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Wenn Blödheit einen Vornamen hätte… (12.12.2016)

 

 

….dann trüge sie am heutigen Tag den meinigen.

Habt ihr schon einmal versucht, euch selbst in den Finger zu tackern? Nein. Ihr verpasst was!

Nicht.

Fragt mich nicht, wie das funktionieren kann…nur so viel: Am besten gelingt es offenbar, wenn man gerade neue Heftklammern einsetzt und dann das im hilfreichsten Falle etwas widerspenstige Gerätchen einrasten lässt. Und vergesst dabei ja nicht, den Finger zwischen den beiden „Hebelarmen“ stecken zu lassen! Sonst bringt der ganze Versuchsaufbau nämlich gar nichts. Glaubt mir. Hier spricht die Expertise aus mir.

Wem das noch zu sehr nach Pillepalle klingt, der darf gern den extrastarken Locher testen und mir berichten, ob ich wirklich etwas verpasse, wenn ich diese „Challenge“ auslasse. Aber sagt nachher nicht, ich sei schuld, wenn ihr a) Schmerzen oder b) ein Loch im Finger habt. Es ist immernoch jeder selbst seines Glückes Schmid! Apropos: Hammer auf Daumen sind auch nicht schlecht.

Was ich sagen wollte: Passt schön auf euch auf!

Und:

!CAVE! Papier schneidet! 😉

 

In diesem Sinne.

Augenzwinkernd: S[Punkt]

 

 


BlogEnte: „Brett“ vorm Kopf- Eigentlich wollte ich Fahrrad fahren… (19.06.2016)

 

Schräger Titel, nicht wahr?

Es muss sich aber keiner um MEINEN physischen Zustand sorgen. Nicht ICH hatte das „Brett“ vor dem Kopf, welches sich eigentlich als ein Bauzaun in seiner ganzen Vollendung entpuppte, sondern jemand anderes.

 

 

Ich zelebrierte, lediglich in handelsüblicher Nachtbekleidung gewandet, die sonntägliche Frühstücksvorbereitung, als der Dreiertrupp Enteriche über den Spielplatz gegenüber watschelte. Wie Jungs eben sind, mussten sie natürlich auch die angrenzende Baustelle samt Minibagger inspizieren. Irgendwann lockte aber offensichtlich die holde Weiblichkeit vom Flüsschen unweit meines Wohnhauses herüber und die Gruppe erhob sich in die Lüfte gen wartende Damenwelt auf dem fließenden Gewässer.

Ein Enterich kam jedoch nicht weit und wurde jäh durch oben bereits mit euch bekanntmachend eingeführten Bauzaun bei seinen Startavancen unterbrochen.

Mit einem deutlichen Scheppern schnippste er zurück in die Baugrube.

Als zur Empathie fähiges Lebewesen, wie ich nun einmal auch eines bin, entfuhr mir verzögerungsfrei ein den Schmerz mitfühlendes „Uff!“, welches umgehend von einer peinverzogenen Grimasse- wie das so üblich wäre, wenn man sich selbst in einer solchen leidlichen Situation befinden würde- begleitet wurde.

In meinem Kopf wurde sofort das Für und Wider einer augenblicklich eingeleiteten Rettungsaktion abgewogen.

Sollte ich nicht einfach abwarten? Soooo schlimm war das doch gar nicht gewesen! Oder?! Aber ich bin doch noch im Schlafanzug! Och Menno…

Gespannt glotzte ich zum Erdgraben herüber, ob sich da etwas tat. Nichts.

Hinter mir krächtzte heiser die Kaffeemaschine.

Dabei würde das alles- auch mein Nicht-Eingreifen- doch eigentlich nur dem Lauf der Natur folgen. Wie sonst auch. Wozu sollte ich intervenieren, zumal es reiner Zufall gewesen ist, dass ich das Flugmanöver mit dem geheimen Auftragsnamen „Bauzaun“ überhaupt gesehen hatte.

Gut, ich gebe zu, dass ein Bauzaun nicht üblicherweise zum natürlich vorkommenden Inventar zuzuordnen ist. Es hätte aber auch ein plötzlich ausschlagender Baum, oder das Spinnennetz einer „etwas“ überambitionierten Spinne gewesen sein können.

Wie auch immer.

Ein schlechtes Gewissen hatte ich schon.

Die Kaffeemaschine in meinem Rücken entließ das letzte Tröpfchen des braunen Heißgetränkes mit einem kurz aufbrandenden Gluckern und Zischen. Im Topf kullerten die Eier zwischen den siedenden Wogen hin und her.

Noch bevor ich zu einem Entschluss kam, flatterte ein Enterich von drüben herüber gen Flüsschen.

 

Da hatte sich also netterweise doch alles ganz von selbst erledigt. Nicht einmal Nachbars Katze musste ernstlich eingreifen. Erleichtert ging ich zum Frühstück über.

Im Schlafanzug.

 

 

So….und nun fragt ihr euch sicher, was es mit dem Fahrradfahren im Beitragstitel auf sich hat, richtig?

Nun, man muss sich eben entscheiden, ob man lieber umgehend einen Blogeintrag verfasst, oder doch die sportive Höchstleistung wählt. Das Ergebnis meiner Abwägungen (Was ein Tag der Entscheidungen!) seht ihr hier.

