Schlagwort-Archive: Kekse

Backkunst…eindeutig Geschmackssache! (03.01.2016)

 

 

[Offenbar habe ich die Weihnachtszeit noch nicht ganz überwunden…]

 

Wenn man nicht recht weiß, was man anderen schenken soll, dann geht Handarbeit immer. Irgendwie.

Zumindest vermutet man in Selbstgemachten etwas mehr hierfür geopfertes Herzblut, als in womöglich ideenlos dahergekauftem Krempel oder Tand (um krasse Beispiele zu nennen), der entweder prima als Staubfänger fungiert (sich aber sonst für keinerlei Funktion qualifiziert), nachher höchstbietend auf diversen Portalen verscherbelt wird oder die Poleposition für das nächste Schrottwichteln (Ja, nach Weihnachten ist VOR Weihnachten!) einnimmt.

Welche Option hat man denn so?

Malen/Zeichnen, Basteln, ein exklusiv dem Beschenkten vorbehaltenes Blockflötensolo (wahlweise die Blockflöte gegen eine Triangel austauschen) aufführen, … oder Backen.

Ich entschied mich aus diversen Gründen (fehlende Muse; mäßiges Talent) für letzteres.

Kekse. Die gehen immer, dachte ich mir.

Also gab es Kekse, um die Weihnachtszeit auch langläufig und irgendwie liebevoller bezeichnet als Plätzchen (wahrscheinlich liegt es an der -chen-Verniedlichung).

Für die Familie, für die engsten Kollegen, hilfsbereite Nachbarn/Hausbewohner…

 

Man lobt sich ja nicht selber, aber ich fand sie ganz passabel, will heißen: Essbar ohne perakute Symptomatiken. Etwas freihändische Konfiguration war zwar nötig- offenbar müssen die Rezeptetüftler an Mehl sparen, von der obligatorischen Prise Salz mal abgesehen- und dennoch sah das Endergebnis nach Plätzchen aus und schmeckte auch so. Das war ja schon einmal die halbe Miete. Durch einen etwas großzügigeren Einsatz von Orangenabrieb (aber nicht zu viel!) gab ich dem ganzen noch meine Handschrift unten ins Kleingedruckte als gratis Beilage (andere legen ein Spielzeug bei…) hinzu.

Fertig.

 

Das Echo war durchaus positiv (heute erst wieder welche abgeholt 🙂 ), was mich sehr gefreut hat. Das Rezept kann also uneingeschränkt weiterempfohlen werden.

Nun gut, beinahe uneingeschränkt.

Eine mir sehr wichtige Person konterte nämlich meinen Backkünsten: MEINE schmecken mir trotzdem noch besser.

Touché und Schachmatt.

 

Tja, so ist das Leben. Reine Geschmackssache. Gegen ein Familienrezept revoluzioniert  man eben nicht mit Zahnstochern. Das muss man wohl so gelten lassen. Am Ende zählt ja auch das Nebeneinander, finde ich. 😉

 

Für alle Neugierigen hier die Teigrezeptur:

250g Mehl (oder etwas mehr), 1/2TL Backpulver, 100g Puderzucker, Orangenschalenabrieb (nach Geschmack), 125g weiche Butter, 1 Ei, 1 Prise Salz verkneten und am besten etwas ruhen lassen, ausstechen/flexen/feuerradln/schreinern und zum Schluss natürlich auch backen (ca. 10min…gut im Auge behalten).

Was ihr daraus backt (Weihnachtsfiguren, Ostervariationen, Traummänner/-Frauen…), bleibt euch überlassen.

Viel Freude damit und lasst die Kalorientierchen einfach mal Kalorientierchen sein….also Butter bei die Fische!

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte das Krümelmonster oder das Krümelmonster.

 

S[Punkt]

 

 

 


Plätzchenimpressionen zum Nikolaustag (06.12.2016)

 

 

Wer vor lauter Malocherei und Sorgen noch nicht richtig in der vorweihnachtlichen Stimmung angelangt sein sollte, dem möchte ich hiermit unterstützend die Hand reichen.

Plätzchen sind für mich einer der Inbegriffe dieser besonderen Zeit. Es gehört bei uns zur Familientradition, dass gemeinsam gebacken wird…sofern nicht kurzfristig eine hinderliche Apocalypse (Kometeneinschlag; ein Entzweibrechen der Welt; Deutsche Bahn; …) auf dem Weg gen Heimat dazwischenkommt.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier nun eine Studie köstlicher Backkunst (zum Vergrößern einfach Rechtsklick aufs Bild und Link in neuem Tab öffnen):

 

1) vorher:

[Plätzchen, roh]

Plätzchen

(Was da so glänzt ist keine Butter! Überhaupt nicht.)

 

 

2) Intermedium:

[Plätzchen gebacken]

Plätzchen, gebacken

(Da ist immernoch überhaupt keine Butter drin…)

 

 

3) nachher:

[Aus Rücksicht auf die zartbesaiteten Seelen unter euch, habe ich an dieser Stelle bewusst auf eine fotografische Darstellung des Nachher-Zustandes verzichtet. Der Titel hätte wahrscheinlich folgendermaßen gelautet: „Einsames Krümel auf blankem Untergrund- (Aus)Radierung in D-Moll“]

 

 

In diesem Sinne: Weiterhin eine schöne Adventszeit euch allen!

S[Punkt]; knuspernd und vor sich hin krümelnd

 

 

 


Frohe Ostern! (4.4.2015)

 

Ich würde Euch an dieser Stelle gern ein paar meiner selbstgebackenen, verführerisch duftenden Osterkekse durchreichen, jedoch gestaltet sich dieses transformative Unterfangen, einen real greifbaren Gegenstand ohne Verlust sämtlicher Eigenschaften außer des Erscheinungsbildes in die digitale Welt zu übertragen, momentan noch etwas schwierig.

Aber hey, wer trotzdem unbedingt „cookies“ haben möchte, der wird im Internet doch schon ganz gut bedient. Da hinterlässt jeder am Ende eine dermaßen auffällige Spur aus Krümeln, die selbst Hänsel&Gretel und das Krümelmonster zusammen nicht besser hätten hinterlassen können.

Da braucht es meine Plätzchen nicht mehr….nebenbei: Die meinen sind wirklich lecker! (-;

 

Frohe Ostern und nascht nicht zu viel…!