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Kampf den Dämonen! (18.04.2016)

 

Mit „etwas“ Verspätung möchte ich Paulalinchen begrüßen, welche seit ein paar Tagen diesen Leserzirkel erweitert.

 

Das Leben hält nicht nur die schönen Seiten parat, sondern wartet einem hin und wieder, gelegentlich auch über die Maßen hinaus, mit den gruseligsten Dämonen auf, die man sich irgend vorzustellen vermag.

Sicher jeden verfolgt mindestens einer dieser Gesellen, auf dessen Anwesenheit man gut und gerne verzichten wöllte. Mal sind es Personen, mal Situationen und manchmal fällt man vielleicht auch nur einer vagen Vorstellung anheim.

Paulalinchen hat, liest man sich quer durch ihren Blog, einem solchen überlebensgroßen Dämonen gegenübergestanden und sich mühsam von dessen schweren, ihr auferlegten Eisenketten befreien müssen. Noch währt der Kampf und ich drücke die Daumen, dass es für alle ein gutes Ende nimmt, denn- wie sie erkannte- Dämonen fechten unter Umständen selbst auch nur mit ihresgleichen.

 

Man darf sich in jedem Fall nicht von diesen Albträumen verzehren lassen. Es braucht auch scheinbar an sich nicht viel, um sie hinter sich zu lassen; „lediglich“ ganz viel Mut und Kraft für einen Neuanfang.

Wer es nicht wagt, kann nur verlieren. Auch zwischenzeitliches Scheitern muss nicht das Ende bedeuten. Vollkommene Resignation hingegen IST das Ende.

Kampf euren Dämonen!

 

 

 

 

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Horizontenblick (06.10.2015)

 

Vielleicht spenden diese Zeilen einer Mitleserin Kraft…

 

 

Bald. Ganz bald. (06.10.2015)

>>Buch des Lebens<<

 

Der Herbst wirft seine grauen Schatten;

dein Blick schweift hinter Nebelschwaden

vor mahlenden Gedankenströmen.

 

Bist ganz bei dir im Blätterwald.

Seiten, gleich wie Falter- ahnungslos vom Licht gelockt-

schwirrend, raschelnd sich entfalten.

 

Schließ ruhig deine Augenlider,

verfolge still in dir die Bilder

stumm erzählter Reflexionen.

 

Wanderer, nun stehst du hier-

zu Füßen liegt Vergangenes-

auf deinem Weg der Antwortsuche.

 

Begreife, es kann sich nichts wenden,

verschwende nicht den kostbar‘ Atem!

Der Anstieg ist noch weit und steil.

 

Spür den Odem ringsherum:

Welch eingehauchtes, zartes Nichts.

Zu Kräften wird es dir gereichen!

 

Wischst den Silberstrom hinweg,

der aus dem Augenwinkel drang.

Lässt seine düstre Quell‘ versiegen.

 

Sicher bald. Ganz bald.

 

 

 

Die Autorenschaft.

 

 

 

(Verzeiht mangelnden Reim und je nach gusto andersartig geartetes Rhythmusgefühl. Gedanken wollen fließen und nicht in Ketten gebunden sein.)