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Ski frei! (Nachtrag zum 12.02.2017)

 

[Wannseer und Wannseerinnen uffjepasst:]

 

Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nüscht wie raus nach Wannsee!

Nee, nicht ganz passend zur Jahreszeit! Und sei der penetrante Ohrwurm noch so drollig.

Pack die Ski samt Stöckli ein, nimm dein kleines Schwesterlein….?

Sorry, ich habe „nur“ ein großes Schwesterlein. Außerdem hat sie so kurzfristig ganz sicher gerade keine Zeit für MEINE spontanen Ideen.

Pack die Ski samt Stöckli ein, …?!

Ja, ok. So können wir das durchgehen lassen.

 

 

Was macht das Leben bunt und schön?

Spontane Ideen! Natürlich, wenn es sich vorrangig um die dem eigenen Geiste entbundenen „Wunschgeburten“ handelt. Als Freizeit-Freigeist lässt man sich ja schwerlich von fremden, „von-jetzt-auf-gleich“-Eingebungen überzeugen bzw. überrumpeln. Ich muss doch noch….und….und außerdem möchte die Wohnung geputzt werden. Heute. Gaaaanz wichtig, weil…ja, weil morgen könnte es schon zu spät sein. (Warum auch immer?! Denn Staub und Flusen sind wohl die letzten, von denen man erwarten könnte, dass sie von allein den Weg nach draußen finden würden!) In Wahrheit spricht mal wieder nur die Bequemlichkeit (Zweitname: Fäulnis; Nachname: Sofa) aus einem.

Ich hatte am Samstag also eine spontane Idee.

Jetzt oder nie!“ , schrie ich es laut von den Zinnen, auf dass es das Volk hören mochte.

So in etwa.

Jedenfalls sagte ich zu mir: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Hernach zog es mich letzten Samstag (regional auch Sonnabend genannt) kurzfristig in die nahe gelegene Landeshauptstadt, wo ich mich beraten ließ.

So ziemlich die zweite Frage nach „Skating oder klassisch?“ war die nach meinem Gewicht.

Mogeln, meine Damen (und Herren), bringt an dieser Stelle, sprich beim Skikauf, ÜBERHAUPT nichts! Es sei denn ihr habt vor, mit für euer tatsächliches Gewicht zu kurz dimensionierten*- sogenannten- Schuppenski (klassischer Stil ohne Wachsspielereien) unter den Stiefeln eher bremsender statt flott vorangehender Weise durch die Loipen zu kreuzen, wo euch selbst Oma Erna (oder Opa Willi…Gleichberechtigung ist schließlich für alle da!) dann im lila Trainingsanzug aus Ballonseide und selbstgestrickter Bommelmütze- ohne überhaupt ansatzweise schnaufen zu müssen- locker überholen würde.

Immer schön ehrlich bleiben! Das war es, was ich euch sagen/schreiben wollte.

Doch Moment, wir sind noch nicht ganz fertig. Weiter im Text:

Alles passte: Perfekt sitzende (und zudem schicke) Skischuhe, Bindung, Brettln.

Fast traute ich mich nach getätigtem Bezahlvorgang (und einer 1,5h-stündigen Unterbrechung zwecks Montage der Bindung) und bereits stark vorangeschrittenem Abholvorgang nicht mehr zu fragen:

Und Stöcke? Ohne fährt es sich ja eher schlechter….

Tja, die waren leider schon ausverkauft.

Sollte das Projekt „Langlauf“ damit so kurz vor dem Ziel zum Scheitern verurteilt worden sein?!

NEEEEIN!

Ich bin sofort wieder da!

Mit supi Stöcklies von der Konkurrenz kam ich zurück** und sackte meine Beute ein.

Mensch, was war ich glücklich!

 

Und um die Probe aufs Exempel zu machen, fuhr ich kurzer Hand am nächsten Tag*** früh am Morgen Richtung Brocken, wo ich meine ersten „Gehversuche“ seit vielen, vielen Jahren wieder wagte.

Ein tolles Gefühl und wundervoll überraschend, weil ich so viel Spontanität von mir gar nicht gewohnt bin (Anmerkung an die Redaktion: Ich sollte nicht zu viele freie Wochenenden haben…könnte teuer werden 🙂 )

Bahne frei, Kartoffelbrei!!!

