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Hering mit Lakritz (16.03.2016)

 

 

Auf meiner Ostseereise 2015 hatte ich unter anderem das Vergnügen, Dänemark besuchen zu dürfen, genauer gesagt/geschrieben Kopenhagen.

Ich war überaus positiv überrascht über die klare Strukturiertheit und Sauberkeit der Stadt und der Umgebung. Besonders knuffig fand ich das Fischerdorf Dragor. Der Kaffee dort schmeckte im Übrigen sehr, sehr gut.

Das sind zwar nur die Touristen-Anlaufpunkte gewesen (es hielt sich aber im Vergleich zu anderen Touri-Hochburgen deutlich in Grenzen), aber dennoch konnte man auch hier dieses besondere Gefühl einer gewissen Verbundenheit spüren.

Und, ja, auch ich spielte schon mit dem Gedanken, wie es wäre, wenn ich dort wohnen könnte/dürfte/würde. Genau, wie es meine neueste Leserin für Dänemark-Urlauber prognostizierte. Entweder, man mag es oder nicht.

Auch Lakritz mag man, oder nicht.

Die kulinarischen Genüsse der Dänen sind ja an sich teilweise recht speziell und sollte ich mich einmal wieder dahin verirren (was nicht so schlimm wäre!), weiß ich nun auch, was ich dringend nicht essen sollte, wenn ich meiner Mülltonne keinen „Sondermüll“ zumuten möchte.

Mein Dank hierfür und ein herzliches Willkommen gehen an die Neu-Dänin Meermond!

Ich habe einen großen Respekt vor Auswanderern, die dies auch ernsthaft betreiben und nicht einfach mal so in den blauen Dunst hinein aufbrechen. Deshalb bin ich auch sehr interessiert an deinen Beiträgen und hoffe,  weitere Zeit für deine kurzweilig geschriebenen Eindrücke und (Über)Lebenstipps zu finden.

 

 

 


Vögelei (13.10.2015)

 

Vögelei?

Jetzt wird’s unanständig!

Nee.

Nicht wirklich.

Seit reichlich einer Woche stehen Spatz und Meise Schlange vor meinem (Ganzjahres)Vogelhäuschen auf dem Balkon. Bisher äugten sie jedoch vergeblich nach Sonnenblumenkernen und Hanf*, schließlich schwirrte noch genug Ungeziefer** durch die Lüfte, welches es zu (ver)tilgen galt…

Nun gab ich mir- in Hinblick auf die frostigen Temperaturen- einen Ruck und verpflanzte meinen Körper in den Keller, wo noch die Vorräte des letzten Winters schlummerten und welche ich nun zu Tage zu befördern gedachte.

Offenbar stellt es sich nun aber so dar, dass die kulinarischen Leckerbissen wohl erst einmal eine außerordentlich verschreckende Wirkung auszuüben scheinen, denn prompt ist keine Vogelseele mehr weit und breit zu sehen.

Na, die werden schon wieder kommen. Da bin ich mir sicher. Und am Ende des Winters werden sie mir womöglich wieder die Haare vom Kopf fressen oder sich frustriert aufblustern und mir einen davon zwitschern***, warum ich denn niederträchtigerweise die Futterausgabe für beendet erkläre. „Voll undemokratisch entschieden!„, höre ich schon einen kugelrund gefutterten Spatz in mein geistiges Ohr plärren.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann ich dem ersten Piepmatz-Kino hinterm Fensterglas beiwohnen darf.

Mit dem Futterneid ist das ja bekanntlich auch so eine Sache. Da hockt man bereits auf einem Haufen lukullischer Genüsse und liebäugelt trotzdem noch mit dem einsam versprengten Sonnenblumenkern, um welchen sich gerade der „Kollege“ liebevoll kümmern möchte. DAS GEHT JA MAL GAR NICHT! Und schon wird Zeter und Mordio gebrüllt und ein riesen Zirkus veranstaltet.

Gemeinhin freut sich dann immer der ominöse Dritte.

 

 

 

* (Hanf)Samen! Nix zum Rauchen! Wobei…vielleicht kann man die ja auch anzünden? Egal, ich rauche eh nicht.

** Kurz nach Sommerschluss hat mich nochmal eine Mücke malträtiert. Den ganzen Sommer über war nichts…nun fühle ich mich schon fast etwas anämisch. Aber: Ich habe sie erlegt! 😉

*** Zum Glück bin ich nicht bei Twitter aktiv. *zwinker*

 

 


Sex, Sex und noch viel mehr Sex! (21.09.2015)

 

Moin, moin!

 

Ich darf euch kulinarischen Landratten mal so einen richtigen Seebären vorstellen. Er fängt euch Fischstäbchen, dass ihr aus dem Staunen nicht wieder herauskommt. Und das unter Alkoholeinfluss. Nur die Jagd im Ofen ist noch mehr als ausbaufähig.

Und wenn nicht gerade „Stäbchen des Meeres“ im Backrohr vertrocknen, dann sorgt ein Holzspaten (keine Anspielung auf die Überschrift, meine Damen!!!) für Lochfraß an den Händen. Tja, wer so viele Leichen tieferzulegen hat….!? Ich sage nur: Drängler an Zugtüren. 😉

Und was macht ein Mondscheinschreiber sonst noch so? Die Glückssträhne finden. Viel Erfolg dabei!

 

Kurz und knackig zum Abschluss: Willkommen an Bord dieses Luxusdampfers für paranormale Erscheinungen des Alltagslebens, Mr. Marshall!

 

 

 

P.S.: Retourkutsche! In diesem Beitrag geht es nämlich überhaupt gar nicht um engere zwischenmenschliche Spielarten des Lebens. Kein Fitzelchen. Ätsch!