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Kein Kuchen… (10.06.2017)

 

 

….ist auch keine Lösung!*

 

Heute erst auf einem Schild gelesen.

Beachtet man die doppelte Verneinung im Satz, käme man schlussendlich auf jene Quintessenz, dass Kuchen eine Lösung sei.

Also, entweder liegt hier eine glatte Lüge vor- Kuchen in seiner angestammten Form zählt nun einmal zu den Feststoffen- oder jemand ist nicht des Backens fähig. Oder: Es liegt ein „Lava“-Küchlein mit flüssigem Kern vor. Dann würde ich es mit beidseits (genießerisch) zugedrückten Augen zu Teilen akzeptieren…nachdem ich probieren durfte.

Wafff? Dafff war niffff allefff fffür mifff?

 

Und ja: Ich habe den Sinn dahinter verstanden. 😉

Kuchen for president! Oder so ähnlich.

 

 

 

*Ich habe trotzdem keinen gekauft.

 

 


Für heiße Sommertage (25.05.2017)

 

 

Alle jenen, die normalerweise wie ich vermutlich nie bis gar nicht auf die täglich empfohlene Flüssigkeitsmenge kommen, möchte ich hiermit eine wirklich sehr erfrischende Rezeptur vorstellen. Und allen anderen Interessierten natürlich auch.

Das Tolle an der Sache: Das Getränk spendet nicht nur seinen Beitrag zur Verhinderung, dass ihr wie eine schrumpelige Rosine enden müsst, nein, ihr werdet vielleicht sogar zum Gesprächsthema im Büro oder wo ihr euch sonst so aufhalten möget.

Das Sujet des Unterhaltungsstoffes reicht von Rezeptanfragen (eher weiblich dominiert) bis hin zur Fachsimpelei, welche Assoziationen die Optik so heraufbeschwören könnte bzw. aus welchem Dorfteich man denn das herausgeholt habe (von Seiten der Herrschaften). Ich versichere, dass da kein armes Fischlein seinem Lebensraum entrissen worden ist. Alles ganz vegan.

Und ausgesprochen lecker.

 

Man nehme für insgesamt 600 ml (so groß ist mein Becher für unterwegs 🙂 ):

  • 1 kleine bis mittlere Limette (unbehandelt); ausquetschen und wenn man mag, die Überreste mit in das Gefäß geben
  • Ingwer je nach gusto (je mehr, desto schärfer); auf einer feinen Reibe in den Becher raspeln
  • Minze…ebenfalls je nach Geschmack; etwas zerreißen, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden
  • für die Süßen wie mich: ein kleines Bisschen Agavendicksaft (oder was auch immer) hinzufügen
  • alles mit Wasser aufgießen
  • Eiswürfel dazu

FERTIG!

 

HOCH DIE TASSEN!

 

 

 


Der Nikolaus auf dem Asphalt. (verfasst am 7.12.2014)

Bevor ich in eine Hasstirade bezüglich meines Umzuges einsteige, möchte ich doch der vorweihnachtlichen Zeit noch etwas Tribut zahlen. Folgende Begebenheit hat sich zugetragen:

 

Was tut man, wenn direkt vor einem ein kleines Kind unbeabsichtigt einen Teil des Inhalts seines Nikolausstiefels auf die Straße entleert? Folgende Antwortmöglichkeiten stehen zur Verfügung…bitte auswählen:
a) Man geht einfach vorbei.
b) Man geht hin, hebt die davon gekullerten Dinge auf und gibt sie dem Kind zurück.
c) Dito…behält aber den Süßkram für sich.
Die persönliche, empirisch erstellte Faktenlage aus diversen Multiple-Choice*-Aufgaben (keine Angst….ich bin kein Humani^^) während meiner Studienzeit würde die im Zweifel statistisch wahrscheinlichere Antwortmöglichkeit c) bevorzugen lassen….

…Nee, so fies bin ich doch nicht! Wehe dem, der daran gezweifelt hat…auch wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde gewesen sein mag! Hier schwingt auch kein Fünkchen Ironie mit.
Natürlich habe ich den Stiefel wieder mit den verlustig gegangenen Dingen gefüllt…ich hätte mich an des Kindes Stelle auch darüber gefreut.

 

Was ich damit sagen möchte alias die Moral der Geschicht‘:
Dies hier ist keine Selbstbeweihräucherung einer guten Tat, sondern ein bittender Aufruf, in ähnlicher Lage genauso zu handeln! Ihr könnt andere damit glücklich machen und habt zudem auch etwas davon: Nämlich ein gutes Gefühl. Prädikat: Äußerst empfehlenswert! Nicht nur zur Weihnachtszeit.

 

 

*langläufig ausgesprochen als: mulltippel scheiss