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Ein Sturmgrau zieht auf… (17.04.2017)

 

 

Sollte demnächst aus der Ferne ein dräuendes Sturmgrau herangaloppiert kommen, könnte es sich unter Umständen keinesfalls um eine fiese, euch durchnässende Gewitterzelle handeln, sondern lediglich um mich und meinen neuen Drahtesel. Diesen ziert nämlich jene überaus kleidende Farbe „Sturmgrau matt“.

*ein sich aufbäumendes Pferd imitierend*

Ruhig Brauner alias Sturmgrauer!

 

Vielleicht erinnert sich noch der/die ein oder andere an den entsprechenden Beitrag, was für eine Wissenschaft man betreiben kann, wenn man sich ein neues Fahrrad zuzulegen gedenkt [für die Vergesslichen und neuen Leser: HIER]. Die einen schrien in einschlägigen Foren, auf welche man unweigerlich über kurz oder lang geleitet worden ist, dass man ja nichts von Firma XY nehmen sollte, die anderen hielten vehement dagegen, dass Fahrräder von YX ja wiederum der totale Schrott seien. Mehr als ein amüsiertes, zugegeben beginnend leicht enerviertes Lächeln konnte man sich am Ende einer solchen Welche-Marke-soll-ich-kaufen-weil-sie-das-Nonplusultra-ist-?-!-Orgie nicht abringen und es wieder nur dem alten Faust gleichtun, der sich ebenso klug als wie zuvor fühlte….mit DEM entscheidenden Unterschied, dass sich der alte Zausel nicht nur mal eben ein Fahrrad kaufen wollte.

Dazumal gab es ja außerdem auch noch kein Internet, in dem sich jeder mit seiner antichambrierenden Heiligtümlerei verewigen konnte….es gibt ja schließlich keine anderen Götter neben DEM eigenen und Kompromisse oder gegenseitige Zugeständnisse à la „Ganz so scheiße ist die Konkurrenz dann doch nicht. Es gibt schon viel Schönes.“ natürlich auch nicht. Schwarz und Weiß. Entweder gehörst du zu den Coolen, oder zu den Opfern sozusagen, um das mal in Form einer Schulhofweisheit etwas überspitzt widerzugeben.

 

Dann kam jedenfalls der Winter und der Wunsch nach einem eigentlich schon längst überfälligen, neuen Rad wurde erst einmal hinter die Anschaffung von Langlaufski gestellt. Checked!

Doch dann kitzelten die ersten, warmen Sonnenstrahlen aufreizend aufdringlich an mir herum und der Plan nahm wieder Gestalt an. Dieses Mal OHNE weitere Internetrecherche im Vorfeld.

Ich ging einfach in einen gut geführten Fahrradladen, ließ mich beraten und fuhr Probe im Kreisel.

Einfach so.

Total anarchistisch-revolutionär.

Tja, was soll ich sagen/schreiben?

DAS war auch gut so, denn am Ende wurde es sowieso eine Marke, die mir in diesen Lobbyisten-Tempeln nicht ein einziges Mal begegnet ist.

Britisches Understatement gepaart mit deutscher Gründlichkeit. Wahrscheinlich hat sich noch niemand so recht getraut, an deren Thron im Olymp zu sägen?

Ach, was schreib ich… Der Olymp ist doch nur das popelige Vorzimmer.

Wir herrschen über das Weltall!

Nein, über die gesamte Galaxis!!

Oh weh, der Fieberwahn verleitete mich wohl zur maßlosen Untertreibung: Das ganze Universum!!! Nicht weniger! Aber gerne meeeeeeehr…..

 

 

 

 


Ski frei! (Nachtrag zum 12.02.2017)

 

[Wannseer und Wannseerinnen uffjepasst:]

 

Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nüscht wie raus nach Wannsee!

Nee, nicht ganz passend zur Jahreszeit! Und sei der penetrante Ohrwurm noch so drollig.

Pack die Ski samt Stöckli ein, nimm dein kleines Schwesterlein….?

Sorry, ich habe „nur“ ein großes Schwesterlein. Außerdem hat sie so kurzfristig ganz sicher gerade keine Zeit für MEINE spontanen Ideen.

Pack die Ski samt Stöckli ein, …?!