 

Es grüßt: S [Punkt] auf Ski

 

 

 

* Auf die Biegung und Steifigkeit kommt es an.

** Ich habe sie keiner bedürftigen Person geklaut, falls ihr das an dieser Stelle ernsthaft in Erwägung gezogen haben solltet.

*** Wer gut aufgepasst hat, weiß, wann das war. 😉

 

 

 

 

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Bitte, bitte passend! (16.08.2016)

 

 

Es war Samstag, fast 10 Stunden Arbeit lagen hinter mir und zu allem Überfluss hatte sich eine nette, „kleine“ Erkältung meiner Wenigkeit bemächtigt. Ich wollte einfach nur nach Hause und mich auf die Couch oder ins Bett verkrümeln, um mich meinem Elend vollumfänglich und ungestört hingeben zu können.

Leider hat irgendein Gott des Konsums vor einen Sonntag den Wochenendeinkauf gelegt. Nach Essen war mir zwar nicht unmittelbar zumute, doch wusste ich im Hinterkopf meinen Kühlschrank relativ eintönig-öd bis leerreich.

Also bahnte ich mir mit meinem zu einem Spottpreis von einem Euro erstandenen Wägelchen den Weg durch die Fressalienreihen, ständig darauf bedacht, nicht gleich im Laufen einzuschlafen. Wer wöllte sonst die hinter mir sintflutartig einstürzenden „Dosenpyramiden“ freiwillig wieder aufbauen?

Endlich erreichte ich die Kasse, wählte jene mit der kürzeren Schlange und verkalkulierte mich dabei gehörig in meiner überaus naiven Annahme, damit schneller wieder aus dem Laden und hin zur heimischen Kissenlandschaft zu gelangen. Wie immer.

Natürlich musste man es zwei Positionen vor mir wieder möglichst passend bezahlen.

Kurz überkam mich die Versuchung, aus dem Kassenkrabbelsortiment eine Packung Streichhölzer aus ihrem Folienkleid zu befreien und mir zwei der enthaltenen Hölzchen unter die Augenlider zu schieben. Leider gab es keine Kaminanzünder (die sind größer), weshalb ich diese Zuhilfenahme widerrechtlich angeeigneten Eigentums (Ok, ich hätte die Streichhölzer natürlich bezahlt! Beide!) recht schnell wieder wegen vorhersehbarer Erfolglosigkeit beiseite schob.

Dann schlug meine Stunde. Widerstandslos ließ ich mich vom Scanner-Piepton hypnotisierend einlullen. Tomaten, noch mal Tomaten (diesmal Cherry-Rispen), Haferflocken, Möhrchen, Joghurt…..(Jetzt wisst ihr auch, was ich so einkaufe…..die nicht „jugendfreien“ Dinge wie Schokolinsen lasse ich hier mal außen vor.).

Mir zuliebe versuchte ich es noch nicht einmal, den geforderten Betrag auf den Cent passend bezahlen zu wollen. So fies bin ich dann doch noch nicht einmal zu mir selbst! Wobei…

 

 

P.S.: Bereits am Montag war alles wieder soweit im Lot. Nichts konnte mich vom Arbeiten abhalten. Ich würde behaupten, dass mein timing für den „Höhepunkt“ recht gut war. 😉

P.P.S.: Erkältungen sind doof und nervig, aber der Verlauf ist (im Normalfall) wunderbar vorhersehbar. Da kann man fast die Uhr danach stellen. Das ist wenigstens etwas Positives an der Sache.

 

 

 


Hier ist der fröhliche Wecker! (14.11.2015)

 

Endlich Wochenende!

Da schreit das schwache Fleisch schonmal berechtigterweise lauthals nach „Ausschlafen!„.

Dumm ist dabei nur, wenn das der Geist völlig anders sieht und meint, zu nachtschlafener Stunde munter sein zu wollen. Völlig undemokratisch wurde das meiner Meinung nach entschieden. Ein Einspruch wäre an dieser Stelle jedoch zwecklos.

Und was macht man also mit dieser unfreiwillig hinzugewonnenen Zeit für Aktivitäten?

