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Kein Kuchen… (10.06.2017)

 

 

….ist auch keine Lösung!*

 

Heute erst auf einem Schild gelesen.

Beachtet man die doppelte Verneinung im Satz, käme man schlussendlich auf jene Quintessenz, dass Kuchen eine Lösung sei.

Also, entweder liegt hier eine glatte Lüge vor- Kuchen in seiner angestammten Form zählt nun einmal zu den Feststoffen- oder jemand ist nicht des Backens fähig. Oder: Es liegt ein „Lava“-Küchlein mit flüssigem Kern vor. Dann würde ich es mit beidseits (genießerisch) zugedrückten Augen zu Teilen akzeptieren…nachdem ich probieren durfte.

Wafff? Dafff war niffff allefff fffür mifff?

 

Und ja: Ich habe den Sinn dahinter verstanden. 😉

Kuchen for president! Oder so ähnlich.

 

 

 

*Ich habe trotzdem keinen gekauft.

 

 


Eine Frage des richtigen Timings (08.08.2016)

 

 

Über das Timing meiner neuesten Leserin, die ihren eigenen Blog „Schlank mit Verstand“ betreibt, musste ich gerade etwas schmunzeln.

Denn netterweise ließ die Waage erst vor ein paar Tagen klar und gut vernehmlich verlauten, dass ich während meines Urlaubs wohl mindestens ein halbes bis ein ganzes Kilogramm zugelegt haben soll. Herzlichen Dank auch. Dieses Geheimnis hättest du gern für dich behalten können, du fieses, kleines, sadistisches Ding, du!

Ich werde dann wohl die gerade angebrochene After-Urlaubs-Blues-Woche nutzen müssen, um die ein oder andere, sich an mir überflüssigerweise festkrallende Kalorie zu verheizen, bevor sie sich dauerhaft auf den Hüften einzunisten gedenkt.

Ich vertraue da aber auch ganz auf meinen recht gut funktionierenden Stoffwechsel.

 

In diesem Sinne heiße ich dich recht herzlich willkommen!

 


Von und zu… (08.05.2016)

 

 

Man kann von ihnen halten, was man möchte, aber Kalorientierchen verbinden ganz offensichtlich die Massen*. Dafür spendierte ich den Leckermäulern heute Morgen großzügig eine Runde Zucker im Kaffee. Weil Sonntag ist.

Angelockt vom sirenenhaften Gesang dieser Süßholzraspler und Zucker um den Bart (vorhanden oder nicht) Schmierer fand sich nämlich jüngst eine weitere Leserin ein, um unter (Lach)Tränen gemeinsam auf einen Abgesang gegen diese Kerlchen einzustimmen. Nicht, dass wir es nötig hätten, aber man kann und darf sich schließlich stets gern von seiner empathischen Seite zeigen und sich mit jenen solidarisch stellen, an welchen diese unheimlichen Gestaltenverzerrer einen Narren gefressen haben mögen. Wir sind mit euch!

Recht unprätentiös schreibt, kocht, umsorgt, wickelt und formt sie sich ihren Alltag, dass es eine wahre (Lebens)Freude ist. Herzlich willkommen, MajavonSchwartzenberg!

Bei ihr wird Yoga zu Moderner Kunst, aus wenig Aufwand viel und aus durchfälligen Katzen sowie siebenköpfig fressenden Raupen** das tägliche workout für die Lachmuskulatur.

Sehr empfehlenswert!

 

 

 

* Entschuldigt bitte diese Plattitüde! Ihr dürft auch gern das Strafmaß festlegen…einen Tag im Schlaraffenland oder zwanzig Gläser Nuss-Nougat-Creme auf ex. Zur Abstimmung geht es HIER (einfach anklicken…) entlang.

** Was hinein möchte, kommt auch zumindest in Teilen zwangsläufig wieder heraus….das ist nun einmal das Massenerhaltungsgesetz, falls ihr im Chemieunterricht gut aufgepasst habt. Vorausgesetzt man geht davon aus, dass es sich bei einem Kind um ein geschlossenes System handelt. Vorausgesetzt sei auch, dass man im Physikunterricht nicht so richtig (geistig) anwesend war, als es um den Massendefekt ging…

 

 


Kalorientierchen gehören geteert, gefedert und flambiert! (02.05.2016)

 

In meinem letzten Beitrag drehte sich das Erdenrund um die Ordnungsliebe und das Kochen gleichermaßen.

 

An letzterem hängt leider, leider auch immer noch ein Rattenschwanz an unliebsamem Beiwerk, welches je nach eigener Beherrschung beim Umgang mit Butterdöschen und/oder Sahnetopf im Ausmaß stark variieren kann. Bekannt ist dieses Phänomen unter dem Begriff Kalorien, welche- um dem bitteren Geschmack eine süßliche Note zu verpassen- gern auch liebenswert als Kalorientierchen betituliert werden.

Dabei sind die Dinger alles andere als süß oder knuffig.

So manchem Delinquenten, welcher einst als Opfer auserkoren worden ist, hängen sie gar ein Leben lang am Rockzipfel und verfälschen mit ihren arg dicklich geratenen Körperchen kackenfrech die Angaben auf der Waage. Nicht einmal bei diesem Akt intimer Selbstbegutachtung verziehen sich die kleinen Kerlchen in eine stille Ecke. Stattdessen lachen sie sich wahrscheinlich noch scheckig bis die Schwarte kracht.

 

Diesen vom Grunde aus bösartigen Gesellen hat nun die Belegschaft einer kleinen, schweizerischen Firma den Kampf angesagt. Recht so!