Ja, ok. So können wir das durchgehen lassen.

 

 

Was macht das Leben bunt und schön?

Spontane Ideen! Natürlich, wenn es sich vorrangig um die dem eigenen Geiste entbundenen „Wunschgeburten“ handelt. Als Freizeit-Freigeist lässt man sich ja schwerlich von fremden, „von-jetzt-auf-gleich“-Eingebungen überzeugen bzw. überrumpeln. Ich muss doch noch….und….und außerdem möchte die Wohnung geputzt werden. Heute. Gaaaanz wichtig, weil…ja, weil morgen könnte es schon zu spät sein. (Warum auch immer?! Denn Staub und Flusen sind wohl die letzten, von denen man erwarten könnte, dass sie von allein den Weg nach draußen finden würden!) In Wahrheit spricht mal wieder nur die Bequemlichkeit (Zweitname: Fäulnis; Nachname: Sofa) aus einem.

Ich hatte am Samstag also eine spontane Idee.

Jetzt oder nie!“ , schrie ich es laut von den Zinnen, auf dass es das Volk hören mochte.

So in etwa.

Jedenfalls sagte ich zu mir: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Hernach zog es mich letzten Samstag (regional auch Sonnabend genannt) kurzfristig in die nahe gelegene Landeshauptstadt, wo ich mich beraten ließ.

So ziemlich die zweite Frage nach „Skating oder klassisch?“ war die nach meinem Gewicht.

Mogeln, meine Damen (und Herren), bringt an dieser Stelle, sprich beim Skikauf, ÜBERHAUPT nichts! Es sei denn ihr habt vor, mit für euer tatsächliches Gewicht zu kurz dimensionierten*- sogenannten- Schuppenski (klassischer Stil ohne Wachsspielereien) unter den Stiefeln eher bremsender statt flott vorangehender Weise durch die Loipen zu kreuzen, wo euch selbst Oma Erna (oder Opa Willi…Gleichberechtigung ist schließlich für alle da!) dann im lila Trainingsanzug aus Ballonseide und selbstgestrickter Bommelmütze- ohne überhaupt ansatzweise schnaufen zu müssen- locker überholen würde.

Immer schön ehrlich bleiben! Das war es, was ich euch sagen/schreiben wollte.

Doch Moment, wir sind noch nicht ganz fertig. Weiter im Text:

Alles passte: Perfekt sitzende (und zudem schicke) Skischuhe, Bindung, Brettln.

Fast traute ich mich nach getätigtem Bezahlvorgang (und einer 1,5h-stündigen Unterbrechung zwecks Montage der Bindung) und bereits stark vorangeschrittenem Abholvorgang nicht mehr zu fragen:

Und Stöcke? Ohne fährt es sich ja eher schlechter….

Tja, die waren leider schon ausverkauft.

Sollte das Projekt „Langlauf“ damit so kurz vor dem Ziel zum Scheitern verurteilt worden sein?!

NEEEEIN!

Ich bin sofort wieder da!

Mit supi Stöcklies von der Konkurrenz kam ich zurück** und sackte meine Beute ein.

Mensch, was war ich glücklich!

 

Und um die Probe aufs Exempel zu machen, fuhr ich kurzer Hand am nächsten Tag*** früh am Morgen Richtung Brocken, wo ich meine ersten „Gehversuche“ seit vielen, vielen Jahren wieder wagte.

Ein tolles Gefühl und wundervoll überraschend, weil ich so viel Spontanität von mir gar nicht gewohnt bin (Anmerkung an die Redaktion: Ich sollte nicht zu viele freie Wochenenden haben…könnte teuer werden 🙂 )

Bahne frei, Kartoffelbrei!!!

 

Es grüßt: S [Punkt] auf Ski

 

 

 

* Auf die Biegung und Steifigkeit kommt es an.

** Ich habe sie keiner bedürftigen Person geklaut, falls ihr das an dieser Stelle ernsthaft in Erwägung gezogen haben solltet.

*** Wer gut aufgepasst hat, weiß, wann das war. 😉

 

 

 

 


Bondage für Anfänger (17.01.2017)

 

Neues Jahr, neues Glück. So der Plan.

Was könnte man für eine gewissenhaft vorbereitete Umsetzung eben jenes ominösen Plans ganz gut gebrauchen?

