das kleine Hüngerchen, als ich nach Hause fuhr.

Nachdem ich den gesamten Rassel abgeworfen hatte, schnürte ich mein Ränzlein und trat den Marsch gen Supermarkt an.

Dort lachte mich der Blattsalat an. Rein damit in den Einkaufswagen.

Noch breiter grienten mich die Lebkuchen an. Auch die durften mit. Für Weihnachten…

Dann noch dieses und jenes, damit der Abend nicht zur Hunger-…äh….Hängepartie werden würde.

Kurz vorm Joghurtregal fiel mir die Tomate von den Augen. DA WAR DOCH NOCH WAS! Genau, richtig! Ein Päckchen Hackfleisch, dessen Verbrauchsdatum* aufgeregt in meinem Hinterstübchen winkte und darum bettelte, als selbstgemachtes“Chili con carne“ enden zu dürfen und nicht als grauer, verwesender Haufen organischen Materials. Die Schale stand noch daheim in meinem Kühlschrank und musste sich wohl schon fast sträflichst vernachlässigt fühlen. Bereits am Sonntag habe ich das durchgedrehte Fleisch versetzen müssen, weil das eigens gezimmerte Hühnchen in Erdnusssauce doch wieder reichlicher ausgefallen ist, als gedacht.

Mein Blick fiel zurück in meinen Einkaufskorb, der nun 2 oder 3 überflüssige Dinge enthielt, deren Frischegrad durch die sich anbahnende Verzehrsaufschiebung auch nicht besser werden dürfte.

Eine latente Fress“Panik“ machte sich breit. Das kennt ihr vielleicht auch noch von euren Großeltern, die schon aufstöhnen, wie sie das denn bitteschön schaffen sollen, obwohl der Seniorenteller gerade erst einmal platziert worden ist.

Sei es drum. Salat und Co kamen trotzdem mit. Die werde ich schon kleinkriegen. Zusammen mit dem großen Topf Chili……Wenn ihr demnächst einen lauten Knall hören solltet…ich war’s eventuell. Kugelrund gefuttert.

 

 

*Verwechselt das Verbrauchsdatum („Dead-Line“) nicht mit dem MHD („kann noch ’n bisschen“).

 

 

 

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