Kampf den Kalorientierchen“ kochen sich im wahrsten Sinne des Wortes die Pfunde weg, ohne dabei hungern zu müssen. Auch gesunde Speisen dürfen schmecken, bunt und vielfältig sein. Das einsam sein Möhrchen kauende Häschen ist Karottensalat von gestern….Genuss muss keine Sünde sein!

Herzlich willkommen, ihr wackeren Kämpfer! Wenn ihr noch Zahnstocher braucht, um mit gesenkten Lanzen und wehenden Fahnen gegen diese Bande vorgehen zu können, dann starte ich hier gern persönlich einen Spendenaufruf für euch. 😉

 

 

 


Ein „Guten Morgen!“ zur Mittagszeit. (8.3.2015)

 

Die Sonne lacht und es herrschen frühlingshafte Temperaturen. Prima Wetter, um das Fahrrad den häuslichen Katakomben zu entreißen und einem oder zwei Kalorientierchen den Kampf anzusagen (obwohl ich über die Winterzeit offenbar keinen Winterspeck zugelegt habe *freu*).

Da ich umgezogen bin, habe ich gleich auch mal meine neue Umgebung erkundet und auf deren Radfahrtauglichkeit überprüft. Passt soweit. Die Strecke kannte ich an sich auch schon, da ich dort entlang zur Arbeit fahre. Demnächst teste ich die Anbindung zum Elberadweg.

Weitgehend ungestört radelte ich vor mich hin, traf gelegentlich auf Gleichgesinnte und konnte die Sonne (und den Gegenwind^^) genießen.

Nur auf dem Rückweg traf ich auf eine Gruppe Sonntagsradler. Diese Spezies zeichnet sich durch ein Durchschnittsalter über 50, ein gemäßigtes Tempo und die Tendenz, den gesamten Radweg für sich zu beanspruchen, aus. Tja, die gibt es eben nicht nur auf Dresdens Radwegen. Man hätte ja auch mal positiv überrascht werden können…

Ich fahre also mit knapp 30km/h heran. Da die Strecke geradlinig verläuft, müsste ich eigentlich auch beizeiten als Gegenverkehr wahrgenommen werden. Denkste! Da ich keinerlei Reaktion der radelnden Gruppe erkennen konnte, drosselte ich mein Tempo einige Meter vorher. Der Herr auf meiner Seite des Weges träumte aber weiter vor sich hin. Erst kurz vor einem Zusammentreffen der ungewollten Art bequemte man sich, meinen Teil des Weges zu beräumen. „Guten Morgen!„, begrüßte ich die Schlafmützen höflich und zog meiner Wege.

 

Trantüten gibt es überall. Wzbw…was zu beweisen war! Ansonsten war die kleine Tour jedoch ganz schön gewesen.

 


Demontage (28.1.2015)

 

Da schwinden sie also dahin, die Mitorganisatoren von PEGIDA.

Grund sei wohl ein Teilrücktritt vom Rücktritt Bachmanns. Herrlich, wie reißerisch offenbart worden ist, dass er doch aufgrund der öffentlich gewordenen expliziten Äußerungen und Handlungen Einsicht üben und sein Amt niederlegen wolle.

Offenbar wurde es ihm montags bzw. sonntags daheim in der Stube (oder wo auch immer) zu langweilig und so mag er nun doch nicht ganz den Hut nehmen.

Das finden nun seine Kumpels und Kumpelinen nicht ganz so dufte und packen lieber selbst das Köfferchen bevor ihnen der Laden um die Ohren fliegt. Denn die Gewalttaten rund um die Demonstrationen nehmen zu…zwar tragen hierzu auch viele Gegendemonstranten bei (ich sag nur Eingriff in den Bahnverkehr….total bescheuert!), und dennoch lassen sich Übergriffe auf ausländische Bewohner nicht leugnen. Und schon stehen wegen ein paar braunen Gestalten wieder alle unter Generalverdacht…so geschehen in Dresden, als schnellfix fremdenfeindliche Übergriffe auf einen Eritreer in den Raum geworfen worden sind und am Ende ein Angehöriger dessen eigenen Volkes das Messer gezückt hatte.

Für die Medien ist das alles ein gefundenes Fressen, das nun ausgeschlachtet und mit groß tönenden Titeln bedacht wird. Und die Buhmänner und -frauen leben in Elbflorenz. Es gibt untragbare Gestalten in der Stadt. ABER: Wo gibt es die nicht?!

So gesehen bin ich patriotisch eingestellt…für meine Heimatstadt, denn solch eine mediale Schlammschlacht hat sie und ihre rechtschaffenden Bürger nicht verdient.

Neuerdings warnen die USA sogar ihre reisefreudigen Einwohner vor Städten mit PEGIDA-Veranstaltungen (bzw. Ablegern).  Als ob es nichts Wichtigeres gäbe. Wenn Terroristen Attentate verüben wollen, dann kann dies überall geschehen. Leider. Ich bin dafür, dass demnächst das Bundesministerium für Ernährung (und Landwirtschaft…BMEL) eine Warnung vor fiesen Kalorientierchen herausgeben sollte, die seit Jahrzehnten durch die von Fastfood-Duft geschwängerten Straßen Amerikas schweben und ahnungslose Urlauber befallen…heimtückisch…und direkt auf die Hüften oder in die Coronargefäße!

Zurück zum Thema: Ich bin gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt und ob sich die Verantwortlichen nicht gerade selbst demontieren…bevor es andere tun.