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Logik… (14.12.2016)

 

Was ist der Sinn eines Antivirenprogrammes?

Genau!

Es soll für eine sichere Internetnutzung sorgen.

Die Betonung liegt auf Nutzung. Nicht Abschaltung (im Sinne von pauschalem Blockieren sämtlicher Internetseiten von A-Z). Was für einen Sinn würde ein kostenpflichtiges Programm denn sonst machen? Oder wollten die mir mit dem letzten Update (ohne Chance auf Verzicht) nur sagen, dass ich mein Geld beim damaligen Kauf auch gleich aus dem Fenster hätte werfen sollen? Quasi durch die Blume…

Nach der x-ten Testsystemwiederherstellung konnte ich das Internetproblem auf dieses Antivirenprogramm(update) einkreisen. Dort liegt wohl sozusagen der Hase im Pfeffer begraben. Ganz offensichtlich.

Und nun?

Die Alternative zu „nix Internet“ ist : Man könne doch seine gewählten Sicherheitseinstellungen etwas reduzieren. Aha! Die automatische Selbstschussanlage muss also abgebaut werden und gegen ein Fläschchen Seifenblasenpustefix ausgetauscht werden.

Bämmm! Nimm das!! *Seifenblasen blubber*

Vielleicht tue ich den Verantwortlichen auch einfach nur Unrecht, wenn ich auf deren Ansicht herumhacke, dass ein wirklich sicheres Internet eben KEIN-Internet-Haben bedeutet.

Wenn ich aber das „KEIN-Internet-Haben“ akzeptieren würde….warum sollte ich mir das Antivirenprogramm noch kaufen?

Ich möchte einen optimalen, vollumfänglichen Schutz haben UND einwandfrei funktionierendes Internet.

Verlange ich etwa zu viel?

Das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen. Ich bastel weiter.

 

Fazit:

Wisst ihr….es gibt Tage, da würde ich gern den Mittelfinger gegen sämtliche nervraubende Dämlichkeiten, Zeitverschwendungen, und Nutzlosigkeiten des Alltags erheben wollen. Allein mein Anstand lässt es mich nicht tun.

Leicht angesäuert: S[Punkt]

 

 

 

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Achtung! Wildsau! (23.03.2016)

 

Der gestrige Tag war seit langer Zeit mal wieder ein Tag so richtig zum Vergessen. Es gibt immer Tage, wo man nicht weiß, wozu man das überhaupt jetzt macht…aber gestern…ätzend.

Ständig kam etwas neues hinzu, was erledigt werden wollte, oder wo es einfach nur Informationen zu hören gab. Zumeist war es nichts Gescheites. Mehr als einmal musste ich mit meinem Kopf schütteln (für den direkten Weg gen Tischplatte und wieder zurück entschied ich mich wohlweislich aus Unversehrtheitsbestrebungen nicht).

Dieser Erwartungsdruck von allen Seiten, meiner nicht ausgeschlossen, zermürbt auf Dauer, insbesondere dann, wenn man wieder nichts konkretisieren kann, weil alles einen vagen Schwebezustand angenommen zu haben scheint.

Ich hasse es, wenn ich nicht einmal ansatzweise ohne großartige Umstände planen kann. Da werde ich innerlich zur Wildsau und würde am liebsten einmal quer wie eine ebensolche gesengte durch meine Ablage rennen wollen. Einfach so. (Natürlich würde ich am Ende alles wieder aufräumen! 😉 )

Man könnte mir in solchen Dingen auch einen gewissen Kontrollzwang attestieren. Ich überlasse ungern dem Zufall die letzte Entscheidungsgewalt. Es sollte, soweit irgend möglich (dies lässt sich in meinem Metier jedoch nicht immer praktizieren), alles geregelt sein, was geht. Es gibt schließlich noch mehr als genug Punkte, die ich selbst nicht beeinflussen kann, deren ich mir auch sehr bewusst bin.

Entsprechend gut gelaunt, galt es, den gestrigen Tag zu überstehen, und es die eigenen Leute nicht unbedingt spüren zu lassen. Meine Haut war jedoch sehr, sehr dünn, um nicht zu sagen: Fast durchscheinend.

Warum muss immer alles so kompliziert und umständlich gemacht werden? Sollte das eigene Handeln nicht zielorientiert und effektiv gestaltet werden dürfen?

 

Auf der Heimfahrt…es war vielleicht gegen halb Elf…traf ich auf eine nächtliche Begegnung der anderen Art. Irgendwie zumindest.

Eine Rotte Wildscheine wühlte frisch und fröhlich direkt neben mir am Straßenrand.

Sollte mir das irgendetwas sagen?

Sinndeutende Leser bitte vor!