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Etwas „Bjutie“, Katzen und ein dreifacher Bypass (19.10.2016)

 

 

Die gute Stube füllt sich:

Nämlich mit Miezekatzen (kittensandhumans), Rezepten über bereits beim bloßen Anblick zu dreifachen Bypässen befähigten Brownies* (blogsonfood) und Seminare glückslosenden** Studentinnen (Tatjana vom BjutieBlog).

Herzlich willkommen! You are welcome!

 

 

* Your Triple Bypass Brownie really looks like a triple coronary artery bypass. Minimum! 🙂

** Was bin ich froh, dass in meinem Studiengang alles durchgetaktet war. Zwar ging es von früh bis spät, aber es bestand stets eine Einlassgarantie…zumindestens ein paar Tage nach Semesterauftakt, als bereits die Motivation und der Vorlesungsmarathonwetteifer des einen oder anderen Kommilitonen/der einen oder anderen Kommilitonin nachgelassen hatte und nicht mehr jeder Platz (auch auf den Treppen) besetzt war.

 

 

 

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Do you speak Deutsch? (04.09.2015)

 

Die deutsche Sprache ist eine schöne, sehr poetische Sprache, vielleicht etwas hart, aber aufs Höchste vielfältig.

 

Umso mehr tut es im schreibenden Herzen weh, wenn sie durch Anglizismen unterwandert wird. Für bestimmte, vor allem neuzeitlich geprägte Begriffe gibt es zwar tatsächlich oftmals kein wirklich gut klingendes Gegenstück (Beispiel: Computer), dennoch müssen wir unseren eigenen Wortschatz nicht zwingend hinter einer lässiger dahergesagten Weltsprache verstecken.

An der TU in München hat man wohl vor, die „Master“Studiengänge komplett auf Englisch umzustellen. Schade. Dafür gab es jetzt den „Sprachpanscher“-Titel 2015.

Natürlich werden die Pläne damit begründet, dass man lediglich die Studenten auf ein Leben in der Wissenschaft einstellen wolle, wo bekanntlich das Englische dominiert, wenn nicht gar als Standart festgelegt (worden) ist. Muss man das aber so radikal verfolgen?

Mit einem „Bachelor“abschluss kann man oft nicht viel anfangen, weshalb in der Regel der „Master“ im Anschluss Gang und Gäbe ist. Was nun, wenn ein Student mit dem Englischen nicht viel zu tun hat (nicht jeder ist sprachlich talentiert), aber dennoch den höheren akademischen Grad erlangen möchte? Werden solche Lernenden ausgeschlossen?

Vielleicht denke ich zu negativ oder zu unflexibel? Ich empfände ein Nebeneinander der Sprachen sinnvoller und gerechter allen gegenüber.

Denn was keiner an erster Stelle benennen möchte: Lieber wird sich mit internationalen Zugängen geschmückt, als dass man so einen „deutschen 0/8-15-Wissenschaftler“ vorziehen würde. Die Englische Sprache ist hierfür das Zuckerstückchen. Ich habe verwandtschaftliche Beziehungen in die Forschung und da läuft das HAARGENAU SO! Die eigenen Leute werden- egal wie sie sich aufgerieben haben- gleich einer heißen Kartoffel fallen gelassen, wenn der Ruf aus der weiten Welt lockt.

Argumentiert wird außerdem, dass der Großteil der wissenschaftlichen Arbeiten bereits auf Englisch verfasst werden würde….fragt sich noch einer warum? Natürlich möchte niemand hinten anstehen!

 

Ich bin jedenfalls für Vielfalt und freie Entscheidungswahl. Dafür lasse ich mich gerne „uncool“ schimpfen. Dann sei’s drum.

 

 


Der Nikolaus auf dem Asphalt. (verfasst am 7.12.2014)

Bevor ich in eine Hasstirade bezüglich meines Umzuges einsteige, möchte ich doch der vorweihnachtlichen Zeit noch etwas Tribut zahlen. Folgende Begebenheit hat sich zugetragen:

 

Was tut man, wenn direkt vor einem ein kleines Kind unbeabsichtigt einen Teil des Inhalts seines Nikolausstiefels auf die Straße entleert? Folgende Antwortmöglichkeiten stehen zur Verfügung…bitte auswählen:
a) Man geht einfach vorbei.
b) Man geht hin, hebt die davon gekullerten Dinge auf und gibt sie dem Kind zurück.
c) Dito…behält aber den Süßkram für sich.
Die persönliche, empirisch erstellte Faktenlage aus diversen Multiple-Choice*-Aufgaben (keine Angst….ich bin kein Humani^^) während meiner Studienzeit würde die im Zweifel statistisch wahrscheinlichere Antwortmöglichkeit c) bevorzugen lassen….

…Nee, so fies bin ich doch nicht! Wehe dem, der daran gezweifelt hat…auch wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde gewesen sein mag! Hier schwingt auch kein Fünkchen Ironie mit.
Natürlich habe ich den Stiefel wieder mit den verlustig gegangenen Dingen gefüllt…ich hätte mich an des Kindes Stelle auch darüber gefreut.

 

Was ich damit sagen möchte alias die Moral der Geschicht‘:
Dies hier ist keine Selbstbeweihräucherung einer guten Tat, sondern ein bittender Aufruf, in ähnlicher Lage genauso zu handeln! Ihr könnt andere damit glücklich machen und habt zudem auch etwas davon: Nämlich ein gutes Gefühl. Prädikat: Äußerst empfehlenswert! Nicht nur zur Weihnachtszeit.

 

 

*langläufig ausgesprochen als: mulltippel scheiss