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Kein Kuchen… (10.06.2017)

 

 

….ist auch keine Lösung!*

 

Heute erst auf einem Schild gelesen.

Beachtet man die doppelte Verneinung im Satz, käme man schlussendlich auf jene Quintessenz, dass Kuchen eine Lösung sei.

Also, entweder liegt hier eine glatte Lüge vor- Kuchen in seiner angestammten Form zählt nun einmal zu den Feststoffen- oder jemand ist nicht des Backens fähig. Oder: Es liegt ein „Lava“-Küchlein mit flüssigem Kern vor. Dann würde ich es mit beidseits (genießerisch) zugedrückten Augen zu Teilen akzeptieren…nachdem ich probieren durfte.

Wafff? Dafff war niffff allefff fffür mifff?

 

Und ja: Ich habe den Sinn dahinter verstanden. 😉

Kuchen for president! Oder so ähnlich.

 

 

 

*Ich habe trotzdem keinen gekauft.

 

 

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Ordnung ist das halbe Leben (01.05.2016)

 

Als ich vorhin so in meinem Topf herumrührte, dachte ich zunächst an…nicht viel. Danach an…nichts wichtiges weiter. Und schlussendlich lenkten mich meine Gedanken auf das Thema „Aufräumen“.

Warum?

Und weshalb gerade beim Kochen eines bisher schon vortrefflich duftenden Gulasch bestehend aus zweierlei Tierischem (alle Vegetarier und Veganer dürfen mich nun hauen), kleingehacktem Wurzelgemüse (inklusive meditativen Versinkens), sorgsam scheiblierten Pilzen, Paprika, Lauchzwiebeln und halbierten Prinzessböhnchen, sowie Tomatenmark, Malzbrot zum Andicken und allerlei Gewürz?

WEIL DAS nun einmal in der Quintessenz zur Folge hat, dass diverses Kochgeschirr in seiner unreinen Form anfällt und dieses recht unästhetisch herum- und im Weg zu stehen pflegt.

Ich mag es in der Küche gern halbwegs ordentlich. Der Typus „Nach mir die Sintflut!“ mit sich türmend-neigenden Utensilien, unzähligen Schnippelresten und vollgesauten Flächen liegt mir eher fern. Spätestens, wenn sich der Garprozess länger vor sich hin brodelnder Speisen dem Ende zuneigt, versuche ich das Gros bereits wieder säuberlich verstaut vorfinden zu wollen. Hinterher bleibt schließlich immernoch genug Abwasch übrig, vor allem, wenn man Gäste hat (was bei mir ja „zum Glück“ eher selten ist…).

 

Mit der Ordnung ist es ja aber immer so eine Sache.

Wagt man eine Aufräumaktion liegengebliebener Dinge, gerne auch am Arbeitsplatz, scheitert es oftmals gerade bei Papieren im Nachgang zur geleisteten kräftezehrenden Überzeugungsarbeit beim Schweinehund daran, dass diese Unterlagen unter Umständen noch gar nicht fertig abgearbeitet werden konnten und deren Bergungsaktion daher vorerst bis auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss.

Verschwindet dann doch etwas an seinem ihm zugeteilten Bestimmungsort, muss das im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass man es später dann dort auch gleich wiederfindet. Manchmal scheint es wie verhext, oder besser gesagt, wie weggehext. Leise hört man sich dann fluchen: „Kaum räumt man auf, findet man nichts mehr wieder.

Auf irgendeiner Datenautobahn im Hirn muss die Verknüpfung „Gegenstand-Ablageort“ eine Panne gehabt haben, falsch abgebogen oder in einer Rastplatztoilette versehentlich eingeschlossen worden sein.

In solchen Fällen könnte man sich dann oftmals regelrecht das Gehirn zermartern, ohne dass man darauf kommen würde. Manchmal hilft da nur der Zufall (und eine Eingebung), oder das Durchwühlen der Schubladen und Schränke.

Am Ende sagt man sich resigniert, das Trümmerfeld betrachtend, dass man ruhig mal wieder aufräumen könnte…

 

Allem zum Trotz…in der Küche habe ich soweit Klarschiff gemacht und nun lasse ich mir das Potpourri zusammen mit Spätzle munden. Oh, wie köstlich! Ich hoffe, es stört euch nicht allzu sehr, wenn ich es ganz alleine aufesse…?

 


Abfuhr (02.12.2015)

 

Ich möchte ein konkretes Beispiel hierfür ein wenig abstrahieren (Details sind in der Quintessenz nicht sonderlich relevant).

 

Man stelle sich vor, man ginge terminlich vereinbart zu jemandem, bei dem man etwas vor längerer Zeit bestellt hat, nur um dann gesagt zu bekommen: „Leider haben wir es nicht vorrätig. Es gibt (seit Längerem*) Lieferschwierigkeiten.

Zwischendrin stelle man sich für einen kurzen, dennoch erquicklichen Moment meine innerlich heraufbeschworenen Begeisterungsstürme vor.

Hierauf folgten weitere Worte meines Gegenübers: „Wir können Sie aber auf die Liste setzen und Sie anrufen, wenn wir es wieder da haben.

Mein Entzücken ob der kaltschnäuzig vorgetragenen Abfuhr kannte nun keine Grenzen mehr und ich musste mir arg auf die Zunge beißen, um folgende Sätze nicht in derselben undiplomatischen Tonfarbe, in der sie euch hier formuliert erscheinen, wiederzugeben.

UND WARUM rufen Sie mich nicht VOHER an, wenn längst* ersichtlich gewesen ist, dass ich heute unverrichteter Dinge wieder abziehen muss? Offensichtlich sind Sie ja gemäß Ihrer eigenen Worte doch im Besitz eines angeschlossenen Telefons (sollte- nebenbei bemerkt- in diesem Falle auch eine Selbstverständlichkeit sein).

Auch wenn ich gerade Urlaub mache: Habe ich etwa die Zeit gestohlen?! Pardon, Madame, davon wüsste ich.

 

Es gibt Tage, da frage ich mich, wer mich hier gerade an der Nase herumführen möchte. Ich setze meine Gebeine gerne an die frische Luft, aber dann doch selbstbestimmt und nicht terminisiert. Erst recht nicht für eine fragwürdige Abfuhr. Was ist, wenn daran unnötige Ausgaben oder Einschränkungen verknüpft wären? Wiegt ein Akt von vielleicht 20 Sekunden (vorheriger Anruf bei mir) die möglicherweise entstehenden Unannehmlichkeiten in einem weitaus größer ausfallenden Zeitraum auf? Schert sich darum überhaupt jemand? Offensichtlich nicht.

Darüber kann ich nur mein Haupt schütteln.

 

 

 

* Ich habe diese Problematik nachträglich im Internet recherchiert. Muss man jetzt jedem, von dem man etwas möchte, im Vornherein hinterherputzen. Wo bleibt denn da die eigentlich zu erbringende Eigenleistung des anderen?

 

 

 


Ghettosprech…’s haut mich wech! (verfasst am 16.7.2014)

Kurzzeitig meinte ich, die Zeitung mit Bestimmtheit in die Ecke zu verbannen, als ich kürzlich einen Artikel über die neue Sprachgeneration lesen musste. Gut, es hat mich niemand gezwungen, mir die Zeilen in voller Länge geben zu müssen, aber wie es so ist: Der Voyeurismus hat gesiegt. weiterlesen