Zwanzigmal im Bett herumdrehen und fast drei Stunden später darauf warten, bis des Nachbars Handywecker zu summen anfängt und dieser irgendwann- im Dunkeln lautstark die Einrichtung dabei mit sich reißend- den Störenfried deaktiviert, …

Man kann aber auch Unterlagen sortieren, die seit ein paar Tagen darauf warten, dass man ihnen Beachtung in Form des kontrollblickigen Abheftungsaktes schenkt.

Welch zielgerichtete Produktivität einen da erfasst! Nicht schlecht.

Schade nur, dass der eigentlich vorgesehen gewesene Schlaf der Erholung dienen sollte. Wenigstens scheint heute am Morgen die Sonne, was die Sache zumindestens in einem angenehmen Licht dastehen lässt. Der Mensch ist eben ein Gewohnheits(arbeits)tier, und wenn er schonmal nicht zum BIP beitragen kann (freies „Wochenende“…bis auf Sonntag…), dann wenigstens zur eigenen häuslichen Ordnung….den nächtlichen Wochenendhausputz habe ich mir aber im Hinblick auf ein ungestörtes nachbarschaftliches Verhältnis verkniffen.

In diesem Sinne:

Guten Morgen! Hier ist der fröhliche Wecker!*

 

 

 

* Wo nur ist der dazu passende Vorschlaghammer…?!

 

 


Wahl der Qual…wie man sich die Finger verbrennt (17.07.2015)

 

Vorweg: Wer sich jetzt anhand der Überschrift dazu verleiten lässt, Episoden von pseudoerotischen, aber kläglich scheiternden Liebesränken oder machthungrigen, aber ebenso sang- und klanglos untergehenden Machtplänkeleien zu erwarten, dem sei gesagt: Nee, das hier wird viel weltlicher. Tut mir Leid.

 

Jedenfalls nahm ich mir vor, mir auf Arbeit eine Pause mit warmem Abendbrot zu gönnen. Sollte keine große Sache sein. Denkste! Und >>zack<< hatte da wieder jemand prompt etwas dagegen:

In froher Erwartung nahm ich in der Kantine mein Süppchen entgegen, merkte jedoch alsbald: „Ui, die ist heiß!

Trotzdessen: Weiter im Konzept.

Ich stiefelte gen Büro und wusste bereits nach 3 Schritten, dass die Brühe mal so richtig heiß war, in der mein Daumen sich da gerade ein Bad genehmigte.

Ich stand also vor der Wahl der Qual: Schüssel sofort und augenblicklich und unnötig aufmerksamkeitswirksam fallen lassen, oder meditativ in mich gehen und mich willensstark über den Schmerz stellen.

Mir zuckte eindeutig ersteres durch den Arm (ja, das gebe ich unumwunden zu), aber letztendlich brachte ich die Sache doch irgendwie ohne Scherben und Sauerei hinter mich. Ihr wisst nicht, wie lang da eine Minute dauern kann…

Mit knallroter Daumenkuppe löffelte ich dann also doch meine Suppe aus, die ich mir selbst eingebrockt hatte. Sie schmeckte ganz passabel…weniger hätte ich aber an dieser Stelle auch nicht durchgehen lassen! Wie sagt man so schön: Ende gut, alles gut.

Mit diesem positiven Resumee: Ab in ein baldiges schönes Wochenende, meine Leserinnen und Leser! (-:

 

 

 


Zu dritt in Zehnerreihe (24.8.2014)

Klingt komisch, ist aber so… weiterlesen


Wenn etwas wie eine Seifenblase zerplatzt…oder auch nicht (verfasst am 20.7.2014)

Heute habe ich etwas Neues erleben dürfen. Schon beim Einstieg in eine Straßenbahn waberten mir Seifenblasen entgegen. Große, kleine und ganz kleine. Das Kind und dessen Mutti hatten reichlich Freude dabei. Diese Spüli-Spielerei ist auch nicht schlimm, sieht niedlich aus und tut keinem weh. weiterlesen


Und nun zum Wetter… (verfasst am 19.7.2014)

Am Freitag durfte ich zur Kenntnis nehmen, dass das Wetter an diesem Wochenende richtig schön werden soll. So der Wetterfrosch. Über mehr als 30°C sollen wir uns im Kollektiv freuen dürfen. Die mickrigen 28°C der letzten Tage ließen aber auch schon fast den nahenden Herbst vermuten. weiterlesen