Schlagwort-Archive: Pinienzapfen

Unterschlagen (10.12.2015)

 

Glatt hätte ich die neueste Leserin unterschlagen. Da hat sich einfach der Pinienzapfen geräuschvoll um Aufmerksamkeit buhlend vorgedrängelt. Entschuldige, Maria Al-Mana!

Herzlich willkommen, Unruhewerkerin!

Um das Altern muss ich mir zwar noch nicht subakut Gedanken machen (wobei ich bereits mit 14 Jahren während der damaligen Geburtstagsfeier meinte, dass ich nun alt sei…), dennoch stelle auch ich mit gering- bis mittelgradigem Erschrecken fest, wie schnell doch die Zeit rast. Da dreht man sich kurz um und schwupps ist wieder ein Jahr vergangen.

Dein Wirken und das vieler anderer Blogger Ü50 zeigt eine interessante Entwicklung auf, dass man nicht einfach alt wird, sondern sich auch um das WIE Gedanken macht. Vor einigen Jahrzehnten war man mit 40 oder 50 tatsächlich schon alt (vor allem optisch). Heutzutage ist das deutlich anders. Bei manchen Menschen fängt da das Leben erst richtig an, spannend zu werden.

 

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>>Peng<< (10.12.2015)

 

Aktuell scheinen einige Mitbürger den baldigen Jahreswechsel nicht abwarten zu können und zünden schon mal kräftig ein paar Knallkörper.

Doch um dieses vorzeitige Geböller soll es hier nicht gehen, auch wenn es die Überschrift vermuten lassen könnte. Genauso wenig bin ich in einen scharfen Polizeieinsatz geraten.

Die Ursache der oben benannten Lautmalerei ist eine eher kleine, recht unscheinbare Erscheinung: Ein Pinienzapfen.

Eines dieser Exemplare gönnte ich mir unlängst beim Besuch des Striezelmarktes in meiner Heimatstadt. Wieder in (neu)heimischen Gefielden angelangt, wurde das formvollendete Teil gleich auf der Heizung drapiert. Schon am nächsten Tag krachte es und knackte es munter vor sich hin.

Leider geschieht dies ohne Vorankündigung. >>Peng<< >>Knack<< >>Splitter<<

Nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb…spart schließlich das vor sich hin knackende Kaminfeuer) hat sich die Anschaffung gelohnt, schließlich könnte ich seit heute die Pinienkern-Ernte einleuten. Spannender Weise sind diese kleinen, länglichen Kerne sogar noch einmal in einer sturz- und überrollfesten Schale verpackt. Da hat sich Mutter Natur richtig doll Mühe beim Verpacken ihres Nachwuchses gegeben.

Wenn sich der Zapfen vollständig entblättert hat (FSK 18, Kinders!), geht es ans geduldige Pulen und an die konsequente Befreiung der vollaromatischen Kerlchen. Geröstet schmecken sie am besten.