Eine Portion zusätzliche Fitness. Die schadet eigentlich nie. Meistens.

In den ersten Wochen des noch jungen Jahres fiel es auch bei weitem nicht sonderlich schwer, in den um Kundschaft werbenden Märkten über Hanteln,  Yoga-Flokatis* oder gleich über ein halbes Fitnessstudio in Form eines metallenen Ungetüms** mit allerlei Funktionen, Hebeln und Zugvorrichtungen zu stolpern. Andere stellen sich soetwas in den Folterkeller… Jeder nach seiner Fasson, würde ich hierzu in den Raum stellen wollen.

An einem kleinen Döschen, ich mag es ja eher dezent, blieb ich hängen. Im wahrsten Sinne, betrachtete man dessen Inhalt einmal genauer. Fitness- und Rubberbänder verbargen sich darin…oder wie der Berliner/Rand-/brandenburger zu sagen pflegen würde: ‚ N paar Jummistrippen.

Mein Schwesterherz hatte neulich davon geschwärmt, also wanderten sie in den Einkaufswagen, zumal sie noch nicht einmal die Welt kosteten. Einen Versuch war es wert, der allgemeinen Winterlethargie mit Latexbändern Beine zu machen…oder sie zumindest damit zu knebeln*** und in die hinterste Ecke zu verbannen.

Ich habe die Dinger ausprobiert und ja…die sind gar nicht so übel, weil man hier auch in der Phase der eigentlichen Entlastung weiterhin eine gewisse Spannung halten muss. Der Hin- UND der Rückweg sind quasi das Ziel.

Einige „Fesseltechniken“ und einen Tag später die Erkenntnis:

Ja, ich kann bestätigen….der Gegenspieler-Muskel wird auch beansprucht. Definitiv. Das hat mir mindestens einer meiner Adduktoren**** im rechten Oberschenkel vorgejammert.

Nützt nichts. Hier wird nicht geheult, Sportsfreund!

In diesem Sinne: Rührt euch! 😉

 

 

 

* Yoga-Flokati: Der Begriff fiel mir soeben spontan ein. Nächstes Jahr steht das Wort im Duden. Ganz bestimmt. Man kann ihn aber auch schlicht und total unromantisch Gummi(fitness)matte nennen.

** Vorrangig eher in Werbeprospekten anzutreffen.

*** Bitte völlig wertfrei betrachten und erst recht NICHT auf irgendwelche Vorlieben bezüglich kreativer Anwendungen dieses Materials schließen wollen!

**** Solche benötigt z.B. der Hund (zumeist die Buben im geschilderten Fall), um nach dem Pippimachen im hohen Strahl an den Laternenpfahl das Beinchen wieder unter den Körper zu stellen. Es sähe ja ulkig aus, stünde das Bein ständig nach schräg oben wie eine Antenne ab. Hinderlich wäre es zudem.

 

 

P.S.: Bei den (unten) gewählten Schlagwörtern bin ich ja mal sehr gespannt, wer sich auf der Suche nach ganz anderen Praktiken versehentlich hierher verirren könnte. Zu viel Shades-of-Grey gelesen?! 🙂

 

 

 


Interessante Mischung (13.11.2016)

 

Wo bitteschön bekommt man künstlerisch in Szene gesetzte, geföhnte Schokoküsse und Sport motivational speeches unter einen Hut?

Hier.

Ich muss zugeben, ich hatte schon etwas mehr zu den Schokoküssen herübergeschielt. Doch dann las ich etwas von mental toughness und no more excuses und sah schon die knechtende Peitsche auf mich herniedersausen. Da bekam ich es mit der Angst zu tun und wollte schon sämtliche Lebkuchenherzen bzw. Spekulatius für die Weihnachtszeit meistbietend versteigern.

Doch dann besann ich mich, legte die Süßwaren vor meinem geistigen Auge wieder zurück in den Küchenschrank und dachte still bei mir:

Erfordert es nicht mehr mentale Stärke, etwas in Maßen zu genießen, obwohl man über die vor einem offen stehende und schutzlos ausgelieferte Lebkuchenpackung herfallen könnte wie eine Meute hungriger Berserker, anstatt dieses Teufelszeug fern der eigenen Zugriffsmöglichkeit zu wissen?

Ja, daran glaube ich. Ganz fest. Ich trainiere auch schon fleißig. Was meint ihr: Wie viele Trainingseinheiten sind täglich empfehlenswert, um den Geist zu stählen? Klar, spätestens, wenn die letzte Packung im Vorrat leer ist*, muss leider Schluss sein. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Man muss aufhören können, wenn es am schönsten ist.

 

Für diese Erkenntnis bedanke ich mich bei den herzallerliebsten Bullis Ella und Lilou samt Schokoküsse schmelzendem Frauchen (Ella&Lilou) und Joscha (ErfolgreichesLebenBlog). Herzlich willkommen auf meinem Blog!

 

 

 

* Aber allerallerspätestens, wenn der Hosenknopf unter Ächzen in einer steilen Flugparabel davonschnippt.

 

 


Fahrradkauf mit Umwegen (11.11.2016)

 

 

Helau, Alaaf und guten Abend!

 

Ich störe euch nur ungern bei euren womöglich bis zur Exzessivität getriebenen Pfannkuchen/Krapfen/Berliner-Orgien. Es ist ja wieder soweit. Dädääää! Badömm!

Mir fällt dabei auf: Ich habe es doch tatsächlich versäumt, mir wenigstens eine dieser zuckrigen Kalorienbomben zu gönnen.

Warum?

Weil ich mich mal wieder in den Untiefen der weltweiten Vernetzung verlaufen habe.

Hilfe!

Es ist einfach nur schlimm. Man sucht etwas, in meinem Fall ein neues, solides  Trekking-Rad, und schwupps saugt das Web einen gnadenlos ein. Wenn man Glück hat, spuckt es einen nach Stunden völlig durchgelutscht und zerkaut wieder in die reale Welt zurück. (Wer wollte noch gleich den Hausputz machen? Ich?! Oh weh.)

Ich hatte Glück, muss mich itzo jedoch, wie so oft, beim alten Goethe bedienen: [Ich] bin so schlau als wie zuvor!

Nimm dies! NEIN, bloß nicht!!

Nimm das! Auf gar keinen Fall!!

Wie wäre es mit….? Willst du dich umbringen??

Internet-Foren sind ja wirklich eine lustige Erfindung. Man findet darin so manches Geheimnis, ohne dessen Wissen ich womöglich irgendwo auf dem Asphalt kleben oder zumindest aber dumm (jedoch hundertjährig geworden) sterben müsste. Letzteres würde ich in diesem Belang ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf nehmen.

Fazit: Nichts genaues weiß man nicht.

Wünsch-dir-was geht natürlich auch. Doch das kostet. Aber wie sagt man so schön: Was kost‘ die Welt? Ich nehm zwei! Was nützt mir die billige Lenkergabel, wenn sie mir- im Abbrechen begriffen- den ungerichteten Abstieg nach frontal erleichtert? Oder was nützt mir eine Bremse, die bremst, wenn ich schon längst unter dem Lkw unten durch gerutscht bin, auf der anderen Seite ohne eine Schramme wieder aufstehe und dann aber über die nun greifende Bremse stolpere, in den nahen Straßengraben kullere und dort mit dem Gesicht in einer 1cm tiefen Schlammpfütze liegend ertrinken müsste?

Nichts.

Also will der eine oder andere Euro in die Hand genommen werden.

DOCH: Bedeutet teuer auch gleich gut und sicher? Oder will man mich vielleicht mit hinter Blendwerk (superduper Einzelbauteile) versteckten, untergemogelten Billigteilen übers Ohr hauen?

Einige Foren-Ratgeber trumpfen da ja echt mit Schauergeschichten auf. Bestimmte (höherpreisige) Marken sind ja regelrecht verschrien. Am Glanz alter Zeiten scheint vielerorts der Rost zu nagen, wenn man den teils eindeutigen Bemerkungen Glauben schenkt.

Oder übertreiben es die Experten? Fällt es einem halbwegs unbefleckten Laien überhaupt auf, wenn da nicht das highend-Schräubchen verbaut worden ist?