Womöglich war mein gefälltes Urteil auch gar nicht so übel- über den qualitativen Aspekt dieser Angelegenheit dürft ihr richten-, denn momentan ziehen wieder dicke, graue Wolken übers Land. Just in dieser Sekunde regnet es nun auch!

(Habe ich schon einmal geschrieben, dass ich recht kreativ beim Finden von Ausreden sein kann?

Herzlichst, der Schweinehund- )

 

 

 


Lebenszeichen… (01.02.2016)

 

*hust* *raschel* *Test! Test!*

 

Huhu….nicht erschrecken!

Ich möchte mich aufrichtig und in aller Form für diese unerträgliche* Stille/Wortarmut auf meinem Blog entschuldigen!

*ein Steppenläufer rollt an dieser Stelle theatralisch vorbei*

Ich hoffe, dass euch kein asthmatischer Anfall heimsucht, während ihr euch durch den hiesig gelandeten Staub der letzten Tage hindurchwühlt, um auf diese Zeilen zu stoßen.

Ich habe nur gerade recht viel um die Ohren (NEIN, keine Ohrschützer…zu warm) und es bahnt sich noch eine ganze Menge an, deren Ausmaß meine engsten Weggefährten (alias Kollegen) und ich noch nicht abschätzen können.

Dieser Umstand blockiert mich ein wenig. Dennoch ist und bleibt dies hier mein Rückzugsort, den ich gern mit euch teilen möchte und der ergo auch hin und wieder ausgefüllt werden möchte und zwingend sollte. Versprochen: Ich arbeite an neuen Werken…notfalls muss ich der Muse etwas auf die Sprünge helfen…adäquat scheint mir ein dezenter Tritt in den Hintern….stellvertretend in meinen, versteht sich.

Außerdem mache ich gerade etwas Heim-Sport. Nicht, dass ich es ganz dringend nötig hätte, und dennoch möchte ich meinen Leib nicht einfach dem ungehinderten Verfall überlassen. Ich werde auch nicht jünger (Nebenbei: Bereits mit 14 Jahren war ich davon überzeugt gewesen, alt zu sein).

Das Endergebnis dieser überaus glorreichen Eingebung war, dass ich heute auf Arbeit versucht unaufällig die Treppen hoch- und heruntergehumpelt bin, weil es mir mächtig im linken Oberschenkel gezwackt hatte.

Wo Schmerz, da Muskel!

Mit diesem Mantra halte ich mich die nächsten Tage über Wasser und habe auch heute nicht nachgelassen und den Umständen entsprechend angepasst wieder gesportelt, obwohl mich eine hartnäckige Kraft erneut länger auf Arbeit gehalten hatte als geplant. Wichtige Probleme mussten gewälzt werden…lieber jetzt, als wenn das Kind bereits im Brunnen liegt.

 

Schaut an, da sind doch wieder zwei, drei Worte zusammenkommen. Nun hinke ich aber mal unauffällig in Morpheus Arme!

Bis demnächst!

 

 

 

* Das liegt natürlich im Auge des Betrachters…manche sind vielleicht froh… 🙂

 


Wahl der Qual…wie man sich die Finger verbrennt (17.07.2015)

 

Vorweg: Wer sich jetzt anhand der Überschrift dazu verleiten lässt, Episoden von pseudoerotischen, aber kläglich scheiternden Liebesränken oder machthungrigen, aber ebenso sang- und klanglos untergehenden Machtplänkeleien zu erwarten, dem sei gesagt: Nee, das hier wird viel weltlicher. Tut mir Leid.

 

Jedenfalls nahm ich mir vor, mir auf Arbeit eine Pause mit warmem Abendbrot zu gönnen. Sollte keine große Sache sein. Denkste! Und >>zack<< hatte da wieder jemand prompt etwas dagegen:

In froher Erwartung nahm ich in der Kantine mein Süppchen entgegen, merkte jedoch alsbald: „Ui, die ist heiß!

Trotzdessen: Weiter im Konzept.

Ich stiefelte gen Büro und wusste bereits nach 3 Schritten, dass die Brühe mal so richtig heiß war, in der mein Daumen sich da gerade ein Bad genehmigte.

Ich stand also vor der Wahl der Qual: Schüssel sofort und augenblicklich und unnötig aufmerksamkeitswirksam fallen lassen, oder meditativ in mich gehen und mich willensstark über den Schmerz stellen.

Mir zuckte eindeutig ersteres durch den Arm (ja, das gebe ich unumwunden zu), aber letztendlich brachte ich die Sache doch irgendwie ohne Scherben und Sauerei hinter mich. Ihr wisst nicht, wie lang da eine Minute dauern kann…

Mit knallroter Daumenkuppe löffelte ich dann also doch meine Suppe aus, die ich mir selbst eingebrockt hatte. Sie schmeckte ganz passabel…weniger hätte ich aber an dieser Stelle auch nicht durchgehen lassen! Wie sagt man so schön: Ende gut, alles gut.

Mit diesem positiven Resumee: Ab in ein baldiges schönes Wochenende, meine Leserinnen und Leser! (-: