Schlagwort-Archive: künstlerische Freiheit

Spatzenkino (02.10.2016)

 

 

Wo kämen wir hin, wenn wir aus dem Fenster blickten, und nur Ärsche über uns thronen sähen?

Wo kämen wir hin, ließen eben jene, arglos oder nicht, Exkremente auf unsere Häupter herniederregnen?

Wo kämen wir hin, zögen wir nicht wohlwissend unsere Köpfe rechtzeitig ein?

 

„Beschiss!“ , hört man schon die wartenden Münder lauthals krakeelen.

Wild fuchteln die Arme und Hände wie blanke Säbel durch die Luft.

Wir schmecken Blut auf unseren aufgebissenen Zungen.

Denn: Gefragt hat vorher wieder keiner:

Wo kämen wir denn da hin, ließen wir uns sehenden Auges bescheißen?

 

Das Kind liegt im Brunnen.

Reichlich unbequem gebettet, wie mir scheint.

Ob es einer wieder herauszuholen vermag?

Ganz ohne Ketten-, ohne Säbelrasseln?

Doch: Wo kämen wir da hin?!

 

 

 

Inspiriert zu diesen Zeilen hat mich heute früh am Morgen tatsächlich der Blick aus dem Fenster gen Himmel. Aufgereiht auf der Kante der Dachrinne hockend, präsentierte mir eine Schar Spatzen ihre Rückansicht von schrägunten.

Und das kam dabei heraus. Ihr dürft es gerne sch**ße finden. Dies ist ein freies Land. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tierische Erkenntnisse (5.11.2014)

 

Im Laufe des Tages hat mich ganz nebenbei ein Kind aus einer vorbeistiefelnden Gruppe über unsere heimische Tierwelt aufgeklärt.

 

Es gibt ja Schnarchenten und lahme Enten….und….

Los! Ihr Schnittlauchenten!

Ich bin baff. Was die kleenen Knöppe nicht so alles kennen. Mir war diese Unterart der Anatidae bisher noch reichlich neu.

 

 

Dann mal los, Petersilienaffe, sonst holt dich noch die böse Salbeifliege und macht Haschee aus dir!

 


Danke für die Blumen! (8.9.2014)

In letzter Zeit hat sich hier einiges getan. Vielen Dank für das Drücken des gefällt-Knöpfchens an jene, die sich bezüglich dieser Worte angesprochen fühlen dürfen! Das freut mich ungemein.

 

Ich merke schon, dass überwiegend in der Quintessenz positiv stimmende Beiträge gelobt werden. Trotzdem werde ich die ungeschönte Realität in ihrer vollen Pracht und Hässlichkeit nicht außer Acht lassen (können). Diese künstlerische Freiheit belasse ich mir. Ehrensache. (-: