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Wenn Blödheit einen Vornamen hätte… (12.12.2016)

 

 

….dann trüge sie am heutigen Tag den meinigen.

Habt ihr schon einmal versucht, euch selbst in den Finger zu tackern? Nein. Ihr verpasst was!

Nicht.

Fragt mich nicht, wie das funktionieren kann…nur so viel: Am besten gelingt es offenbar, wenn man gerade neue Heftklammern einsetzt und dann das im hilfreichsten Falle etwas widerspenstige Gerätchen einrasten lässt. Und vergesst dabei ja nicht, den Finger zwischen den beiden „Hebelarmen“ stecken zu lassen! Sonst bringt der ganze Versuchsaufbau nämlich gar nichts. Glaubt mir. Hier spricht die Expertise aus mir.

Wem das noch zu sehr nach Pillepalle klingt, der darf gern den extrastarken Locher testen und mir berichten, ob ich wirklich etwas verpasse, wenn ich diese „Challenge“ auslasse. Aber sagt nachher nicht, ich sei schuld, wenn ihr a) Schmerzen oder b) ein Loch im Finger habt. Es ist immernoch jeder selbst seines Glückes Schmid! Apropos: Hammer auf Daumen sind auch nicht schlecht.

Was ich sagen wollte: Passt schön auf euch auf!

Und:

!CAVE! Papier schneidet! 😉

 

In diesem Sinne.

Augenzwinkernd: S[Punkt]

 

 

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Odyssee durch bröselnden Putz (30.09.2015)

 

Hah! Heute ging es los. Der bestellte Handwerker machte sich endlich ans Werk. Teil 1 der Odyssee (Auftrag und Anreise) kann nun abgehakt werden.

 

Um die Sache ein wenig zu verkomplizieren, hat sich jemand ausgedacht, dass es ja tooootaaaal laaaangweilig wäre, wenn es noch stille Reserven derselben Fliesenmusterung geben würde. Die andere Pfuschertruppe ist auch nicht mehr auffindbar und ergo kann man diese nun gleichwohl nicht mehr über die Seriennummer oder den Hersteller interviewen.

Also galt es, die sich abhebenden Fliesen heile von der Wand zu bekommen.

Man denkt ja, dass dies kein Problem darstellen dürfte. Schließlich haben sie sich ja bereits selbstständig von ihrer Unterlage getrennt.

Denkste! *lange Nase machend*

An irgendeinem „Zipfelchen“ fetten Fliesenklebers oder irgendeiner versteckten Metallschiene hängt sie schlussendlich doch fest. Ätsch!

Das lehrt einen Handwerker, sich in Geduld zu üben, um diese innige Liaison ohne große Splitterei und Scherben zumindest temporär zu unterbinden. Und noch mehr Geduld verlangte es an dieser Stelle von mir als unbeteiligt beobachtende Randfigur in diesem nervenzerfetzenden Stück ab. Was, wenn alles in die Hose geht?  Ich malte mir im Hinterkopf schon die Küchenabbau-Aktion in den wildesten Farben aus, wenn alles schief gegangen wäre und der gesamte Fliesenspiegel hätte ersetzt werden müssen.

Ein paar Fliesen konnten schlussendlich gerettet werden. Nun kann der Spiegel zwar nicht mehr um die Ecke herumgezogen werden, macht aber nichts. Passt schon. Der Rest wird eben nur verputzt. Wenn irgendeine Pfanne bzw. deren Inhalt bis DAHIN spritzen sollte, dann kann ich mir auch nicht mehr helfen (nur noch der Wunderputzschwamm).

Höchst interessant war die mutmaßliche Ursache, WARUM sich die Fliesen abgelöst hatten. Sie standen nicht etwa unter Spannung, wie zuerst gedacht, sondern folgten einfach der Schwerkraft, weil irgendein Dilettant auf einer alten Farbschicht aufgebaut hatte. Dass sich diese relativ bald (vielleicht 2-3 Monate später) auf- bzw. angelöst hatte und somit mehr schlecht als recht als sichere Haftgrundlage dienen konnte, war „Pech“. Es hätte ja auch funktionieren können. *Gesichtspalme*

Zumindest hat der ganze Spaß solange gehalten, bis die Mannschaft über alle sieben Berge verschwunden war.

Und da nun die große, neu geschaffene Freifläche verschlossen werden möchte, geht es neben dem Verfugen dann morgen noch ans Verputzen. Und irgendwann, wenn das wiederum getrocknet ist, darf die Küche so ziemlich komplett gemaltert werden….DENN: Weiß ist nicht gleich Weiß*. Das wird dann eine Abendbeschäftigung nach einer Frühschicht. Yippieh! Ich leg‘ mir schon mal Streichhölzchen bereit, um sie mir dann unter die Augenlider zu klemmen.

Auf meine Frage hin, ob es „normal“ sei, dass ein Teil der alten, freigelegten Grundverputzung schlimmer noch als Sandstein unter meinen Fingern zerbröselte, meinte der Fachmann nur beruhigend, dass DAS am Ende kein Problem sei. Na, hoffen wir’s! Man brauchte es ja tatsächlich nur mal scharf anschauen und schon rieselte wieder ein Schwall Sandstaub zu Boden.

Apropos Staub:

Da wurde noch nicht einmal das ganz große Geschütz aufgefahren (die Fliesen sollten ja weitesgehend überleben) und trotzdem sahen die Küchenoberflächen fantastisch aus…prima dazu geeignet, um sich darauf in der Staub-/Sandmalerei zu üben. Noch ein, zwei Tage und ein neuer Picasso würde an dieser Stelle zu euch sprechen (oder eben schreiben…oder malen??).

 

Teil 2 der Reise wäre damit auch erledigt. Auf Zyklopen und Sirenen mag ich nun aber im weiteren Verlauf verzichten. Volle Kraft voraus!

 

 

 

* Hierbei handelt es sich keinesfalls um eine rein philosophisch angehauchte Frage.