Natürlich war ich auch, dank einer aktuell länger währenden Auszeit, persönlich bei einem örtlichen Zweirad-Händler, bei dem ich mich eigentlich ganz gut beraten gefühlt habe. Aber über dessen Empfehlung haben sich nachher im Internetz die Mäuler zerrissen. Hach, nichts geht über eine Zweitmeinung…erst recht nicht, wenn sie einem aller Hoffnung eines guten, potentiellen Fanges sogleich wieder beraubt.

Bob, Sack Zement!

Was nehme ich denn jetzt nun?

Sicher ist: Es muss zwei Räder haben.

UND Licht.

Sonst meckert die Polizei und macht mir prompt ebensolches höchstpersönlich ans Fahrrad.

 

 

 

 


Eine Frage des richtigen Timings (08.08.2016)

 

 

Über das Timing meiner neuesten Leserin, die ihren eigenen Blog „Schlank mit Verstand“ betreibt, musste ich gerade etwas schmunzeln.

Denn netterweise ließ die Waage erst vor ein paar Tagen klar und gut vernehmlich verlauten, dass ich während meines Urlaubs wohl mindestens ein halbes bis ein ganzes Kilogramm zugelegt haben soll. Herzlichen Dank auch. Dieses Geheimnis hättest du gern für dich behalten können, du fieses, kleines, sadistisches Ding, du!

Ich werde dann wohl die gerade angebrochene After-Urlaubs-Blues-Woche nutzen müssen, um die ein oder andere, sich an mir überflüssigerweise festkrallende Kalorie zu verheizen, bevor sie sich dauerhaft auf den Hüften einzunisten gedenkt.

Ich vertraue da aber auch ganz auf meinen recht gut funktionierenden Stoffwechsel.

 

In diesem Sinne heiße ich dich recht herzlich willkommen!

 


FliegenFischen (05.05.2016)

 

Auf meiner heutigen, recht ausgedehnten Radtour entlang der Elbe (läppische 80km in etwa) ereilte mich nach erfolgreich absolviertem Degustieren und Inhalieren eines Insektenschwarmes folgende Erkenntnis:

Manchmal muss man Fliegen (fr)essen, um ans Ziel zu gelangen. Dumm  nur, wenn der gesamte Weg das Ziel ist. 🙂

Die kleinen Dinger schmecken wirklich NICHT!

Dann entging ich knapp dem Angriff einer großen, schwarzen Schlange. Also, um ehrlich zu sein, eher sie mir. Aber die war riiiiiesig! Mindestens sooooooo groß!!!

Haarscharf war’s! Wir haben es jedoch beide überlebt.

Mein Weg führte mich auch an anderen Schlangen vorbei, die weitaus weniger reptilischer Natur zu sein schienen. Vornehmlich waren sie an Biertresen und Bratwurstausgabestellen anzutreffen. Seltsame Laute und eine melodieähnliche Geräuschentwicklung à la „Pferd auf dem Flur“ waren bei diesen Exemplaren wohl  für den Moment das beängstigendste.

An einem Kloster angelangt, sakralen Gesängen aus dem Innenraum lauschend, befand ich, dass es gut war (dabei stand noch nicht einmal der 7. Tag an…) und aß ein Eis. Buttermilch-Zitrone, wen es interessiert. Wen nicht: Es war trotzdem Buttermilch-Zitrone.

Auf dem Rückweg durfte ich freudig feststellen, dass ich genauso schnell fahren konnte wie ein Motorrad. Nach der Kurve am Ortsausgang war dann aber doch Schluss. Egal.

Zurück in den heimischen Vier Wänden, warf ich mich erst einmal ermattet aufs Sofa zum Wundenlecken*. Nach dem eher sportarmen Winter (von ein paar Fitnessübungen abgesehen….zumeist blieb es bei elendigen Diskussionen mit dem Schweinehund) und in diesem Jahr lediglich sporadisch erfolgten Miniausflügen, machte doch der ein oder andere Muskel auf sich aufmerksam. Man wird ja auch nicht jünger, so von Jahr zu Jahr. *kicher*

Aber DAS war es mir definitiv wert!

Eindeutig.

Ich habe nämlich meinen Kopf einfach mal auf Durchzug stellen können. Das kann ich allen nur wärmstens empfehlen. 🙂

 

 

 

* Von postalisch zugestellten Genesungswünschen darf gern abgesehen werden. Ich sehe optimistisch in die Zukunft.