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Lyrik zum Aufessen- Willkommensgrüße (22.04.2017)

 

 

HEUTE IM ANGEBOT: DEFTIGES ZUR BEGRÜSSUNG.

Ein herzliches Willkommen an Herzkoma, seines Zeichens Poet auf Sterneniveau (und Sternensuche), vom Nebenberuf: freiberuflicher Mondlotse.

Ich hoffe, dass meine Hausmanns-/frauenkost dennoch mundet, selbst wenn sie nachher etwas verquer im Magen liegen sollte. Bei mir wird auch nur mit Liebe gekocht (und Wasser). Nur eben anders. Und ausgelernt hat man ja schließlich nie. 🙂

[Ich gehe davon aus, dass du das Augenzwinkern hinter den Zeilen funkeln siehst, werter Gast.]

 

 

Lyrik zum Aufessen (2017)

 

Kochen ist Leidenschaft,

Kochen ist Liebe,

die verführt, die

dich umgarnt mit ihren Düften,

den frohlockenden Gelüsten!

Manchmal fehlt jedoch die Muse…

Heut‘ daher im Angebot: Profaner Speck mit Erbse!

 

 

P.S.: Wer die Hintergründe zu „Speck mit Erbsen“ erfahren möchte, kann sich durch die Kommentarleiste des Beitrages „Apfelbaum“ vom 17.04.2017 pflügen. Keine Bange vor den ganzen Buchstaben! Verlaufen hat sich dort bislang noch niemand. Zumindest weiß ich nichts davon….

Vertrauensvoll: S[Punkt]

 

 

 

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Per aspera ad astra (07.10.2015)

 

Der Weg zu den Sternen ist ein steiniger, sehr rauher Pfad mit steilen Anstiegen, Kehrtwendungen, Irrungen und Wirrungen.

Ihr fernes Licht- das Licht von Sterbenden- entfacht unsere tiefsten Sehnsüchte und lässt uns gedankenverloren in die weite Schwärze über unseren Köpfen blicken, nur um am Ende doch wieder ganz bei uns selbst anzukommen.

Manchmal scheint es, als ob sich auch zu all dem Irdischen eine Sternenseele verirrt hätte, allein um uns die Augen mit sanftem Fingerzeig zu öffnen und die wahre Schönheit hinter den Dingen zu offenbaren.

Die Poesie verbindet wie ein unsichtbares Band- geflochten aus Worten der Sehnsucht und dem Streben nach der Vollkommenheit der Sterne.

Herzlich willkommen, Ariana!

 

 

 


Lyrik verbindet (06.10.2015)

 

Prompt hat sich eine weitere Leserin eingefunden, die wohl ebenfalls der Lyrik fröhnt.

Ein herzliches Willkommen auch an dich!


Horizontenblick (06.10.2015)

 

Vielleicht spenden diese Zeilen einer Mitleserin Kraft…

 

 

Bald. Ganz bald. (06.10.2015)

>>Buch des Lebens<<

 

Der Herbst wirft seine grauen Schatten;

dein Blick schweift hinter Nebelschwaden

vor mahlenden Gedankenströmen.

 

Bist ganz bei dir im Blätterwald.

Seiten, gleich wie Falter- ahnungslos vom Licht gelockt-

schwirrend, raschelnd sich entfalten.

 

Schließ ruhig deine Augenlider,

verfolge still in dir die Bilder

stumm erzählter Reflexionen.

 

Wanderer, nun stehst du hier-

zu Füßen liegt Vergangenes-

auf deinem Weg der Antwortsuche.

 

Begreife, es kann sich nichts wenden,

verschwende nicht den kostbar‘ Atem!

Der Anstieg ist noch weit und steil.

 

Spür den Odem ringsherum:

Welch eingehauchtes, zartes Nichts.

Zu Kräften wird es dir gereichen!

 

Wischst den Silberstrom hinweg,

der aus dem Augenwinkel drang.

Lässt seine düstre Quell‘ versiegen.

 

Sicher bald. Ganz bald.

 

 

 

Die Autorenschaft.

 

 

 

(Verzeiht mangelnden Reim und je nach gusto andersartig geartetes Rhythmusgefühl. Gedanken wollen fließen und nicht in Ketten gebunden sein.)

 

 

 

 

 

 

 


Herbstgedanken (4.10.2014)

Die gestrige Wanderung durch die herbstlich angehauchte Sächsische Schweiz….morgens noch eine schöne und heimelig nebulöse Angelegenheit….hat mich zu ein paar Zeilen verleiten lassen.

Für den einen mag es Kitsch sein, für den anderen stümperhafte Pseudokunst…aber lest selbst:

Der Herbst ist gegenwärtig (4.10.2014)

Wie Perlenschnüre funkelnd vom Tau benetzte Fäden
im sachten Windhauch schaukelnd wehen.
Sie künden mit den Nebeln:
Der Herbst ist gegenwärtig.

Schon welkt das Laub und fällt zu Boden,
und schenkt uns im Vergehen
sein wundervolles Farbenspiel.
Der Herbst ist gegenwärtig.

Der Duft nach Moos und feuchter Erde,
er liegt nun wohlig in der Luft.
Im Bach glitzert ein Sonnenstrahl.
Der Herbst ist gegenwärtig.

Zu Wölkchen kondensiert der Atem
des Wanderers in Morgenstunden.
Ein Vöglein zwitschert wie von fern.
Der Herbst ist gegenwärtig.

Vom Gipfel geht der Blick ins Weite
und schweift über Vergangenes.
Er stimmt uns sinnend nachdenklich:
Der Herbst ist gegenwärtig.

Das wären meine lyrischen 2 Cent am Kulturbeitrag. Ich entschuldige mich schon einmal im Voraus in aller Form.

Ich mag aber eben diesen bunten, spinnwebenverhangenen Herbst ganz gerne. Kitsch hin oder her.